Mors Discordiae per Ira
Taucht ein in die Welt einer großen Insel, die noch nie vorhergesehene Bedrohungen erlebt. Steig ein, als ein Held oder vielleicht doch nur als normaler Mensch um den Verlauf der Geschichte noch einmal zu ändern.

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 16. Kapitel - La Cité des Cloches

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BeitragThema: 16. Kapitel - La Cité des Cloches    So Jan 13, 2013 8:31 am

Aeleus hatte sich durch die Brücke gekämpft und mittlerweile auch durch das nächste Stadtviertel. Hinter besagtem Stadtviertel lag nun eine lange Landstraße, die durch Felswände abgegrenzt wurde. Er ging die Straße entlang, immer der Spur folgend, die durch einen Holzkarren verursacht wurde.

Soviel herum Rennerei... Ich hoffe das dieser Hauptmann Phoebus das weiß, was ich wissen will. Nicht, dass er an Amnesie leidet oder ähnliches. Aber vielleicht ist er auch nicht so alt, wie manch einer ihn beschrieben hat... Ach, Zur Not klopppe ich das Wissen aus ihm heraus.

Er ging die Kurve entlang, die sich vor ihm langsam und scheinbar gemächlich entlang zog, dann kam er an eine Art Klippe. Dort war ein kleines Haus, mit einem Stall neben an. Als er näher kam, konnte er das Flackern einiger Kerzen im Haus wahrnehmen.

Wenigstens ist er Zuhause, dort wo ich ihn haben wollte.

Er klopfte an die Tür, ein wenig zu doll. Er hatte das Gefühl, dass die Tür gleich nachgeben würde, deswegen hörte auch auch gleich wieder auf zu Klopfen. Dann hörte er Schritte. Die Tür wurde geöffnet und ein grauhaariger alter Mann sah zu Aeleus hoch. Seine Augen waren blau-grau, jedoch lag noch ein wenig Glanz darin, was bewies, dass er noch nicht ganz so alt sein konnte.

"Wie kann ich euch helfen, junger Mann?", fragte er. Die Stimme von ihm war noch stark und kräftig. Aeleus lächelte ein klein wenig, was man unter der Kapuze jedoch kaum sehen konnte.

"Ich hätte ein paar Fragen, deren Antworten von äußerster Wichtigkeit sind. Darf ich eintreten?", fragte der Hüne höflich und mit sanfter Stimme. Der Hauptmann trat zur Seite und Aeleus ging hinein. Drinnen war es eher spärlich möbliert, aber es war gemütlich und hatte was konservatives. Phoebus setzte sich auf einen Stuhl und bat Aeleus, sich zu setzen. Dieser ließ sich das nicht zweimal sagen, setzte sich und begann auch gleich mit der ersten Frage.

"Mir wurde gesagt, dass ihr wisst, wer dieser Junge war, mit den braunen stachligen Haaren und einem Schlüssel als Waffe."


Ienzo wartete auf Lauriam, während er sich umsah. Er war vor einer scheinbar riesigen Kathedrale, Notre Dame. Er sah an ihr hoch und staunte nicht schlecht, eine solch große Kirche hatte er noch nie gesehen.
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BeitragThema: Re: 16. Kapitel - La Cité des Cloches    So Jan 13, 2013 8:41 am

Lauriam kam durch das Portal, dass sich auch gleich schloss. Die Kathedrale vor ihm und Ienzo war gewaltig. Sie war schön verziert und hatte eine gewisse Ausstrahlung. Jedoch interessierte das Bauwerk Lauriam weniger. Er sah sich um.

"Aeleus muss hier irgendwo sein..."

Dann warf er wieder Ienzo einen Blick zu, der aber unter der Kapuze ehe besorgt schien.

"Überlasse das Aufspüren erst einmal mir. Ich habe mir nicht die Arbeit gemacht dein Mana zu regenerieren, nur damit du es durch soetwas sinnloses wieder verlierst."

Dan kurzes schweigen von dem Assassinen. Er suchte mit Hilfe seines Elementes nach der starken Aura des Hünen, die er auch nach kurzer Zeit etwas entfernt von der Stadt fand.
"... ich habe ihn."
Er zeigte dann in eine bestimmte Richtung.
"Wir müssen dort entlang.", sagte er zielsicher und ging los.
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BeitragThema: Re: 16. Kapitel - La Cité des Cloches    So Jan 13, 2013 8:58 am

Ienzo betrachtete, während Lauriam suchte, die Umgebung genauer. Er wusste schon nach wenigen Momenten, dass er in einem französischen Teil der Welten gelandete war, was ihn aber nicht sonderlich störte. Er betrachtete die Häuser und schien interessiert. Als Lauriam dann fand was er suchte folgte Ienzo ihm einfach.

