Mors Discordiae per Ira
Taucht ein in die Welt einer großen Insel, die noch nie vorhergesehene Bedrohungen erlebt. Steig ein, als ein Held oder vielleicht doch nur als normaler Mensch um den Verlauf der Geschichte noch einmal zu ändern.

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 8. Kapitel - Traverse Town

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BeitragThema: Re: 8. Kapitel - Traverse Town   Do Dez 20, 2012 11:11 am

"HALBWEGS! Und das ist das Problem! Du sollst sie GANZ unter Kontrolle haben, ohne sie zu kontrollieren! Du sollst ihr freien Lauf lassen können, ohne dabei Gefahr zu laufen, etwas zu tun was du nicht willst."

"Wut ist Zerstörung! Wie zum Teufel soll ich SO ETWAS kontrollieren?!"

Er war aufgestanden und sah dem Hünen in die Augen.

"Du redest etwas von Kontrolle durch nicht-Kontrolle. Wie soll so etwas funktionieren, Aeleus?!"
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BeitragThema: Re: 8. Kapitel - Traverse Town   Do Dez 20, 2012 11:15 am

"Du redest etwas von Kontrolle durch nicht-Kontrolle. Wie soll so etwas funktionieren, Aeleus?!"

Aeleus grinste.

"Indem du aufhörst zu DENKEN! Vertraue deinen Instinkten, die können von Freund und Feind unterscheiden! Und genau das wird mein Unterricht beinhalten."
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BeitragThema: Re: 8. Kapitel - Traverse Town   Do Dez 20, 2012 11:22 am

"Indem du aufhörst zu DENKEN!"

Alleine für diesen Satz hätte Lauriam ihn gerne an den Beinen Aufgehangen.

"Vertraue deinen Instinkten, die können von Freund und Feind unterscheiden! Und genau das wird mein Unterricht beinhalten."


"Das kann doch wohl nicht dein ernst sein...", murmelte er missverständlich zu sich selbst.
Lauriam's eines Augenlid zuckte manchmal etwas.

"Und was beinhaltet dieser Unterricht? Wie hast du dir das bitte vorgestellt?"
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BeitragThema: Re: 8. Kapitel - Traverse Town   Do Dez 20, 2012 11:28 am

"Und was beinhaltet dieser Unterricht? Wie hast du dir das bitte vorgestellt?"

"Mein Meister hat mich unterrichtet in einer Kampfkunst ohne Waffen, die genau dieses Prinzip verfolgt. Du wirst nicht mehr sehen, du wirst nicht mehr denken, du wirst nur noch fühlen! Ich werde dir diese Kampfkunst beibringen, kapiert?!" sagte er deutlich. Und seine Stimme duldete keinen Widerspruch.
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BeitragThema: Re: 8. Kapitel - Traverse Town   Do Dez 20, 2012 11:30 am

Lauriam ließ die Decke auf das Bett fallen und sah Aeleus mit einem herausforderndem Blick an.

"Mein Meister hat mich unterrichtet in einer Kampfkunst ohne Waffen, die genau dieses Prinzip verfolgt. Du wirst nicht mehr sehen, du wirst nicht mehr denken, du wirst nur noch fühlen! Ich werde dir diese Kampfkunst beibringen, kapiert?!"

"Kapiert."

Man hätte fast blitze zwischen den Augen sehen können, mit genug Fantasie. So sehr spannte sich die Luft im Raum an.
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BeitragThema: Re: 8. Kapitel - Traverse Town   Do Dez 20, 2012 11:47 am

Aeleus lächelte grimmig. Dann klopfte er 2 Mal auf seine Schulter.

"Dann werden wir gleich beginnen. Keine Magie, keine Waffen. Wir werden einen größeren Platz brauchen."

Er fixierte Lauriam noch einmal mit einem harten Blick, dann sah er zu Merlin.

"Wir werden deine Hütte verlassen und ein wenig im Ostgebiet üben. Wenn du uns suchst, du weißt wo du uns findest." Merlin nickte nur, dann machte sich Aeleus auf den Weg aus der Hütte hinaus.

"Komm Si-Dai."
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BeitragThema: Re: 8. Kapitel - Traverse Town   Do Dez 20, 2012 11:58 am

"Komm Si-Dai."

Was bitte?

Lauriam folgte Aeleus grummelnd. Er warf Merlin noch einmal einen Blick zu, was kurz wie ein dankbares Lächeln aussah. Aber auch nur kurz. Dann wurde seine Mine wieder Hart und er ging neben dem Hünen her, die Hände in der Hosentasche.

Als beide das Haus verließen, spürte Lauriam den seichten Luftzug von der Höhle in der sie sich befanden. Das Wasser das um Merlin's Haus plätscherte an diesem dunklen Ort, gefiel ihm irgendwie. Als sie dann über den Steg gingen, zum Ostgebiet, das nicht weit von Merlins Haus entfernt war, entglitt Lauriam ein kurzes Seufzen. Mehr aber auch nicht.
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BeitragThema: Re: 8. Kapitel - Traverse Town   Do Dez 20, 2012 12:05 pm

Aeleus ging einen sehr schnellen Schritt. Nicht weil ihm das Wasser nicht gefiel, das war ein mehr sekundärer Grund. Er wollte keine Zeit verlieren, denn das war aus genau das, was er nicht hatte.

