Mors Discordiae per Ira
Taucht ein in die Welt einer großen Insel, die noch nie vorhergesehene Bedrohungen erlebt. Steig ein, als ein Held oder vielleicht doch nur als normaler Mensch um den Verlauf der Geschichte noch einmal zu ändern.

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 Kapitel 23 - Castle Oblivion

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BeitragThema: Kapitel 23 - Castle Oblivion   Fr Feb 22, 2013 8:10 am

Als Eraqus ebenfalls durch das Portal getreten ist kam ihnen wieder das altbekannte weiß entgegen. Das Letzte Mal hatte er es gesehen, als der Meister seines Meisters diesen Sicherheitsmechanismus im Land des Aufbruchs eingerichtet hat. Er atmete einmal tief durch.

"Manus ist ein Stockwerk über uns. Bist du bereit oder brauchst du noch Zeit?", fragte der ehemalige Ausbilder von Aeleus.
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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   Fr Feb 22, 2013 8:22 am

Lauriam sah sich kurz um. Lauriam? Nein, er war nicht länger Lauriam. Er war nun ein Splicer.... der Reaper. Er grinste wieder etwas.

"Was glaubst du wohl? Ich kann es.. kaum abwarten.", sagte er kalt und machte seine Waffe bereit.

Es juckte ihn in den Fingern. An seinen Händen blitzten immer wieder Energieentladungen entlang.
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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   Fr Feb 22, 2013 8:36 am

Eraqus suchte nun nach einem Eingang, einer Treppe oder einer Tür. Jedoch fand er nichts. Plötzlich ertönte eine Klingen hinter ihnen und einer Tür wurde aufgeschoben. Ein Fahrstuhl? Das war Eraqus sehr suspekt, aber er ging rein.

"War das schon vorher da?", fragte er Lauriam.
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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   Fr Feb 22, 2013 8:39 am

Lauriam schüttelte den Kopf.

Er betrat dann den Fahrstuhl einfach.
"Solange es uns dort hin bringt, wo wir hin wollen."

Ich rieche eine Falle~
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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   Fr Feb 22, 2013 8:50 am

Die Tür ging zu und der Fahrstuhl setzte sich in Bewegung. Nach ein paar Metern ertönte wieder der Gong und die Tür ging wieder auf. Und die geöffnete Tür ließ einen sehr guten Blick auf Manus und... ein paar Freunde von ihm. Nämlich Sora, Riku, Kairi, Aqua, Ventus und Terra. Alle saßen gerade am Tisch, aßen Kuchen und tranken Kaffee und schienen sich gut zu unterhalten. Doch als die Tür ganz geöffnet war wurden alle Stimmen still und sämtliche Blicke waren auf Lauriam und Eraqus gerichtet. Zweiterer lachte kurz.

"Ich wusste, dass es nicht leicht wäre, aber das er auch noch 'Besuch' hat? Davon wusste ich nichts.", meinte er, dann beschwor er sein Schlüsselschwert. Sofort standen alle auf und beschworen ebenfalls ihr Schlüsselschwert. Gab es nur einen winzigen Nachteil. Bis auf Kairi und Manus hatten alle das Schwert Ultima. Das würde wirklich kein einfacher Kampf werden. Aqua und Kairi zogen sich nach hinten zurück, wie waren eher für die Magie zuständig. Alle anderen gingen nach vorne.

"Was wollt ihr?!", kam von Sora, der die Spitze bildete.
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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   Fr Feb 22, 2013 8:56 am

Lauriam hob nur kurz eine Augenbraue und sah die Schlüsselschwert träger an.

"Ah. Na sowas."

Er grinste dann breit.
"Eigentlich wollten wir nur Manus auslöschen.. aber wenn sich schon alle Schlüsselschwertträger hier versammelt haben, können wir uns um das Komplettpacket kümmern."

Sein Blick fiel dann auf Sora und fixierte ihn mit seinen rotglühenden Augen.
"Wir haben auch noch eine Rechnung offen.. Sora."