"Ist er in der Stadt?", fragte er.


Phoebus sah ihn die Stirn runzelnd an.

"Ja ich kenne ihn, aber ich werde dir nicht mehr von ihm erzählen. Ich traue dir nicht.", sagte er offen und ehrlich. Aeleus war ein wenig überrascht, aber er konnte den alten Mann verstehen. Zu einer Seite sah er nicht gerade ungefährlich aus, zur anderen Seite musste auch keine gute Aura von ihm ausgehen.

"Ist in Ordnung, ich werde später noch einmal darauf zurück kommen. Was hat es mit diesem Frollo auf sich?", fragte er dann.

"Frollo! Dieser dreiste Narr! Er ist aus den Tiefen des Höllenfeuers wieder aufgestiegen und verfolgt weiter sein Ziel: Harmlose und ungefährliche, unschuldige Zigeuner aufzuspüren und zu töten. Er hält sie für ein schlechtes Volk, nur weil sie umher ziehen und nicht immer an einem Ort bleiben wollen.", donnerte er, Zorn-erfüllt. Aeleus nickte aufmerksam. Jetzt wusste er, warum Frollo ihm auch gleich von Anfang an unsympathisch gewesen ist.

"Kannst du mir etwas vom Schlüsselloch hier sagen?"

"Ich habe gesagt, dass ich nichts weiter über diesen Jungen erzählen werden. Dazu gehört auch alles, was mit ihm zu tun hat.", sagte Phoebus etwas gereizt. Nun war Aeleus an der Reihe los zu donnern.

"Es geht hier um DEINE Welt, die ich versuche vor dem Untergang zu bewahren, also sag mir wo das verdammte Schlüsselloch ist!"

"Wer kann mir beweisen, dass du es NICHT bist, der diese Welt ins Chaos stürzen wird?", fragte Phoebus nun eher gelassen und ruhig. Aeleus wurde das Ganze zuviel und schien sich zu verlieren. Sofort machte sich die Dunkelheit bemerkbar, die seinen Verstand sofort vernebelte. Aeleus stand auf und drückte Phoebus nur mit einem Arm an die Wand, um ihn dort ein weiteres Mal zu fragen. Seine Augen blitzten orange.

"Wo. Ist. Das. Schlüsselloch?!"
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BeitragThema: Re: 16. Kapitel - La Cité des Cloches    So Jan 13, 2013 9:03 am

Lauriam schüttelte den Kopf.
"Er ist etwas außerhalb. Wir müssen nur diesem Weg folgen und-"

Plötzlich schien etwas wie durch seinen Kopf zu schießen und er blieb sofort stehen. Er spürte die Aura des Hünen. Er spürte die Veränderung.

"Oh nein...", murmelt er etwas.

Er rannte dann plötzlich los und nahm wieder diese unglaubliche Geschwindigkeit an.
"Beeilen wir uns lieber!", brüllte er noch zu Ienzo.

Das gefällt mir nicht..
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BeitragThema: Re: 16. Kapitel - La Cité des Cloches    So Jan 13, 2013 9:16 am

Ienzo war etwas verwirrt, schaltete jedoch schnell und rannte Lauriam hinterher, er hatte eine dunkle Vorahnung. Und sie war wirklich dunkel. Nach einem kurzen, aber dennoch schnellen Marsches über die Brücke und durch die Stadt kamen sie über eine Landstraße zu einem Haus. Durch das Fenster konnte man Aeleus sehen, der eine dunkle Aura um sich hatte und gerade jemanden an die Wand drückte.

Ienzo trat in das Haus ein, Aeleus schien die beiden jedoch nicht zu bemerken. Stattdessen schüttelte Phoebus nur den Kopf, daraufhin wurde der Hüne allerdings noch zorniger und warf ihn gegen eine andere Wand, um ihn dort wieder aufzuheben. Seine Aura wurde immer dunkler und dunkler.

"Wer bist du?!", fragte Phoebus mit deutlicher Angst in der Stimme. Die Antwort des Hünen kam grollend, wie ein dunkler Sturm der sich über alle Anwesenden legte. Es donnerte wie ein Blitz, der ganz in der Nähe einschlug, während Aeleus das Gesicht von Phoebus näher an seines rückte. Die orangen Augen blitzten ein weiteres Mal und er grinste boshaft.

"Mein Name ist... Lexaeus!"