Als er auf dem Platz angekommen wartete er auf Lauriam.
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BeitragThema: Re: 8. Kapitel - Traverse Town   Do Dez 20, 2012 12:15 pm

Lauriam war dicht hinter Aeleus gelaufen, denn er hatte keine Probleme seinen Schritttempo zu folgen. Der Assassine legte eine Hand in die Hüfte.
"Also?"

Er sah sich kurz um um sicher zu stellen, dass niemand hier war.
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BeitragThema: Re: 8. Kapitel - Traverse Town   Do Dez 20, 2012 12:37 pm

Aeleus sah sich auch noch einmal um, dann stellte er sich einen Meter vor Lauriam hin, ihm direkt gegenüber.

"Als erstes die Grundkampfstellung. Sie ist stabil und primär dafür zuständig, dass du dich keinen Zentimeter bewegst, wenn dich jemand zum Beispiel zur Seite drückt. Dabei kommt es nicht auf das Gewicht an, sondern nur auf die Technik. Die Stellung ist folgende."

Er ging in die sogenannte Iras-Stellung. Beide Füße sind nebeneinander, allerdings nach innen gekehrt, dass die Knie eine Mitte über dem Schritt bildeten.
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BeitragThema: Re: 8. Kapitel - Traverse Town   Do Dez 20, 2012 12:42 pm

Lauraim betrachtete Aeleus Stellung. Und lachte innerlich.
... das sieht so bescheuert aus was er da gerade macht.

"Moment. Willst du mir hier etwa so etwas wie Nahkampfstellungen beibringen? Glaubst du wirklich das mir das weiterhelfen soll?"

Er sah den Hünen etwas schief an.
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BeitragThema: Re: 8. Kapitel - Traverse Town   Sa Dez 22, 2012 5:42 am

Aeleus grinste etwas schief. Er wusste, dass Lauriam so etwas nicht freiwillig machen würde, doch es musste sein. Er musste endlich die Kontrolle erhalten. Sonst würde demnächst etwas sehr schlimmes passieren. Davon war er überzeugt.

"Moment. Willst du mir hier etwa so etwas wie Nahkampfstellungen beibringen? Glaubst du wirklich das mir das weiterhelfen soll?"

Der Hüne schüttelte den Kopf, der Sinn hinter seinen Lektionen sollte ein anderer sein.

"Es geht nicht um die Kampfstellung an sich, sondern das, was du daraus machst. Im Grunde kannst du auch jede andere Kampfstellung machen, die dir einfällt. Der Iras ist allerdings ziemlich universal, von dieser Position aus kannst du alle anderen Positionen ziemlich einfach erreichen."


Lauriam schüttelte nur den Kopf.
„Du scheinst meine Frage wohl nicht ganz verstanden zu haben. Mir ist egal was für Positionen du mit dieser.. irrwitzigen Übung alle einnehmen kannst. Wie soll mir das helfen meinen Zorn unter Kontrolle zu halten? Ich will keine sinnlose Kampfkunst lernen.“

Aeleus lachte, laut und ehrlich, dann wischte er sich eine Träne vom Auge.

„Du bist gut, du scheinst mich nicht verstanden zu haben, aber das ist kein Problem. Diese Kampfübungen werden dir zeigen wie du mit Wut und Zorn umzugehen hast. Wenn du nicht allein drauf kommst, was ich eigentlich nicht vermute, denn du bist ja nicht auf den Kopf gefallen, dann gebe ich noch ein paar verbale Hilfestellungen. Diese ‚irrwitzigen Übungen‘ trainieren Körper und Geist, das ist Sinn und Zweck.“

Aeleus verschränkte die Arme vor der Brust und musterte sein Gegenüber genauestens.

Lauriam hob kurz eine Augenbraue.
„Aha. Sehr interessant.“
Er seufze einfach nur. Aeleus würde ihm diese Übungen andrehen, egal was er ihm auch sagt. Leider.
„…verdammt noch mal. Na gut ich spiele mit. Aber wenn mir das hier zu komisch wird, bin ich schneller weg als du Kingdom Hearts aussprechen kannst.“

Der Große nickte und ging zu ihm. Er war ungefähr einen halben Meter entfernt und ging dann wieder in den Iras.
„Hör zu, bei dieser Kampfkunst geht es nicht um das sehen. Deswegen haben wir oft mit geschlossenen oder verbundenen Augen trainiert. Es geht um das Fühlen. Solange du mit deinem Gegner körperlichen Kontakt hast bis du so gut wie unbesiegbar. Du kannst jede seiner Bewegungen voraus sehen und schneller reagieren.“
Er nahm eine Hand nach vorne, fast ausgestreckt, die Fingerspitzen zeigten zu Lauriam. Die andere Hand war neben seinem Ellenbogen, schien nur darauf zu warten zum Einsatz zu kommen.
„Lege deine Faust hinter meine, dass unsere Arme eine Art Kreuz bilden. Verstehst du?“

Lauriam beobachtete genau was Aeleus dort machte. Ein weiteres, an genervtes seufzen kam ihm von den Lippen und er kopierte die Position von Aeleus und befolgte seine Befehle…. Vorerst.
Er war nicht jemand, der die Befehle von anderen annahm. Er ist normalerweise der, der sie verteilt.
Sein Blick zeigte, dass er mit dieser Situation nicht zufrieden war. Aber das konnte man auch nur an dem kurzen zucken seines Mundwinkels erkennen.