Seine Waffe glühte kurz auf und er ging in Angriffsstellung.
Das wird ein Spaß...heheheh....
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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   Fr Feb 22, 2013 10:46 pm

Sofort wurde der Blick von Sora ernst. Er ging in Kampfstellung, genau wie alle anderen. Sora sah ueber die Schulter zu Kairi. "Analysiere ihn, ich will alles ueber ihn wissen.", sagte er und Kairi ließ seinen Blick kurz ueber ihn scheifen, bevor sie antwortete:"Schnell, hoher Angriff, eher niedrige Verteidigung, magisch hoehere Werte, anfaellig gegen Feuer. Seine Begleitung... Mittlere Geschwindigkeit, mittlerer Angriff, hohe Verteidigung und gute Magie. Anfaellig gegen Dunkelheit. Beide haben eine große Reichweite." Sora nickte und wirbelte Ultima einmal umher, Ventus tat es ihm gleich. "Dann wuerde ich mal sagen... LOS!" Ploetzlich stuermten alle Schluesselschwerttraeger auf Lauriam und Eraqus zu. Sora und Riku stießen auf Lauriam ein, die anderen beiden auf Eraqus, der noch immer verhuellt war. Manus blieb hinten und schien etwas vorzubereiten. Die Angriffe von Riku waren unglaublich schnell und zielsicher, die von Sora eher wuchtig und nicht ganz so schnell. Aber sie waren als Team eingespielt. Sehr gut sogar. Eraqus wehrte seine ehemaligen Schueler nur mit etwas Schwierigkeit ab. Doch er schaffte es, keinen Treffer davon zu tragen, allerdings selbst ein paar zu setzen. Doch die Ventus und Terra schien das nicht zu stoeren, sie hatten in den letzten Jahren so viel Erfahrung bekommen, dass ihnen selbst 100 Hiebe des Meisters nicht wirklich kratzen wuerden.
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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   Fr Feb 22, 2013 11:14 pm


Lauriam's Grinsen verschwand als die beiden Schlüsselschwertträger auf ihn zustürmten. Er blockte ihre Angriffe scheinbar mit Leichtigkeit und beobachtete dabei ihre Bewegungen.

Er analysierte ihre Bewegungsabläufe. Dann sprang er ein Stück zurück und wollte zum nächsten Angriff ansetzen, als er plötzlich aufkeuchte und auch ein bisschen zusammenknickte. Der Splicerkristall in seiner Brust glühte auf und etwas zog sich über seinen Körper. Er wurde von einem schwarzem Nebel umgeben, so dass nurnoch seine roten Augen hindurch zu sehen waren, als er diese wieder öffnete. Dann stieß er sich plötzlich ab und schlug mit einer unglaublichen Kraft und Geschwindigkeit auf die beiden Schlüsselschwertträger ein.

Er landete bei beiden einige Treffern am Körper. Bei einem Schlag wurde eine starke Druckwelle losgelassen, die die beiden ein ganzes Stück zurückschleuderte.

Seine Kampfkraft nahm immer weiter zu. Der Blutdurst seines Splicers übernahm ihn nun langsam, denn er zischelte bei manchen Schlägen wie diese Kreaturen es immer taten.

Sein Verstand, der den Splicer davon abhielt seinen Körper zu infiltrieren, existierte nun nichtmehr und damit hatte die Dunkelheit nun vollen Einfluss auf ihn. Er verwandelte sich immer weiter in ein blutdürstiges Monster, dass für Shade alles tötet, was sich ihm in den Weg stellen würde...
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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   Sa Feb 23, 2013 9:53 am

Riku und Sora stolperten durch die Druckwelle und durch die Druckwelle nach hinten. Sie waren ein wenig verwirrt, jedoch schienen ihnen die Verletzungen nur sehr wenig auszumachen. Was ihnen mehr zu schaffen machte war die immense Kampfkraft des Assassinen, die vorher definitiv nicht da war. Kairi schien auch ueberrascht und scannte ihn noch einmal. "Kampfkraft ist... rapide gestiegen?! Passt auf, er ist... maechtig!", warnte sie. Riku und Sora waren nur sehr auf Defensive. Das hatten sie nicht erwartet. Terra und Ventus kamen gegen Eraqus ganz gut klar, bei ihnen war es sehr augeglichen. Ploetzlich gingen Riku und Sora in einen Limit-Angriff ueber, beide legten ihre Klingen uebereinander. Jetzt leuchteten diese auf und ihre Reichweite erhoehte sich unglaublich, fast auf das 3-fache. Nun schlugen sie gemeinsam zu. Die Angriffe basierten nun auf Licht. Purem Licht. Ienzo war als letzter durch das Portal gekommen, dann schloss er es wieder. Er sah sich ein wenig um, Aeleus hatte die Umgebung schon analysiert. Er wartete nur noch auf sie. "Kommt ihr? Wir haben keine Zeit zu verlieren."
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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   Sa Feb 23, 2013 10:06 am

Lauriam wich den Angriffen so gut es ging aus und wo er nicht ausweichen konnte blockte er. Durch den Aufprall von Licht und Dunkelheit gab es immer weider leichte Druckwellen. Plötzlich lachte er finster, nutzte eine Öffnung der Verteidigung als die beiden gerade ausholten, teleportierte sich vor sie und packte sie beide.