Danach warf er Phoebus noch einmal durch das halbe Haus. Dann bemerkte er Ienzo und Lauriam, jedoch veränderte sich seine Miene kaum.
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BeitragThema: Re: 16. Kapitel - La Cité des Cloches    So Jan 13, 2013 9:23 am

Lauriam betrat das Haus mit Ienzo und was er sah, schien sogar ihn zu schockieren.

Er hatte noch nie gesehen das Aeleus eine solche Brutalität gegenüber eines Menschen zeigte. Unter der Kapuze war aber durch die Dunkelheit nur zu sehen, wie er sich auf die Zähne biss.

Es dauerte keine Sekunde und er hielt Aeleus am Rücken fest. Er versuchte ihn mit seinem Griff irgendwie davon abzuhalten den alten Mann weiter so zuzurichten.

"Aeleus! Reiß dich zusammen!!", sagte er etwas lauter damit der Hüne ihn auch in seinem jetzigem Zustand verstand, versuchte aber seine Stimme nicht provozierend klingen zu lassen.
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BeitragThema: Re: 16. Kapitel - La Cité des Cloches    So Jan 13, 2013 9:45 am

Der Hüne wollte gerade noch weiter auf Phoebus einzugehen, jedoch bemerkte er einen kleinen Widerstand an seinem Rücken. Er spürte, wie ihm der Arm, ähnlich wie der typische Polizeigriff, auf dem Rücken nach oben gehebelt wurde. Er grinste, etwas, durch seine heftigen Muskeln konnte Lauriam seinen Arm auf diese Weise kaum hebeln. Soviel Muskeln blockierten die Wirkung und abgesehen davon...

Er drückte den Arm aus eigener Kraft und Kraft der Dunkelheit langsam, betont langsam wieder nach unten, in seine Richtige Form und Richtung. Danach drehte er sich um und sah Lauriam von oben herab an. Er grinste zuerst noch etwas, dann legte er den Kopf in den Nacken und fing grölend zu lachen an. Dabei fiel seine Kapuze von seinem Kopf. Als er wieder den Kopf nach vorne bewegte fixierten orange Augen Lauriam.

"ICH soll mich zusammen reißen? ICH SOLL MICH ZUSAMMEN REIßEN?! Das ich nicht lache, das aus DEINEM MUNDE?!", brüllte er, dass das Haus zu beben schien. Soviel Spott hatte noch nie in Aeleus' Stimme gelegen.

"Ich warne dich, wenn du mir nicht gleich aus dem Weg gehst und nicht aufhörst MEINE LUFT ZU ATMEN! Dann werde ich dafür sorgen, dass du mir nicht mehr im Weg stehst. Du kannst es dir aussuchen. Gehen oder fliegen.", lachte er dann boshaft und verschränkte die Arme.
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BeitragThema: Re: 16. Kapitel - La Cité des Cloches    So Jan 13, 2013 9:51 am

Lauriam zuckte kurz zurück durch die ausgesprochene Drohung, denn er war das von Aeleus nicht gewöhnt. Er fixierte den Hünen dann mit seinen Augen an und Aeleus konnte etwas von dem kristallenem Blau sehen. Sie zeigten Entschlossenheit von dem was der Hüne erkennen konnte.

"Ich werde bestimmt nicht dieses Gebäude verlassen ohne sicher zu stellen, dass du diesen Mann nicht weiter zu Tode prügelst.", sagte er mit ernster Stimmlage und rührte sich keinen Meter.

"Es hat keinen Zweck wenn du deinen Zorn an diesem Mann auslässt, Aeleus..."

Ienzo konnte kurz darauf etwas durch den blauen Stein empfangen. Es war Lauriam's Stimme die in seinem Kopf zu hören war.

Ienzo. Verlasse das Haus lieber und gehe auf Abstand. Er ist im Moment nichtmehr er selbst...
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BeitragThema: Re: 16. Kapitel - La Cité des Cloches    So Jan 13, 2013 9:57 am

Aeleus lachte noch einmal, dann wurde sein Blick ein klein wenig ernster.

"Gut, wenn ich meinen Zorn nicht an dem Alten da auslassen kann... Dann eben an dem, der da ist. Ach je, da ist ja gerade nur einer in meiner unmittelbaren Nähe. DAS tut mir aber Leid!"

Kurzerhand fixierte er den Tisch, der etwas weiter hinter Lauriam stand. Dann nahm er Lauriam plötzlich mit beiden Händen hoch, und es sah tatsächlich so aus, als würde Lauriam weniger als 10 Kilogramm wiegen und benutzte ihn als Hilfsmittel, um den Tisch zu zerstören.