Aeleus schloss die Augen. Seine Gesichtszüge entspannten sich vollkommen, sein Blick wurde nichtssagend. Seine Stimme war monoton, resigniert.
„In dieser Position kannst du fühlen was ich mache. Wenn ich die Faust nach vorne bewege, dann musst du deine auch nach vorne bewegen, damit meine nicht in deinem Gesicht landet. Es ist wie ein Spiel. Ich sage etwas und du antwortest. So läuft normalerweise ein normaler Schlagabtausch. „

Lauriam nickte nur kurz als Antwort.
Er spielte normalerweise gerne Spielchen mit seinen Feinden, aber normalerweise war er auch in der Lage seine Fähigkeiten dafür einzusetzen. Die ganze Sache gefiel ihm immer weniger.
Er machte sich bereit.

Aeleus begann seine Hände immer abwechselnd nach vorne zu bewegen, langsame Fäuste die auf Lauriam niederprasselten und die er alle mühelos abwehren konnte. Aeleus‘ Augen waren noch immer geschlossen, plötzlich blieb eine Hand stehen und schob die nächste von Lauriam weg. Als der Weg zu seinem Gesicht frei war schnellte er vor.

Lauriam reagierte schnell. Er benutzte die Handfläche seiner freien Hand um den Schlag von seinem Gesicht abzuleiten.

Aeleus grinste.
„Du hast es erfasst, das war der sogenannte Pak-Zao, die häufigste Abwehrbewegung. Und die nützlichste. Weitermachen.“
Wieder schlug er auf Lauriam ein, der alle Fäuste mit Gegenschlägen beantwortete. Plötzlich griff Aeleus‘ Hand an den Ellenbogen von Lauriam und warf seinen ganzen Arm hoch, damit seine freie Hand in die nun freie Magengegend schlagen konnte.

Lauriam war etwas überrascht schaffte es aber noch rechtzeitig die Hand die auf seinen Magen zuraste mit einer seiner beiden Hände festzuhalten. Seine hochgeworfene Hand blockierte nun den Ellenbogen von Aeleus. Dann nahm er seine anderen Hand von Aeleus Arm und schlug seinerseits in Richtung des Gesichtes, doch da wartete wieder eine Hand von Aeleus, die die Hand wegschob.
„Genau. Das war ein Gan-Zao. Eine grundlegende Abwehr für tiefe Schläge.“
Die beiden machten noch lange so weiter, Aeleus zeigte ihm immer mehr von diesen Kampftechniken. Alle waren nützlich, denn sie waren Abwehr und Angriff zugleich…
„Jetzt zeige ich dir, wie du deinen Zorn dabei nutzbar machen kannst.“ Sagte Aeleus, nachdem er zufrieden Abstand nahm und sich verbeugte.
„Bist du bereit?“
Lauriam wischte sich wieder einiger Haarsträhnen aus dem Gesicht und ein kurzes grinsen war bei ihm zu sehen.
„Ich habe schon darauf gewartet.“
Endlich kommen wir zur Sache.

Aeleus grinste ebenfalls, dann beschwor er seine Waffe und hielt sie vor sich. Er konzentrierte sich kurz, dann erschuf er mehrere Ebenbilder von sich, die Lauriam umkreisten.
„Diese Ebenbilder sind schwach und ungefährlich, dennoch können sie Schaden zufügen. Hier sind sie nur zu Trainingszwecken. Ich will, dass du dich konzentrierst und deine Augen schließt. Konzentriere dich auf alles was du hasst, lasse Zorn durch deinen Körper fließen. Wenn du ihn hast, dann packe ihn, transformiere Zorn in Kraft und setze sie gezielt und bitte ohne Waffen ein. „

Ohne Waffe?
Er schmunzelte kurz.
„Na gut, Meister.“
Das letzte Wort klang ehe so, als würde er sich über den Titel lustig machen.

Lauriam schloss dann seine Augen und begann nachzudenken. Aber statt Zorn kam nun tiefe Trauer über ihn. Er schüttelte kurz den Kopf und versuchte es noch einmal. Das Lachen seiner Schwester halte in seinem Kopf immer wieder.

„Verdammt noch mal..“, murmelte er leise.

„Gib mir.. einen Moment.“
Wieso kann ich meinen Zorn nicht rufen..? ..Schwester?


Aeleus runzelte die Stirn.

Er kann das doch sonst immer so leicht?

Er verschränkte die Arme und wartete.

Was ist los mit ihm?


Nach einiger Zeit schaffte er es dann doch mit Hilfe seiner Erinnerungen Zorn in seinem Körper aufzubauen. Er schien aber sehr vorsichtig, mit dem was er in sich wach rief.
Er öffnete dann die Augen wieder und machte sich bereit
„Los.“


Aeleus nickte und machte einen Wink mit seinem Arm. Der erste Klon stellte sich ihm Gegenüber und ging in die Kampfstellung, die Aeleus ihm beibrachte. Doch anders als der richtige Aeleus schlug der ohne Erbarmen und in einer höheren Geschwindigkeit zu, als Aeleus es getan hat. Die Schläge waren härter, aggressiver und gefährlicher.

