Mors Discordiae per Ira
Taucht ein in die Welt einer großen Insel, die noch nie vorhergesehene Bedrohungen erlebt. Steig ein, als ein Held oder vielleicht doch nur als normaler Mensch um den Verlauf der Geschichte noch einmal zu ändern.

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 20. Kapitel - Castle Oblivion - Zwergenwald

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BeitragThema: Re: 20. Kapitel - Castle Oblivion - Zwergenwald   Mo Feb 18, 2013 7:25 am

Ienzo wurde schlagartig hochrot.

„N-n-nichts zu danken.“, stammelte er und ging ebenfalls durch das Portal. Auf der anderen Seite stand Manus neben einem Splicer. Dieser machte jedoch keine Anstalten zu kämpfen sondern ließ sich ohne Zischeln von dem Schlüsselschwertmeister untersuchen. Auf dem zweiten Blick konnte man auch sehen, dass der Splicer einen Kittel trug, der jedoch schlichter als der von Manus und Ayleen war.

„Mach dich wieder an die Arbeit.“, sagte er zu dem Wesen. Dieses verschwand daraufhin und tauchte an einem Schreibtisch wieder auf um dort mit verschiedenen Sachen zu hantieren.

Manus lächelte die 3 Freunde an.

„Ihr seid zurück. Wie ist es euch ergangen?“, fragte er.

„2 Schergen von Shade haben sich uns in den Weg gestellt, es waren aber keine Splicer. Sie waren weitaus stärker und mächtiger. Wir konnten sie nicht besiegen, aber immer hin in die Flucht schlagen.“, erklärte er kurz den Sachverhalt. Manus Lächeln schwand und Besorgnis zeigte sich auf seinem Gesicht.

„Den Auslöser konntet ihr entfernen?“

„Ja.“, antwortete diesmal Ienzo.

„Gut. Die nächste Welt ist der tiefe Weltraum. Dort müsst ihr vorsichtig sein. Ihr befindet euch auf einem riesigen Raumschiff. Es ist verwinkelt und man kann sich leicht verirren. Auerdem setzt Ab und An die Schwerkraft aus, was es nicht gerade einfacher macht. Braucht ihr noch etwas, oder könnt ihr gleich los?“


Ayleen schien die ganze Zeit die Augen auf den zahmen Splicer gerichtet zu haben, aber sie hörte Manus zu. Als er fertig erzählt hatte, sah sie wieder zu dem Meister und meldete sich zu Wort.
„Ich würde mich gerne erst noch darum kümmern, dass alle wieder bei vollen Kräften sind wenn ich darf. Sollten wir wieder auf diese zwei Gestalten treffen, darf keiner Verletzungen bei sich tragen, oder?“

Sie legte den Kopf etwas schief und lächelte die drei Anwesenden an.


Manus runzelte die Stirn und überlegte. Hatten sie genug Zeit dafür? Sie wussten nicht, ob das Objekt schon platziert wurde, oder ob es schon lange dort lag. Oder vielleicht gerade erst jetzt platziert wird. Konnten sie ein Risiko eingehen? Aber eine weitere Begegnung mit den 2 Schergen könnte ihnen das Leben kosten, wenn sie nicht bei voller Macht waren. Wohl oder Übel hatten sie keine andere Wahl.

„Gut, ihr könnt euch erst einmal ausruhen und heilen. Aber macht so schnell wie möglich, wir wissen nicht, wie viel Zeit uns noch bleibt.“ Ienzo lächelte und entspannte sich ein wenig, Aeleus erlaubte sich einen erschöpften Seufzer. Sie setzten sich auf ein paar Stühle, die an einem Tisch standen.

„Pause machen... Wie lange haben wir schon keine wirkliche Pause mehr gemacht?“, fragte Aeleus erschöpft.


Ayleen setzte sich zu den beiden und rutschte etwas zu Ienzo um dessen Hand zu nehmen und einen Heilzauber zu sprechen. Ihre Handflächen fingen zu glühen an und Ienzo spürte, wie wieder neue Kraft in ihm wach wurde und die Verletzungen sich langsam zu schließen begannen.

„Jeder braucht eine Pause. Niemand kann durchgehen kämpfen.“, sagte sie mit einem Lächeln und sah dann zu Aeleus.
„Um dich kümmere ich mich auch gleich.“


Ienzo wurde wieder etwas rot, als Ayleen seine Hand anfasste. Das angenehme Gefühl, dass durch seinen Körper strömte stammte weniger von der Magie des Mädchens, sondern von dem Mädchen an sich. Allein diese Tatsache ließ ihn ein wenig nervös werden. Aeleus hob nur eine Augenbraue und fing plötzlich breit an zu grinsen.