Der Reaper murmelte irgendwelche Worte und kurz darauf entstand eine dunkle Kapsel die einen großen Ausmesser hatte um Sora , Riku und Lauriam. Es war stock finster..

Plötzlich wurden zwei rote Augen sichtbar und ein finsteres lachen halte durch die Dunkelheit. Hinter den zwei roten Augen erschienen immer mehr andere und das Kreischen von Splicern war zu hören… und dann kam der Befehl zum Angriff. All die Kreaturen stürzten sich im dunklen auf Sora und Riku und Lauriam ging etwas auf Abstand um sich das ganze Spektakel anzusehen.


Ayleen sah sich verwundert um und durch die Druckwellen spürte sie ein leichtes Beben ein Stockwerk höher. Sie taumelte kurz fing sich aber wieder.


Was.. was zum Teufel ist da oben los?!

Sie folgte dann Aeleus schnell.
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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   Sa Feb 23, 2013 11:12 am

Manus reagierte schnell und rief seine Splicer zu sich, um die von Lauriam abzuwehre. Es war genaudie gleiche Anzahl und man hätte sie nicht unterscheiden können, wenn Manus‘ Splicer keine Kittel tragen würden. Jedoch hatten die Splicer von Manus eine entscheidenden Vorteil gegenüber denen von Lauriam: Sie hatten ein größeres Teamgefühl, konnten besser zusammen arbeiten und wussten weitaus mehr, da Manus sie selbst ausgebildet hatte. Im Grunde waren sie eine kleine Elite.

Sora und Riku mussten sich nicht mit ihren Augen orientieren, damit sie wussten was sie tun mussten. Sie hatten gelernt, sich auf ihr Inneres zu verlassen. Und so fuhren sie mit ihrem Angriff gemeinsam fort. Sie brachen aus der Dunkelheit aus, waren jedoch ein wenig orientierungslos. Plötzlich stürmten Aqua und Kairi ein wenig nach vorne und hielten ihre Schlüsselschwerter aneinander.
„Megaflare!!“, riefen die beiden und ein.. nein 2 riesige Feuerbälle schossen auf Lauriam zu!

Plötzlich öffnete sich hinter Ayleen, Ienzo und Aeleus eine Schiebetür für..einen Fahrstuhl?!
„ Der war vorher nicht da gewesen..Egal!“
Aeleus betrat ihn, wartete bis Ayleen und Ienzo ebenfalls eintraten, dann fuhren sie nach oben. Er spürte die heftigen Erschütterungen auch und es beunruhigte ihn. Was auch immer da oben los war, es musste ein heftiger Kampf sein!

Lauriam sprang selbst aus der Dunkelheit heraus und rutschte ein Stück rückwärts über den Boden mit seinen Füßen. Der Nebel um ihn wirbelte etwas. Die Splicer die er rief kämpften mit denen von Manus und die Dunkle Kapsel löste sich wieder auf. Dann bemerkte er die beiden Feuerbälle die auf ihn zu schossen.

Sofort zog er einen Reflektzauber vor sich hoch. Den Ersten Megaflare konnte er ableiten, jedoch der zweite brach etwas durch seine Barriere und das Feuer brannte sich in seine eine Schulter. Er zuckte zusammen, jedoch fing er kurz darauf wieder zu grinsen an. Er machte eine Handbewegung und seine Barriere schlug aus und die Druckwelle warf Aqua und Kairi zurück.

Dann erschienen mehrere Laser die er auf die beiden Mädchen zuschießen ließ. Die Geschosse blitzten vor lauter Kraft und waren bereit die Mädchen aufzunageln. Der Reaper heilte in der Zwischenzeit seine Verletzung an der Schulter.

In diesem Moment öffnete sich die Türe des Fahrstuhls der oben angekommen war und was die drei darin sehen konnten.. war erschreckend.
Alle Schlüsselschwertträger waren an einem Ort vereint und sie kämpften gerade gegen Lauriam und den Unbekannten Maskierten! Und es war ein Kampf wie er im Buche steht.
Ayleen sah geschockt zu ihrem Bruder.
Er war in einen dunklen Nebel getaucht. Nur seine rotglühenden Augen waren zu erkennen und dieses… dieses Grinsen.

Sein Licht… es ist..