Lauriam blockte den ersten Angriff, packte dann den Arm seines Gegners und streckte ihn mit seiner neu erlangten Kraft aus um dann mit seinem anderen Arm von unten nach oben gegen den Arm seines Gegners zu preschen. Ein kurzes knacken war kurz darauf zu hören. Dann benutzte er sein eins Bein um seinen Gegner aus dem Gleichgewicht zu bringen und ließ ihn zu Boden stolpern. Dann trat er gegen den Nacken seines Feindes wo nurnoch ein weiteres lautes knacken zu hören war.

Plötzlich spürte er 2 starke Fäuste in seinem Rücken, die ihm in die Nieren geschlagen haben. 2 Klone waren von hinten auf ihn zugegangen und wollten ihn fertig machen. Ihre Schläge waren schnell und zielsicher und trafen immer wieder sehr empfindliche Punkte.

Lauriam ließ bei dem Schlag auf seine Nieren ein kurzes keuchen los. Er wandte sich dann den beiden Gegnern zu die hinter ihm waren. Sein Zorn stieg sichtlich. Er packte den Arm seines einen Gegners, schleuderte ihn gegen den anderen, der gerade einen Schlag auf Lauriam’s Körper durchführen wollte und warf ihn mit zu Boden. Dann zog er seine Faust auf den einen nieder und schlug gegen dessen Rippen, die mit einem weiterem lauten knacken brachen. Als der andere gerade aufstand, packte er den Klon dessen Rippen nun in Scherben lagen und schleuderte ihn ein weiters mal auf den letzten Klon zu. Der Klon wich zwar aus, jedoch Lauriam nutzte diesen Angriff nur als Ablenkung um hinter den anderen zu schleichen und ihm dann mit einem passenden Griff das Genick zu brechen. Er war schließlich ein Assassine und wusste wie er schnell und präzise töten konnte. Er trat dann den toten Körper zu Boden.

Nun kannten die übrigen 6 kein Erbarmen mehr und stürmten von allen Seiten auf ihn zu. Überall sah Lauriam nur noch Fäuste die auf ihn niedergingen. Der richtige Aeleus lehnte an der Wand, die Arme nach wie vor verschränkt und beobachtete das ganze.

Noch hat er sich unter Kontrolle, das ist gut.


Lauriam packte den ersten Klon in seinem Angriff, warf ihn in den Angriff des nächsten und der Angriff des übernächsten ging in Leere, da Lauriam einen Satz nach hinten machte, in eine Art Handstand überging und sich dann abstieß wo er eine kurze Drehung in der Luft machte und dann wieder auf beiden Füßen landete und ein Stück zurück rutschte. Er stieß sich aber gleich wieder ab und nutzte den Schwung um dem einen Klon einen Tritt gegen den Magen zu verpassen der gesessen hat. Dann zog er den Ellenbogen hoch und schlug gegen das Kinn. Dann packte er wieder den Klon und benutzte ihn als Schild vor dem Angriff des 4ten der versuchte ihn zu treffen.

Nachdem auch der Vierte das Zeitliche gesegnet hat wollte Lauriam sich nach den letzten beiden umschauen, diese wollten gerade auf ihn losstürmen, als sich plötzlich 2 Personen hinter ihnen formten, die sie mit einem Hieb ihres Armes sofort töteten. Aeleus stieß sich von der Wand ab.

Das war nicht geplant…

Diese 2 Personen, vollkommen in schwarz gekleidet, jedoch keine Kutte oder ähnliches, gingen langsam auf Lauriam zu. Einer stellte sich hinter ihn, der andere vor ihn. Aeleus ging etwas schneller und nahm Position hinter Lauriam auf.

Ich kenne diese Gestalten… Warum jetzt, wir sind noch nicht soweit Meister…

„Konzentration Si-Dai. Höre auf deine Instinkte und nicht auf das was du siehst. Diese Gegner sind weitaus gefährlicher als die, gegen die du gerade eben gekämpft hast. Und sie sind nicht von mir, also sei auf der Hut.“ Er ging in eine andere Kampfstellung als die anderen, formte seine Hände zu Fäusten, außer der Mittel- und Zeigefinger waren etwas hervorgeschoben.

Lauriam sah im Augenwinkel zu Aeleus und nickte kurz. Er sah dann zu seinem Gegenüber und wechselte selbst die Kampfstellung. Er stand mit beiden Füßen stabil. Sie waren hintereinander und parallel zueinander. Das Gewicht lag auf der Mitte. Eine Hand vor halb ausgestreckt ungefähr auf Mitte seines Körpers, die andere ruhte neben dem Ellenbogen des ersten, ebenfalls bereit. Die Hände waren nicht zu Fäusten geballt, sondern eher in einer entspannten Position.