"Also irgendwie ist immer noch Zorn übrig. Naja, jetzt hab ich ja eine Möglichkeit diesen auszulassen.", lachte er sarkastisch, dann nahm er Lauriam wieder hoch und warf ihn mit viel Leidenschaft durch das Fenster. Dann trat er gegen die Holzwand, auf der Höhe des Fensters, die daraufhin nachgab und er ging weiter auf Lauriam zu.

"Also irgendwie macht das ja Spaß.", lachte er bitter. Ienzo sah seinen Freund mit großen, ungläubigen Augen an.
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BeitragThema: Re: 16. Kapitel - La Cité des Cloches    So Jan 13, 2013 10:06 am

Lauriam war durch den Wurf durch das Fenster mit dem Glas unangenehm draußen gelandet und rollte erstmal ein Stück über den Boden bevor er zum stehen kam. Er richtete sich langsam auf, jedoch die Kapuze war noch auf seinem Kopf.

Er sah dann auf den Hünen der ihm immer näher kam. Langsam ging er ein paar Schritte zurück und hielt seinen einen Arm etwas, in dem Glassplitter zu stecken schienen.

Er sah wie stark die Dunkelheit in seinem Freund war. Würde er anfangen gegen ihn zu kämpfen, würde das ganze furchtbar enden. Er hätte keine Chance gegen die unglaubliche physische Kraft des Hünen.

Verdammt noch mal...

"Ich weiß zwar nicht was einen solchen Zorn in der Ausgelöst hat, aber das hier ist keine richtige Lösung.... aber wenn du deinen Zorn an jemandem auslassen willst..."

Er nahm die Hand von dem blutendem Arm weg und sah den Hünen auffordernd an.
"Dann tue was du nicht lassen kannst..."
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BeitragThema: Re: 16. Kapitel - La Cité des Cloches    So Jan 13, 2013 10:11 am

Aeleus ging solange auf ihn zu, bis er unmittelbar direkt vor ihm stand. Er schaute ihn von oben an und grinste noch immer diabolisch.

"Aber aber... Das ist ja langweilig, wenn du dich nicht wehrst!", lachte er noch immer, dann hab er ihm eine schallende Ohrfeige, die ihn in den Dreck schleudern ließ.

"Wie ist es vor jemandem im Dreck zu kriechen? Wie ist es, mal UNTER jemandem zu stehen?", fragte er noch immer den Zorn und den Wahn im Gesicht.
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BeitragThema: Re: 16. Kapitel - La Cité des Cloches    So Jan 13, 2013 10:17 am

Lauriam ächzte kurz nachdem er auf dem Boden landete. Dann rappelte er sich langsam wieder auf. Er lachte leise.

"Dir macht es wirklich Spaß.. oder? Bist du wirklich so tief gesunken, dass du jemand anderes unter dich treten musst um dich besser zu fühlen?"

Als er dann endlich stand, taumelte er durch die Wucht des Schlags noch einmal kurz.

Mir bleibt keine andere Wahl...

Er sah noch einmal zu Aeleus Gesicht auf und kurz darauf traf den Hünen eine starke Druckwelle, die ihn zurück warf.

Ich komme mit Worten nicht zu ihm hindurch... ich muss wohl oder übel auf den Kampf über gehen.
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BeitragThema: Re: 16. Kapitel - La Cité des Cloches    So Jan 13, 2013 10:24 am

Aeleus ließ sich mit der Druckwelle gleiten und 'sprang' somit ein paar Meter auf Abstand.

"Das sagt der richtige, was? Ich wollte dir mal die andere Seite der Medaille zeigen.", lachte er noch immer spöttisch. Dann zog er aus seinen Taschen seine Handschuhe heraus und streifte sie über die Hände. Seine Waffe beschwor er nicht.

"Na komm, leg los. Ich will wissen, wie du dich ohne deine Waffe und ohne deine Kraft schlägst.", sagte er, dann senkte er den Blick, dass Lauriam seine Augen nicht mehr sehen konnte. Dann hob er sie wieder und ein Auge war wieder blau.

"Aber wenn jemand K.O. geht, hören wir auf, klar? Schließlich brauch ich dich noch.", zwinkerte er dann. Irgendetwas schien sich verändert zu haben.

Phoebus ist mittlerweile wieder aufgestanden und ging zu dem entsetzten Ienzo. Er flüsterte ihm etwas zu und Ienzo's Augen wurden noch größer als sie ohnehin schon waren. Dann wollte er gerade etwas laut sagen, aber Phoebus hielt dem Jungen die Hand vor seinem Mund und ermahnte ihn zum Schweigen. Ienzo schien nicht zu verstehen, dann flüsterte Phoebus ihm allerdings noch etwas zu, dass Ienzo zu verstehen schien. Er nickte und ging in seine Nachdenkposition.
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BeitragThema: Re: 16. Kapitel - La Cité des Cloches    So Jan 13, 2013 10:33 am

Lauriam schien nun sichtlich verwirrt.