Dann jedoch sah sie die Laser die auf die beiden Mädchen zuschossen und Instinktiv sprach sie laut: „REFLEKT!!“
Und ein Schutzschild zog sich vor den beiden Mädchen hoch um sie vor den Laser zu schützen. Sie hatte aber nicht SO viel Kraft erwartet. Ihr Schild würde nicht lange standhalten.
„Geht da schnell weg!!“
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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   So Feb 24, 2013 3:37 am

Die Magierinnen stolperten etwas zurück und gingen wieder auf ihre alten Plätze. Dort begannen sie damit ihre Freunde zu heilen.
Sora und Riku nutzten die Gelegenheit und griffen Lauriam von 2 Seiten an. Die Schläge trafen, jedoch zogen sie sich auch sogleich wieder zurück, um nicht erneut von dem starken Gegner getroffen zu werden. Ventus und Terra konnten gegen Eraqus nur wenig machen. Zwar waren ihre Angriffe stark, doch nicht stark genug.
Ienzo und Aekeus sahen dem Schauspiel geschockt zu. Feuerbälle flogen durch die Gegend, die Luft knisterte förmlich vor Magie, so stark war sie. Doch der Hüne wusste, dass er nicht tatenlos zusehen konnte. Lauriam hatte ihn um etwas gebeten und er hatte versprochen, dass er dieser Bitte nachkommen wird. Für Lauriam.
Mit lautem Gebrüll stürmte er auf den in Schatten gehüllten Lauriam zu. Seine Waffe blitzte gefährlich. Ienzo hob Ayleen einfach hoch, trug sie zu Aqua und Kairi und stellte sich wieder schützend vor sie. Manus war wieder in seine Zauberformeln vertieft. Was auch immer er gerade vorbereitete, es würde unglaublich mächtig sein.

Lauriam wurde durch die Angriffe von Sora und Riku zwar verletzt, jedoch taumelte er nur ein Stück zurück und die beiden Schlüsselschwertträger mussten feststellen.. das Wunden einfach wieder verheilten. Als dann Aeleus auf ihn zustürmte, schwang sein Blick zu dem Hünen und dieser wurde plötzlich von einer Druckwelle erfasst und gegen eine Wand geworfen. Die Angriffskraft des Assassinen.. hatte beängstigende Maße angenommen.

Lauriam sah zu dem Mädchen. Sein Grinsen wurde breiter.
„Ah. Meine geliebte Schwester. Schön dass du auch gekommen bist.“
Seine Stimme hatte unheilvolle Züge angenommen. Dem Mädchen lief ein Schauder den Rücken hinunter…

Der Reaper legte den Kopf etwas schief und seine rotglühenden Augen musterten das Mädchen kurz.

Ayleen ging ein paar Schritte zurück.
„Laury..?“, hauchte sie vor Schreck. War das wirklich ihr Bruder den sie vor sich sah? ..nein… diese Kreatur war ein Splicer. Shade’s Werkzeug.. aber sie hoffte trotzdem, dass irgendwo in diesem Monster noch ihr Bruder lebte.. sie betete dass es so ist.

„Lauriam! Bitte hör auf!! Das bist nicht du!“, rief sie mit Verzweiflung in der Stimme.
Plötzlich war Lauriam verschwunden und jemand stand hinter ihr. Die Gestalt ging ganz nahe an ihr Ohr.

„Lauriam… existiert nicht mehr.“, flüsterte er leise in ihr Ohr. Sofort wurde Ayleen kreidebleich und von der Gestalt hinter ihr gepackt und mit ihm wegteleportiert.

Beide tauchten dann am Ende des Raumes wieder auf, wo er das Mädchen nach vorne stieß. Plötzlich wurde es eiskalt im Raum und auch etwas düsterer. Unter dem Mädchen öffnete sich ein schwarzes Loch aus dem Ketten schossen, die es packten und festhielten.

„Seht genau hin… dieses Schicksal wird euch allen blühen.“

Er machte eine Handbewegung und das Mädchen verkrampfte sich. Die Ketten zogen sich etwas fester und sie spürte wie etwas.. furchterregendes durch ihren Körper glitt. In ihrem inneren fing alles an unglaublich zu schmerzen, so dass sie ungewollt aufschrie.

Lauriam stand ein ganzes Stück hinter ihr und beobachtete mit einem emotionslosen Grinsen was vor ihm geschah.
Sein Blick fiel dann zu den anderen Anwesenden.
Wieder erschienen tausende von Lasern bei ihm, die auf Ienzo, Aeleus, Sora, Riku, Kairi und Aqua zusteuerten und sie davon abhalten sollten, ihm in die Quere zu kommen. Außerdem zog sich eine Art Schild um ihn, damit keine Angriffe ihm während der Prozedur in den Weg kommen würden.