Aeleus schloss die Augen. Sein Fuß war am Fuß seines Gegners, darauf bereit, dass etwas passierte. Sein Gegner hob das Bein zu einem frontalen Tritt, jedoch war Aeleus schneller, trat gegen den Oberschenkel und der Tritt wurde abgebrochen. Jedoch setzte er seinen Fuß nicht ab sondern trat noch einmal in den Magen. Jedoch bewirkte der Tritt kaum etwas. Der Gegner fing anschließend mit einer unglaublich schnellen Schlagserie an, die Aeleus kaum abzuwehren wusste, jedoch hatte er bald einen Rhythmus, den er beibehielt. Jedoch waren unglaublich viele abweichende Angrifftaktiken dabei, die Aeleus nicht einmal kannte. Er musste improvisieren. Und aufhören zu denken…
Er wehrte einen Schlag ab. Sein Kopf war leer. Kein Gedanke raste. Dann öffnete er die Augen. Auch die waren vollkommen leer. Der nächste Schlag prallte in seine geöffnete Hand, die sich sofort schloss und heftig zudrückte. Die kleinere Hand brach sofort und mit ihr auch das Handgelenk. Er ließ jedoch nicht los sondern packte mit seiner anderen noch den Ellenbogen um den ganzen Arm zu brechen. Dann duckte er sich unter dem nächsten Schlag weg, rammte seine Schulter in die Achselhöhle des gebrochenen Armes, womit auch die Schulter brach, Nun war er hinter dem Gegner, packte den anderen Arm und zog ihn mit heftigem Schwung hoch. Brach ebenfalls. Dann trat er in die Kniehöhlen der beiden Beine, worauf der Gegner einknickte. Aeleus packte mit beiden Händen das Kinn und zog kräftig daran, bis insgesamt 3 Wirbel gebrochen und 4 gerissen waren. Er ließ los und der Gegner fiel zur Seite…


Der fremde kopierte die Position von Lauriam perfekt und wartete auf einen Angriff von ihm. Lauriam konnte keine Augen sehen. Allgemein war der Körper sehr komisch. Die Arme wirkten verdreht und der Kopf hatte eine komische Form, sehr unüblich. Was es auch immer war, es war nicht menschlich.

Lauriam stieß sich plötzlich ab und holte Schwung. Er trat dann gekonnte gegen den Solar Plexus, packte mit der einen Hand den Arm des Gegners und warf ihn mit Schwung auf den Rücken. Dann sprang er ein Stück zurück und beobachtete die Bewegungen seines Gegners nun genau.

Der Tritt prallte gegen einen Haufen von Muskeln und der Gegner ächzte nur kurz, der darauffolgende Wurf ließ er m9it sich geschehen, landete allerdings nicht direkt auf dem Rücken sondern imitierte einen Flummi, den er sprang gleich wieder hoch und stand. Dann ging er wieder in Kampfstellung und senkte den Blick. Dann rollte er sich plötzlich nach vorne und wirbelte in der Hocke sehr schnell um die eigene Achse, ein Bein hatte er ausgestreckt.

Lauriam schien kurz zu grinsen, sprang noch rechtzeitig hoch als der Gegner versuchte seine Beine wegzureißen und landete mit beiden Beinen auf dem Kopf des Gegners, stieß sich sofort ab und knallte den Feind, mit dem Gesicht voraus in den Boden. Er landete dann einige Meter hinter dem Feind, schwand wieder um und ging wieder in Kampfstellung, wo er noch ein paar Schritte zurück ging.

Das Gesicht als Rutsche zu benutzen fand der Gegner nicht ganz so toll, doch als er an Geschwindigkeit verlor stieß er sich mit den Händen ab, wirbelte in der Luft einmal herum und kam in der Hocke wieder zum Stehen. Dann stand er auf, ging wieder in Kampstellung und ging auf seinen Feind zu.

Lauriam analysierte seinen Gegner weiter. Er machte sich nun richtig bereit. Als der Gegner fast bei ihm war, machte Lauriam plötzlich eine schnelle Bewegung zur Seite. Sie war schneller als der Gegner erwartet hatte. Dann schlug er mit der Handfläche gegen die eine Niere des Gegners. Dann benutzte er seinen Fuß, hackte ihn gekonnt in das Bein der schwarzen Gestalt und ließ sie zu Boden stürzen. Lauraim sprang dann ab und landete mit voller Wucht mit beiden Beinen auf dem Rücken des Gegners. Dieser konnte nurnoch ein röcheln von sich geben. Bei dem Aufprall der Füße wurde seine Wirbelsäule gebrochen. Lauriam blieb auf dem Feind stehen, wischte sich wieder die Haare zurecht und legte seine Hand dann die Hüfte.

Aeleus hob die Hand, als Zeichen, dass beide es gut gemacht haben. Dann schüttelte er sich den Staub von der Kleidung. Die beiden Leichen verschwanden.

„Das war zwar außer Planung, aber auch ein gutes Training.“ meinte er. „Alles in Ordnung bei dir?“


Lauriam ging zu Aeleus und nickte nur.
„Natürlich ist alles in Ordnung bei mir. Oder hast du etwa wirklich etwas anderes erwartet?“

Er hob kurz eine Augenbraue, fing aber dann an zu lachen.


Aeleus grinste zuerst nur ironisch, dann lachte er auch.

„Nein, wir konnte ich nur so töricht sein.“ Grinste er sarkastisch. Dann sah er sich um.

Meister, warum zeigt ihr euch nicht?