"....was bitte?"


Er war nun komplett überfordert. Erst wollte ihn Aeleus scheinlich umbringen und jetzt wie er einen Faustkampf mit ihm führen? Das passte alles nicht zusammen.

Er ahnte schon was das alles zu bedeuten hatte, ging aber trotzdem auf dieses Spiel ein. Warum selbst wusste er nicht...


Er ging in seine Nahkampfstellung.
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BeitragThema: Re: 16. Kapitel - La Cité des Cloches    So Jan 13, 2013 10:35 am

Aeleus stürmte auf ihn zu und schien ihn mit Faustschlägen zu überrumpeln. Überall schien seine Faust einen Weg zu finden um an Lauriams Körper zu kommen. Die Schläge waren zwar wuchtig, aber taten nicht sonderlich weh. Sie hatten nur so viel Druck, dass Lauriam nichts anderes übrig blieb als Schritte zurück zu gehen, wenn er nicht überrannt werden wollte.
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BeitragThema: Re: 16. Kapitel - La Cité des Cloches    So Jan 13, 2013 10:40 am

Lauriam wich erst einmal so gut es ging aus. Dann suchte er eine Öffnung und fand auch eine. Er schlug dann zu, aber mit eindeutig mehr Kraft als der Hüne.

Der Assassine ging auf diesen Kampf ein aber er fühlte sich von dem Stillen Helden nicht ernst genommen. Und das konnte er nicht ausstehen....

Der Treffer landete gegen Aeleus Wange und war selbst für den Hünen überraschend gut.

Unter der Kapuze zuckte immer mal wieder seine eine Augenbraue, aber immernoch nicht sichtbar für die anderen Anwesenden.
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BeitragThema: Re: 16. Kapitel - La Cité des Cloches    So Jan 13, 2013 10:46 am

Aeleus schien den Schlag nicht zu interessieren, zwar war er wuchtig, doch Aeleus war schlichtweg wuchtiger. Jetzt hatte er ein Bild von Lauriam, das was er wollte, jetzt konnte los legen.

Zuerst ging er einen Schritt auf Abstand um den Schlagfluss kurz zu unterbrechen, dann ging er noch einmal aggressiv auf seinen Gegenüber los. Diesmal waren die Schläge langsamer, aber weitaus stärker und heftiger, als dir vorigen. Er schlug erbarmungslos auf Lauriam ein, war immer einen Schritt voraus. Seine Schläge die trafen waren meist auf den Brust oder Magenbereich gesetzt und waren gerade noch so schwach, dass sie keine Knochen brachen, aber schon so stark, dass ein tauber Schmerz dabei zurückgelassen wurde, der sich unangenehm über den ganzen Körper zog. Die Handschuhe die Aeleus trug wirkten so hart wie Stein, wenn nicht noch härter.
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BeitragThema: Re: 16. Kapitel - La Cité des Cloches    So Jan 13, 2013 10:54 am

Lauriam versuchte trotz der Kraft noch irgendwie selbst Treffer zu landen oder wenigstens auszuweichen.

Aber als ihn ein Schlag in der 3te Schlag in der Magengegend traf, taumelte er ein ganzes Stück zurück. Er hielt sich dann den Magenbereich mit einer Hand und er hustete plötzlich Blut.

"Das reicht...!", bekam er raus. Dann schwang er seine andere Hand und Aeleus wurde von dem Wind zurück gestoßen und rutschte an den Füßen auf Abstand.

"Ich habe genug.. von deinem blöden Spielchen!"
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BeitragThema: Re: 16. Kapitel - La Cité des Cloches    So Jan 13, 2013 11:07 am

Aeleus rutschte bewusst zurück, dann stellte er sich gerade hin und streifte die Handschuhe von seiner Hand. Er steckte sie wieder in eine Manteltasche, dann gestikulierte er zu Ienzo, der daraufhin einen schwachen, aber nützlichen Heilzauber auf Lauriam sprach. Die Blutung hörte fast sofort auf. Dann erhob Aeleus das Wort:

"Tut mir Leid, dass ich es so machen musste, doch anders konnte ich nicht sicher gehen, wie du reagieren würdest. Du hast sicherlich schon bemerkt, dass hier irgendetwas faul ist. Das kann ich nur bestätigen, denn dies war ein Test für mich, als auch für dich. Der Sinn dahinter ist folgender: Wir haben gesehen wie ich reagiere, wenn dich die Dunkelheit übermannt und so die Kontrolle verlierst. Hatte ich eine Chance gegen dich? Nicht wirklich. Tatsache ist: Wir sind beide gleich stark, wenn wir normal gegeneinander kämpfen. Wenn einer jedoch von der Dunkelheit überrannt wird, dann ist derjenige stärker. Die einzige Chance den nun außer Kontrolle geratenen wieder zu bändigen ist mitzuhalten, also ebenfalls die Dunkelheit zu nutzen, die einem inne wohnt. Keine optimale Lösung, aber besser als nichts zu tun.