Ach SO weht der Wind..., dachte er lächelnd. „Lass dir ruhig Zeit, Kleine.“, sagte er grinsend, verschränkte die Arme und kippelte ein wenig mit dem Stuhl. Plötzlich fiel ihm etwas ein und er zog ein kleines Rätsel aus seiner Tasche, mit dem er sich wieder beschäftigte. Ienzo sah ihn etwas überrascht an und schluckte einmal laut.

„Danke.“, sagte er zu Ayleen und lächelte wieder etwas schief.


„Kein Problem.“, antwortete sie wieder mit einem Lächeln und sah zu ihm auf, während sie die Heilung fortsetzte. Das Lächeln hielt aber nicht so lange.
Sie senkte den Blick wieder und wirkte abwesend. Sie traute den Worten des Hünen als dieser sagte, dass es Lauriam gut ging, aber irgendwie war sie trotzdem besorgt.

Sie spürte das etwas nicht stimmte.. irgendetwas schlimmes würde passieren.


Als der Intrigant sah, dass Ayleen zu Boden sah machte er sich Sorgen. Ihre Miene wirkte auf ihn, als wäre sie traurig und das sah er nicht gern. Er nahm eine Hand und legte sie an die Wange des Mädchens.

„Hey, alles okay bei dir?“, fragte er etwas besorgt. Aeleus war noch immer in seinem Rätsel vertieft. Dennoch hörte und sah er zu. Und lächelte. Er dachte sich seinen Teil zu der Geschichte, so wie er es immer tat. Der stille Held.. Diesen Titel würde er vermutlich nie ablegen. Er wollte es auch gar nicht.


Ayleen wurde bei der Berührung aus ihren Gedanken gerissen. Sie wurde etwas rot, als sie seine Hand auf ihrer Wange spürte, jedoch die Trauer war stärker als die Nervosität.
„Ich mache mir Sorgen... was ist, wenn Shade meinem Bruder etwas antut? Ich kann ihn nicht schon wieder verlieren...“

Sie beendete die Heilung nun. Ienzo war wieder komplett auf den Beinen. Sie legte dann vorsichtig eine Hand auf das Amulett an ihrem Hals und sah wieder zu Boden.


Ienzo streichelte vorsichtig ihre Wange und hob ihren Kopf ein wenig an, damit sie ihm in die Augen schauen konnte. Sie sah, dass die Augen blau waren. Früher war es ein wenig strahlender und funkelnder gewesen, doch die Dunkelheit in seinem Körper hatte das ein wenig abgeschwächt. Stattdessen zogen sich manchmal dunkle Blitze durch das Weiß seines Augen bis zur Pupille, es sah aus wie ein dunkles Gewitter.

„Ich verspreche dir, dass wir deinen Bruder finden und retten. Ihm wird schon nichts passiert sein, schließlich ist er dein Bruder.“, versuchte er sie ein wenig aufzumuntern. Er wollte Ayleen nicht traurig sehen. Das machte ihn irgendwie... selbst traurig.


Ayleen sah ihm in die Augen. Dieses glitzernde kristallblau...
Ihre traurige Mine wich etwas.
„Das stimmt. Lauriam lässt sich nicht so schnell unterkriegen. Er war schon immer ein ziemlicher Sturkopf müsst ihr wissen.“

Sie lachte etwas und erinnerte sich etwas zurück. An die Zeit bevor das mit Shade passierte.

In ihrem inneren spürte sie aber auch Schuld. Sie hatte gesehen, wie ihr Bruder litt, als sie ihm mit solcher Kälte begegnet war. Sie spürte seine Reue und seine Verzweiflung. Und das tat ihr weh.. sehr weh sogar.

Sie schüttelte dann den Kopf etwas und schloss die Augen. Ihr gefiel es, wie Ienzo ihre Wange streichelte. Es erinnerte sie an die liebevolle Berührung ihres Bruders, wenn sie immer zusammen auf der Bank saßen. Sie lächelte etwas mehr.


Ienzo lächelte ebenfalls, als er das von Ayleen sah. So gefiel sie ihm schon besser. Er ließ seine Hand auf ihre Schulter sinken, dann zog er sie wieder ganz weg.

„Siehst du? Und ich bezweifle, dass er sich von Shade hat unterkriegen lassen. Dazu ist er dann wohl ZU stur.“ Er lachte ein wenig. Aeleus sah von seinem Rätsel auf und sagte sarkastisch:

„Und ich werde mal wieder vergessen oder was?“


Ayleen lachte etwas. Als Aeleus sich meldete, kratzte sie sich ein bisschen an der Wange.
„Oh Sorry. Du warst mit deinem Rätsel beschäftigt und ich wollte dich nicht stören.“, kam von ihr als Ausrede. Dann ging sie zu dem Hünen und begann auch ihn zu heilem.

Oh man.