Auf das ironische Lachen hin sah Lauriam ihn finster an.
„Hey. Willst du mich etwa provozieren, oder wie?“

Als er dann bemerkte das Aeleus den blick von ihm abwandte, begann er zu grummeln.
„Und jetzt weg sehen als wäre nichts gewesen, was?!“


Aeleus‘ Stimme war nun wieder so, als würde er angestrengt nachdenken.
„Nein nein, würde ich niemals wollen… Aber sag mal… Kamen dir diese Gestalten bekannt vor?“

Lauriam blinzelte kurz verwundert.
„Nein. Noch nie gesehen.“

Er legte wieder eine Hand in seine Hüfte.
„Ich habe aber ehe das Gefühl das du weißt, was das für Gestalten waren, Aeleus.“

Der Angesprochene nickte langsam.
„Diese Wesen konnte nur mein Meister beschwören. Doch seine Seele weilt schon lange nicht mehr unter uns, dementsprechend verwirrt bin ich. Sie dürften nicht mehr auftauchen, außer er…“ Aeleus brach in Gedanken ab.
„Aber das kann nicht sein!“ sagte er etwas lauter.

Lauriam blinzelte wieder etwas verwundert. Er legte dann den Kopf etwas schief und schien nun ehe verwirrt.
„Klär mich auf Aeleus.“

Er legte den Kopf in eine Hand, die Stirn zu tiefen Furchen gerunzelt und angestrengt denkend.
„Kennst du die Biographie bis zum Ende von Eraqus, dem Schlüsselschwertmeister und damaliger Trainingspartner von Xehanort?“


Lauriam schien für einen Moment zu überlegen.
„Ich habe weder von ihm gelesen, noch anderweitig von ihm gehört.“

Er ging wieder in seine Nachdenkposition ein.
„Was hast du mit ihm zu tun?“


Er stellte sich nun wieder aufrecht hin, seinen Blick herab auf Lauriam. Er wirkte etwas… stolz. Stolzer als sonst.
„Ich habe bei ihm trainiert, da warst du nicht einmal geboren. Meine Eltern schickten mich mit jungen Jahren zu ihm, da sie es sich nicht erlauben konnten ein Kind zu erziehen. Mein Vater war ein Krieger und meine Mutter… Ja, was meine Mutter war weiß ich gar nicht, ich kann mich nicht an sie erinnern. Also erzog er mich, trainierte mich. Mit 21 Jahren, da solltest du 10 Jahre alt gewesen sein, bin ich dann nach Radiant Garden um dort Ansem dem Weisen als Wache zu dienen. Ich hörte später von seinem Schicksal, durch Terra. Und kurz danach war ich ja dann bei der Organisation…“ erzählte er, mit einem gewissen Ton in der Stimme, den man sonst nie von ihm hörte. Es war eine Mischung aus Trauer, Erinnerungen und Stolz. Unverhohlenem Stolz.

Lauriam hörte gespannt zu. Bei dem Teil mit seiner Familie, wurde auch sein Gesichtsausdruck ehe traurig. Er nickte vorsichtig als Aeleus mit dem erzählen fertig war.

„Verstehe. Tut mir Leid das zu hören.“

Dann wurde sein Blick wieder ernst.
„Das heißt du willst damit sagen, dass die Gestalten die uns angegriffen haben, von deinem Meister stammen, oder?.. Wie ist er gestorben?“

Lauriam hatte eine böse Vorahnung, hoffte aber das er dieses Mal falsch lag.

„Es muss dir nicht leid tun, dein Schicksal lässt dich verstehen wie es mir ging, doch das ist vorbei. Terra war ein Schlüsselschwertmeister. Und du teilst die Gleiche Sorge wie ich, Freund. Sein Herz wurde extrahiert und in Dunkelheit getaucht. Doch er war stark… Also muss es einen Niemanden von ihm geben… Und ich denke, wenn seine Gestalten hier auftauchen, muss auch er hier sein. Aber warum hat er uns nicht vernichtet? Er könnte es ziemlich einfach…“

Der Assassine schien für einen Moment besorgt. Dann ging er auf Aeleus‘ Frage ein.

„Vielleicht sieht er keinen Sinn darin? Er kennt dich schließlich noch. Vielleicht wollte er dich testen.. ich hoffe es jedenfalls.“
Dann sah er sich kurz um.
„Ich kann jedenfalls keine Aura in der Nähe feststellen, aber ich weiß nicht, wie gut er sie tarnen kann.“

Ihm wurde sehr unwohl bei dem Gedanken, dass jemand hier sein könnte, denn er nicht in der Lage ist aufzuspüren.

Aeleus legte eine Hand auf die Schulter von Lauriam.

"Wenn er nicht gefunden werden will, dann wird er nicht gefunden, wenn du verstehst was ich meine." Er sah sich noch einmal um, dann meinte er eine Gestalt gesehen zu haben, die sich von einer Terrasse entfernte. Richtung Nordgebiet. Aeleus entwich ein erschrockenes Geräusch, dann ging er einen Schritt nach vorne, die Hand erhoben.

"War das...-?" Er ging schnellen Schrittes die Treppe zu der Terrasse hinauf, wo er die Gestalt vermutete.
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BeitragThema: Re: 8. Kapitel - Traverse Town   Sa Dez 22, 2012 6:29 am

"War das...-?"
Lauriam sah Aeleus einen Moment verwundert hinterher. Dann schien er zu begreifen und folgte seinem Kollegen schnell.