Ich wollte sehen, wie du reagierst, wenn ich die Kontrolle verliere. Ich muss sagen, dass mein Respekt gegenüber dir nun in unermesslichen Höhen liegt. Du hast deinen Körper gegeben, damit ein anderer nicht geschadet wird. Ich bin nicht sicher, ob ich das Gleiche hätte tun Können. Und um gleich aufquellende Fragen zu klären: Ich habe das geplant, seit du in Castle Oblivion einmal die Kontrolle verloren hast. Dies erschien mir der richtige Zeitpunkt. Genaueres... Naja, es lief folgendermaßen:

(Zeitsprung)

Aeleus drückte Phoebus an die Wand. Zorn war in seinem Gesicht, jedoch verschwand dieser Recht schnell.

"Pass auf, gleich werden 2 Freunde von mir kommen. Der eine wird denken, dass ich von der Dunkelheit übermannt wurde, er wird mich versuchen wollen aufzuhalten. Ich will, dass ihr mitspielt, damit das möglichst echt rüber kommt. Es ist eine Art Test für ihn, verstanden?Ich werde euch in die andere Ecke eures Hauses werfen, wenn ihr ein wenig spielt, dass es euch weh tut und es euch schlecht geht, dann wird er es glauben."

Phoebus schien zuerst stark verwirrt, doch dann schien er Aeleus zu verstehen und nickte ein wenig zögerlich. Aeleus lächelte kurz. Plötzlich kamen Ienzo und Lauriam in das Haus und seine Miene wurde wieder ernst.


Aeleus beendete die Erzählung und Phoebus trat neben ihn.

"Ich bezeuge seine guten Absichten hinter diesem Test. Auch wenn er euch gegenüber nicht sonderlich fair war, anders konnte man nicht erkennen, wie du WIRKLICH reagieren würdest. Wir mussten es so realitätsnah wie möglich halten, wenn du verstehst."
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BeitragThema: Re: 16. Kapitel - La Cité des Cloches    So Jan 13, 2013 11:19 am

Kurzes schweigen bei dem Assassinen. Plötzlich fing er an zu lachen, wie als wäre das eine Art Witz von ihm gewesen. Das lachen stoppte aber kurz darauf schlagartig und Aeleus donnerte eine wütende Stimme entgegen.
"EIN TEST?!"

Er zog die Kapuze vom Gesicht und funkelte Aeleus mit wütenden Augen an und einer zuckenden Augenbraue.
Aeleus konnte sehen, dass er am Kopf blutete und ein roter streifen über sein eines Auge lief. Das Blut lief aber scheinbar langsam über sein Gesicht.

"Ich könnte... ich könnte dich-! GRAAAH!!"

Er gestikulierte wütend vor sich hin, atmete dann am Ende tief durch und wandte sich von Aeleus ab.
"Sprich.. mich nicht mehr an.. für die nächste halbe Stunde."

Mit diesen Worten ging er zum Abhang in der Nähe des Hauses, setzte sich dort hin und zog eine Pinzette aus seinem Mantel um die Glassplitter aus seinem Arm zu ziehen.
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BeitragThema: Re: 16. Kapitel - La Cité des Cloches    So Jan 13, 2013 11:27 am

Aeleus sah zu Ienzo, der nur entschuldigend mit den Schultern zuckte. Phoebus sah Aeleus an und nickte nur.

"Es war schon richtig so, seine Reaktion ist normal. Warte einfach, bis er dich wieder anspricht, er wird sich schon wieder ein kriegen.", sagte er und lachte ein wenig.

"Weise Worte. Danke Hauptmann, ohne euch hätte ich das nicht geschafft.", sagte er dann und klopfte Phoebus auf die Schulter. Dieser lächelte noch einmal, dann ging er wieder in sein Haus. Aeleus hob die Wand hoch und stellte sie wieder dahin, wo sie eigentlich hingehörte.

Ienzo ging derweil zu Lauriam und setzte sich neben ihn. Er sah ihm eine Weile zu, dann schüttelte er den Kopf.