Aeleus lachte mit seiner tiefen Stimme grollend, aber sichtlich amüsiert. Während der Heilung spielte er weiter mit seinem Rätsel herum. Ienzo betrachtete Ayleen bei ihrer Arbeit und wollte schauen ob er nicht noch etwas von ihr lernen konnte. Doch irgendwie konnte er sich nicht auf die Magie konzentrieren, sie fesselte ihn viel mehr.. Plötzlich schüttelte er heftig mit dem Kopf und schaute errötet zur Seite weg.

Was mache ich denn da?!


Ayleen brauchte nicht lange Aeleus Wunden zu heilen und stand dann auf.
Sie streckte sich kurz und richtete ihre Haare etwas.
„So. Erledigt. Wollen wir los?“
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Mephisto
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BeitragThema: Re: 20. Kapitel - Castle Oblivion - Zwergenwald   Mo Feb 18, 2013 7:46 am

Ayleen sah aber dann plötzlich auf.

Sie hatte etwas in ihrem Körper gespürt. Es war ein eigenartiges Gefühl. Fast unbeschreiblich. Ein kalter Schauder. Ein Gefühl der Angst und der Verzweiflung.
Ein Schmerz in ihrem Herzen, der nicht zu stoppen schien.
Bei einem war sie sich sicher... Dies waren nicht IHRE Gefühle die sie spürte.

Lauriam...?

Diese Kälte verließ ihren Körper nach ein paar Sekunden aber wieder und sie fühlte sich wieder normal. Jedoch dieser starre Blick blieb noch für einen Moment. Sie schüttelte den Kopf dann etwas um sich wieder zu fangen.

Bruder...Rufst du.. nach mir?

Sie faltete die Hände etwas. Diese Furcht die sie während dieses Schauders spürte ließ sie etwas zittern. Der Assassine hatte Angst. Er hatte wirklich Angst. Selten hatte sie erlebt, wie ihr Bruder sich fürchtete.. und das letzte mal, war schon sehr lange her.

Wir werden dir helfen, Bruder. Halte nur noch etwas in Shade's Gefangenschaft durch, okey? Ich, Ienzo und Aeleus werden dich aus Shade's Schloss holen, ja? Halte... durch...

"Uns läuft die Zeit davon.. Die nächste Welt besitzt den mir zuletzt bekannten Auslöser. Wenn wir diese noch rechtzeitig retten, stehen die Chancen schon viel besser für uns."

Sie sah dann zu Ienzo. Sie hatte inzwischen bemerkt, dass besonders er sich Sorgen um sie machte und schüttelte den Kopf etwas mit einem Lächeln um ihm zu zeigen, dass er sie lieber nicht auf diese starre ansprechen sollte.

Ob sie Ienzo und Aeleus erzählen sollte was sie fühlte? Irgendwie wollte sie den beiden aber auch die ganze Sache verheimlichen. Die ehemaligen Organisations-Mitglieder machten sich bestimmt genau solche Sorgen wie sie und hätten das Recht zu erfahren, wenn es ihrem Bruder nicht gut ginge... aber sie spürte das er Schmerzen hatte. Unglaubliche Schmerzen..
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BeitragThema: Re: 20. Kapitel - Castle Oblivion - Zwergenwald   Mo Feb 18, 2013 11:08 pm

Ienzo hatte Ayleen angesehen, wieder diesen sorgenvollen Blick im Gesicht, doch er verstand die Geste des Mädchens und schwieg. Aeleus schien es gar nicht wirklich resgitsriert zu haben. Sein Blick wirkte abwesend. Doch er nickte, als das Mädchen sagte, dass sie keine Zeit verlieren sollten. Auf diesen Satz hin stand er auf und öffnete ein Portal.

"Dann gehen wir jetzt. Je eher wir da sind, desto mehr Zeit haben wir."

Dann ging er durch das Portal. Aeleus fühlte sich ein wenig komisch. Er wusste, dass sein bester Freund noch immer in Schwierigkeiten war, in sehr großen sogar. Und er hatte es dem Mädchen noch immer nicht gesagt, das bereitete ihm ein schlechtes Gewissen. Doch es war besser für sie, er wollte nicht, dass sie die Kontrolle verlor oder ähnliches.

Ienzo sah das Mädchen noch etwas an. Er war noch immer besorgt, doch er ging ihrem stummen Wunsch nach, sie nicht zu fragen. Stattdessen stand er auf und reichte ihr die Hand.

"Machen wir uns auf den Weg und retten deinen Bruder."
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BeitragThema: Re: 20. Kapitel - Castle Oblivion - Zwergenwald   Di Feb 19, 2013 12:01 am

Ayleen lächelte wieder etwas und nahm seine Hand vorsichtig und stand auf. Dann ging sie mit ihm durch das Portal und wurde etwas rot durch die Berührung.

Der Intrigant hatte eine.. so warme ausstrahlung.
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