Der Meister von Aeleus... ein Niemand... wenn das wirklich stimmt, warum war er dann nicht von Xemnas in die Organisation gezogen worden?
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BeitragThema: Re: 8. Kapitel - Traverse Town   Sa Dez 22, 2012 6:34 am

Aeleus ging nach oben auf die Terrasse und sah nach, ob noch irgendjemand da war, jedoch sah er niemanden. Er fluchte leise, dann sah er die Tür zum Nord-Gebiet.

"Ich muss ihn finden...", murmelte er, dann ging er durch die Tür. Dort war die Gasse, von der aus ging es zu dem Großen Platz vor der Villa mit Kniff. Doch auch da sah er nichts. Er schaute sich einmal gründlich um, sah das Hotel und dann nochmal zum Eingang der Villa. Dort schien sich gerade eine Tür zu schließen. Er grummelte kurz.

Warum spielt er mit uns?! Warum quält er mich so sehr?!

Nun wartete der Hüne auf Lauriam, war aber sichtlich ungeduldig.
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BeitragThema: Re: 8. Kapitel - Traverse Town   Sa Dez 22, 2012 6:41 am

Lauriam konnte gut mit dem Hünen schritt halten. Er war schließlich selbst nicht der langsamste.

Er blieb dann bei ihm stehen und zog seinen Zopf noch einmal zurecht.
"Du hast ihn gesehen nehme ich an. Bist du dir aber sicher das es eine gute Idee ist ihm zu folgen?"

Sein Blick war ernst. Ernster als sonst.
"Wenn er noch lebt.. dann wird er nichtmehr er selbst sein, Aeleus. Du weißt was ein verlorenes Herz aus einem Menschen machen kann."
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BeitragThema: Re: 8. Kapitel - Traverse Town   Sa Dez 22, 2012 6:45 am

"Wenn er noch lebt.. dann wird er nichtmehr er selbst sein, Aeleus. Du weißt was ein verlorenes Herz aus einem Menschen machen kann."

Aeleus fluchte erneut. Er schlug seine Faust gegen seine offene Handfläche und brummte.

"Ja verdammt, das weiß ich genauso gut wie du, aber wenn er uns feindlich gesinnt wäre, dann wären wir bereits tot. Ich MUSS ihn finden, verstehst du das? Ich will wissen was aus ihm geworden ist und wenn das Resultat ein Kampf sein sollte... Die finale Prüfung..." Die letzten 3 Worte schien er zu rufen, als würde er seinen Meister aus dem Versteck holen wollte. Dann ging er weiter.
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BeitragThema: Re: 8. Kapitel - Traverse Town   Sa Dez 22, 2012 6:52 am

"Ja verdammt, das weiß ich genauso gut wie du, aber wenn er uns feindlich gesinnt wäre, dann wären wir bereits tot. Ich MUSS ihn finden, verstehst du das? Ich will wissen was aus ihm geworden ist und wenn das Resultat ein Kampf sein sollte... Die finale Prüfung..."

Als Aeleus weiter stapfte, war ein leises seufzen von dem Assassinen zu hören.

Er folgte ihm dann wieder.

Wenn dieser Meister ihn großgezogen hatte, haben die beiden bestimmt so etwas wie ein Vater und Sohn Verhältnis aufgebaut... Es war bestimmt nicht einfach für ihn zu hören, dass sein Meister getötet wurde. Und ihm jetzt nach so vielen Jahren als Niemand zu begegnen... Ich glaube ich verstehe wie er sich fühlen muss.
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BeitragThema: Re: 8. Kapitel - Traverse Town   Sa Dez 22, 2012 6:56 am

Er nahm nicht die Treppe, wie es jeder normale Mensch getan hätte, sondern sprang auf die Bank, dir vor eine Mauer war und von da aus auf den Weg der hoch zur Villa führte. Er knallte die Tür auf und die Scheiben brachen. Er war ein wenig geblendet von dem bunten in der Villa. Er hatte es noch nie gemocht. Er ging weiter und blieb neben der Uhr stehen. Sie tickte nicht mehr, doch die Zahnräder die überall waren bewegten sich noch, wie sie es schon Jahre getan hatten. Er ging weiter, aus der Villa wieder heraus, dort sah er die Leiter, die auf das Dach des riesigen Gebäudes führte.

Ob er da oben ist?
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BeitragThema: Re: 8. Kapitel - Traverse Town   Sa Dez 22, 2012 7:01 am

Lauriam wartete draußen. als die Scheiben brachen, erschrak er kurz, musste aber kurz darauf nur den Kopf schütteln.

Und er will mir etwas über Kontrolle erzählen..

Als sein Kamerad wieder nach draußen ging und die Leiter ansah, wusste Lauriam schon was er dachte.
"Ich gehe nachsehen. Ich denke ich bin etwas schneller als du dort oben."

Mit diesen Worten ging er etwas in die Hocke und sprang dann ab. Der Wind ließ ihn schnell nach oben gleiten und er landete dann auf dem Dach, wo er sich umsah.
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BeitragThema: Re: 8. Kapitel - Traverse Town   Sa Dez 22, 2012 7:05 am

Aeleus stieg trotzdem die Leiter hinauf und sah dort schon Lauriam. Doch auch oben war nichts. Die Kisten waren wieder vor den Eingan zur Glocke geschoben, was aber nicht weiter relevant war. Er schaute sich um.