"Lass mich mal ran da. Ich kann das ja nicht mit an sehen.", sagte er, von sich selbst überzeugt, nahm lauriam die Pinzette aus der Hand und half ihm.

"Und keine Widerrede.", betonte er, dann huschte seine geschickten Finger über den Arm Lauriam's und fischte die einzelnen Splitter schnell und geschickt raus.
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BeitragThema: Re: 16. Kapitel - La Cité des Cloches    So Jan 13, 2013 11:34 am

Lauriam grummelte nur zornig vor sich hin und legte eine Hand an seinen Blutenden Kopf. Die Verletzung schien ihn nur zu stören, weil er seinen Mantel mit dem Blut ein bisschen voll tropfte.

Scheinbar war diese Verletzung durch die Heilung von Ienzo's Mana wieder aufgegangen und hatte Probleme sich alleine wieder zu schließen. Ienzo's Heilzauber von vorhin schien keine Wirkung gezeigt zu haben.

Der Assassine schwieg einfach nur vor sich hin, außer das grummeln das man ab und zu hörte.

Er atmete dann nach ein paar Minuten tief durch und ein leises *Vollidiot* war zu hören, als sein Blick langsam wieder sanfter wurde, während er weiter stur in die Ferne schaute.

Er hatte schon das schlimmste befürchtet. Er hat sich von dem Hünen auf einen Tisch und durch ein Fenster werfen lassen. Und alles nur, weil Aeleus ihn testen wollte... Wie gerne hätte er den Stillen Helden in einem Netz aus Ranken aufgespannt und Menschen-fressende Pflanzen auf ihn gehetzt.

Alleine der Gedanke ließ ihn innerlich grinsen. Er zuckte aber kurz etwas, als Ienzo eine etwas größere Scherbe aus seinem Arm zog, die ein unangenehmes Stechen an der Stelle hinterließ und ihn so aus seinen Racheplänen riss.
"Pass doch auf!", fauchte er etwas.
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BeitragThema: Re: 16. Kapitel - La Cité des Cloches    Mo Jan 14, 2013 7:05 am

Ienzo fauchte zurück.

"Bei großen Kämpfen die größten Wunden ignorieren, aber wenn es dann um Kleinigkeiten wie so was geht meckern sie rum. Das sind wahre Krieger."


Aeleus hatte sich derweil an eine Wand gelehnt und schien sich zu entspannen. Seine dunkle Aura, die langsam aber sicher verflog ließ auch eine gewisse Leere da, die erst wieder mit normalen Gefühlen und Gedanken gefüllt werden musste. Er ließ langsam seine Gedanken los und leerte seinen Kopf vollkommen, dann ließ er allmählich den Gedankenfluss wieder zu und ordnete alles wieder an. So wie es soll. Er wurde sich wieder bewusst wer er war. Er wurde sich wieder bewusst was er war. Er wurde sich wieder bewusst wie er war. Und er musste etwas feststellen, was ihm nicht gefiel. Ein Teil von Lexaeus existiert noch immer. Ein sehr großer noch dazu. Und Aeleus hatte Angst davor, was passieren würde, wenn dieser Lexaeus ans Licht kommt. Wenn Aeleus beiseite geschoben wird. Er schaudert ein wenig, fasste sich aber wieder.

Ich werde ihn aufhalten... Und alle, die sich mir in den Weg stellen sollen verdammt sein.
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BeitragThema: Re: 16. Kapitel - La Cité des Cloches    Mo Jan 14, 2013 7:20 am

Lauriam nahm ihm die Pinzette ab und rümpfte die Nase etwas.
"Pah! Als ob ich deine Hilfe dabei überhaupt wollte. Du hast mir ja deine Behandlung aufgezwungen."

Er fischte dann selbst weiter und drehte sich mit dem Körper etwas von Ienzo weg, während er wieder vor sich hin grummelte.

Er zog die letzte Scherpe heraus, sah sich noch einmal alles an und sprach dann einen kurzen Vita-Zauber um die Schnitte zu schließen. Dann sah er zu seiner Stirn auf.

Immer noch nicht?

Er brummte etwas und zog seine Kapuze wieder über und stand auf.

"Ich werde jetzt erstmal die Umgebung nach Herzlosen und Splicern durchsuchen. Geh du doch so lange zu unserem Stein und tätschel ihn ein bisschen von mir.", sagte er mit Sarkasmus in der Stimme und auch ziemlich angenervt.

Lauriam ging dann einen Schritt nach vorne und der Wind ließ ihn über dem klaffendem Abgrund schweben. Er drehte sich dann noch einmal zu Aeleus um.

"Und wenn du noch einmal so einen Test an mir ausprobieren solltest... dann schwöre ich bei Kingdom Hearts das du es bereuen wirst!!"

Er würde sich nicht mehr so schnell einkriegen.

Mit diesen Worten schwebte er noch ein Stück zurück und schoss dann nach oben und flog mit Hilfe des Windes bis zum Turm von Notre Dame wo er auf der Spitze zum landen kam und dann die Augen schloss um sich zu konzentrieren. Ein fast nicht spürbarer Wind über zog dann die ganze Stadt und bewegte sich durch die Gassen und Straßen, durch den Friedhof, über die Brücke, bis nach außerhalb.

Er fing an die Gegend nach Feinden zu untersuchen.
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BeitragThema: Re: 16. Kapitel - La Cité des Cloches    Mo Jan 14, 2013 8:42 am

Ienzo war etwas von Lauriams Reaktion überrascht, ließ sich jedoch alles nehmen und schaute ihm nur weiter zu. Als er dann weg flog stand er grummelnd auf und ging in Richtung Aeleus.

Aeleus nahm die Worte war und sie lösten zu einer Seite eine gewisse Trauer aus, zur anderen Seite aber auch Trotz. Wenn er nicht verstehen würde, wie wichtig dieser Test war, dann würde es eben so sein. Geduld. Geduld war zur Zeit das Zauberwort. Und davon hatte er jetzt, nach dieser Aktion mehr als genug. Phoebus ging wieder in sein Haus und begann damit einen Tee zu kochen um die müden Geister wieder munter werden zu lassen. Jedenfalls hatte er das so ausgedrückt. Ein schönes Sprichwort, Aeleus würde es sich merken. Es klang altmodisch und doch irgendwie modern. Fand er jedenfalls. Er grübelte weiter nach und durch seine Denkereien wurde er noch abwesender, als er es ohnehin schon war. Unbewusst glitt seine Hand wieder in eine Tasche und fühlte den Glücksbringer darin.

Wie viel hast du schon mit mir durchgestanden? Du hast jede Zeit überdauert und wirst es vermutlich auch immer tun.

Ienzo kam zu ihm, die Arme verschränkt und einen gereizten Gesichtsausdruck im Gesicht. Er stellte sich vor Aeleus und brummte unzufrieden. Aeleus nahm ihn zunächst gar nicht war, so sehr war er in seine Gedanken vertieft, bis Ienzo sich dann einmal lautstark räusperte. Der Hüne sah auf und dann blickten seine Augen wieder in diese Welt. Er blinzelte ein wenig, als hätte er gerade geschlafen, dann musterte er sein Gegenüber fragend.

"Gibt's was?", fragte er etwas verwirrt über Ienzo's Verhalten.

"Also ich muss zugeben, das war der beschissenste Test, den ich je erlebt habe. Ich habe den Sinn zwar verstanden, aber hättest du ihn nicht einfach fragen können?", antwortete dieser nun deutlich und hörbar sauer. Aeleus schüttelte seufzend den Kopf und stieß sich von der Wand ab.

"Nein konnte ich nicht. Hätte ich ihn gefragt, dann hätte er mit Sicherheit ehrlich geantwortet, das zweifle ich nicht an, aber wenn dann so etwas passiert, dann ist es noch einmal etwas anderes. Was ist, wenn er Gesagtes nicht hätte umsetzen können? Ich musste ihn überraschend in diese Situation bringen. Er sollte keiner Mittel haben, vorher zu überlegen was er tut. In einer normalen Frage hätte er das gehabt. Ich musste die Situation so echt wie möglich wirken lassen, damit ich wirklich weiß, was Lauriam tut wenn ich die Kontrolle verliere. Und ich bin mit dem Ergebnis... Zufrieden. Verstehst du es jetzt besser?", erklärte der Große langsam und geduldig. Ienzo schien einsehen zu müssen, dass Aeleus irgendwo Recht hatte, dennoch grummelte er nun genau wie Ienzo vor sich hin. Aeleus seufzte erneut und lehnte sich wieder gegen die Wand.

Ich weiß das es nicht fair war. Es war fies und hinterhältig... Aber es war notwendig! Sie werden sich schon wieder einkriegen, früher oder später... Lieber früher als später. Wie Phoebus bereits gesagt hat: Ich warte, bis Lauriam... Und jetzt auch Ienzo, von sich aus wieder das Gespräch mit mir suchen, bis dahin werde ich schweigen wie ein Stein... Und das kann ich wirklich gut.

Er musste bei dem Gedanken ein wenig schmunzeln, was jedoch auf seinem Gesicht vollkommen verborgen war.
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