Wo könnte er hingegangen sein?

Er schüttelte den Kopf und setzte sich an die Kante, den Ausblick auf Traverse genießend.

"Vielleicht will er auch nicht gefunden werden... Vielleicht will er mich nur quälen. Oder mein Geist spielt mir einen Streich..." sagte er, schloss die Augen und legte den Kopf in den Nacken.
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BeitragThema: Re: 8. Kapitel - Traverse Town   Sa Dez 22, 2012 7:10 am

"Vielleicht will er auch nicht gefunden werden... Vielleicht will er mich nur quälen. Oder mein Geist spielt mir einen Streich..."

Lauriam setzte sich neben ihn und legte vorsichtig eine Hand auf seine Schulter.
"Denk lieber nicht zu sehr darüber nach. Wenn er sich dir zeigen will, dann wird er das schon."

Dann sah er zu den drei Glocken auf dem Dach.
"... und wir haben auch einen Trost was unsere Mission angeht. Diese Welt werden wir nicht retten müssen. Traverstown besitzt ein eigenes Schlüsselloch, aber es ist der Zuflucht der Welten und daher ein spezieller Fall. Diese Stadt existiert nur um die Menschen der verlorenen Welten zu schützen. Sie ist verbunden mit allen Herzen und daher wird auch erst sie verschwinden, wenn alle Welten gefallen sind."
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BeitragThema: Re: 8. Kapitel - Traverse Town   Sa Dez 22, 2012 7:15 am

Aeleus nickte, zwar kaum merklich, aber er tat es. Er atmete einmal tief ein.

Da brauchen wohl auch die stärksten Helden eine Pause... sagte eine alte Stimme hinter ihnen. Aeleus drehte sich erschrocken um. Sofort stand er auf. Er sah in ein zerfurchtes Gesicht, 2 Narben konnte man deutlich erkenne. Eine, über dem linken Auge und eine über die Rechte Wange. Das schwarze Haar hing nun locker über seine Schultern und der Bart, den er immer trug hatte langsam graue Strähnen. Aeleus' Augen weiteten sich...

"M - m-m Meister?" stotterte er.
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BeitragThema: Re: 8. Kapitel - Traverse Town   Sa Dez 22, 2012 7:20 am

Da brauchen wohl auch die stärksten Helden eine Pause...

Lauriam stand genau wie sein Kollege schnell auf und wandte sich dem Ausgangspunkt der Stimme zu.

"M - m-m Meister?"

Lauriam stutzte kurz.
ER ist sein Meister?

Er betrachtet die Gestalt genauer und versuchte ihre Aura genauer in Augenschein zu nehmen, damit er weiß, mit was er es hier zu tun hat, sollte die Gestalt versuchen Anzugreifen.
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BeitragThema: Re: 8. Kapitel - Traverse Town   Sa Dez 22, 2012 7:30 am

Lauriam konnte spüren, das die Aura von purem Licht erstand. Es war schon fast grell, jedoch war im Inneren auch ein Schatten, nur ein ganz kleiner Fkeck, kaum sichtbar. Und er trug einen Namen... Terra... Außerdem konnte er deutlich spüren, dass er ein Schlüsselschwertmeister war, und ein sehr guter noch dazu. Ein Kampf wäre grauenvoll.

Die Gestalt ging auf den erstarrten Aeleus zu und umarmte ihn.

Ich habe so lang auf dich gewartet. So verflucht lange und es muss sich gelohnt haben. sagte er. Er trug nicht mehr seinen weißen Mantel sondern eher normale Sachen, wie eine Jeans und ein weißes T-Shirt mit einem weißen Hemd. Er ließ wieder von Aeleus ab, seine Hände lagen aber noch auf seinen Schultern.

Sieh dich an, du bist groß und stark geworden. Man kann stolz auf dich sein! Man konnte Freude in der Stimme des alten Mannes hören und sie war wirklich da. Er schien zu wissen, dass Niemande immer noch ein klein wenig Herz besaßen. Schließlich war er nie den Fängen der Organisation ausgesetzt gewesen.

Aeleus lachte ein wenig, anscheinend war noch immer etwas verwirrt.

"Eraqus..." murmelte er. Eine Träne lief ihm über die Wange.

Aber aber, Steine weinen doch nicht. sagte er nun mit sanfter Stimme.
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BeitragThema: Re: 8. Kapitel - Traverse Town   Sa Dez 22, 2012 7:36 am

Langsam ging Lauriam auf Abstand zu den beiden. Er wollte ihre Wiedervereinigung nicht irgendwie stören.
Er lächelte etwas als er die beiden so sah. Er hatte noch nie Aeleus mit solch einem glücklichem Ausdruck in seinem inneren gesehen.

Obwohl die Aura des Meisters in ihm ein eigenartiges Magengefühl auslöste, ließ er sich nichts anmerken.

Je länger er der den beiden zusah, umso größer wurde die Trauer in seinem inneren.
Wenigstens er hat einen Teil seiner Familie zurück. Auch wenn er ein Niemand ist... der Geist und seine Erinnerungen sind immernoch in ihm.

Er senkte seinen Blick auf den Boden.

Ayleen..
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