Ayleen liefen Tränen die Wangen hinunter. Und das nicht nur weil sie unglaubliche Schmerzen hatte… sie hatte Angst.
Bruder… hör auf… bitte hör auf. Du.. tust mir weh…!

Sie öffnete die Augen etwas und sah so gut es ging zu ihrem Bruder.
Sie erinnerte sich zurück. An damals, als sie zusammen am Brunnen saßen und er sie immer ärgerte. Sie erinnerte sich daran wie die beiden immer lachten... Wie er sie immer umarmte, wenn sie traurig war…

Wie sie immer mit einem Lächeln an seiner Brust einschlief…
Nein.. du kannst doch nicht… du kannst nicht weg sein. Bitte sag mir, dass das nicht wahr ist… Lauriam… LAURIAM!!

Sie schrie plötzlich laut mit verweinter Stimme den Namen ihres Bruders. So groß war ihr Schmerz über den Verlust…

Inzwischen machte sich dieser bereit ihr ein Ende zu machen. Er hob seine Hand vor sich und machte sich bereit sie zu einer Faust zu ballen. Ienzo und Aeleus wussten was dies zu bedeuten hatte, denn sie hatten diesen Angriff schon einmal in Aktion gesehen. Er würde sie wirklich töten.. und das ohne jegliches Zögern.
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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   So Feb 24, 2013 4:54 am

Alle Kämpfer hielten inne, als sie sahen, was der Assassine mit dem Mädchen machen wollte. Plötzlich reagierten alle gleichzeitig. Alle Angriffe gingen nun gegen die Barriere, doch diese kümmerte sich augenscheinlich wenig darum. Alle Angriffe prallten von ihr ab und sie bekam nicht einmal einen Kratzer. Plötzlich brüllte Manus etwas Unverständliches und alle hielten. Erst jetzt bemerkten sie, das Ienzo sich keinen Zentimeter bewegt hatte. Plötzlich wurden allen Kämpfern im Raum Kraft entzogen und an Manus geschickt. Und dieser schickte diese an.. Ienzo?! Er leuchtete auf. Er leuchtete auf und ging los. Es war ein langsamer ruhiger Schritt. Er nährte sich der Barriere und… ging hindurch, als wäre sie nicht da. Dann berührte er schon fast sanft die Hand von Lauriam. Plötzlich packte er sie heftig und sie brach augenblicklich als wäre sie nicht stabiler als Papier. Danach ging er einen Schritt weiter und trat gegen den Arm, der daraufhin ebenfalls brach. Dann packte er den Assassinen an der Schulter und warf ihn gegen eine Wand. Es sah so leicht aus, wie er es tat, doch die Wucht war verheerend. An der Wand bildeten sich unglaublich schnell Risse und sie drohte zu brechen.
„Du musst den Kristall herausreißen!“, rief Aeleus zu Ienzo herüber. Dieser zögerte nicht lange und ging diesmal etwas schneller zu Lauriam. Er packte ihn an der Brust. Mit der anderen Hand stieß er in Lauriam hinein. Knochen brachen und Blut quoll aus der Wunde. Dann riss er den Kristall heraus. Die ganze Zeit hatte er kein Wort gesagt.

Lauriam sah überrascht zu Ienzo als dieser auf ihn zu ging. Als er dann durch die Barriere schritt weiteten sich seine Augen.
„WAS?!“
Lauriam unterbrach den Zauber und wollte Ienzo von sich weg schleudern, jedoch packte der Junge ihn an seiner Hand und brach sie mit leichtigkeit. Er zuckte stark zusammen. Als der Junge auch noch seinen Arm brach, schrie er ungewollt auf.
Das.. das ist unmöglich!!
Als er dann gegen die Wand prallte spritzte Blut durch die Wucht aus seinem Mund und er konnte noch mit geweiteten Augen sehen, was der Junge als letzter Angriff durchführte.
Ayleen wurde durch den Bruch der Konzentration von Lauriam aus den Ketten befreit und stürzte erst einmal auf die Knie. Das Schwarze loch verschwand augenblicklich wieder. Dann drehte sie sich zu Ienzo und Lauriam um.. und bei ihr zeichnete sich unglaublicher Schreck ins Gesicht.
Sie sah wie Ienzo seine Hand in Lauriam’s Körper rammte. Sofort weiteten sich die Augen des Assassinen.

NEEEEEEIN!!, schrie der Splicer in seinem inneren und wurde mit einem Ruck aus seinem Willen geworfen.
Als der Splicerkristall aus seinem Körper gerissen wurde, war das laute kreischen eines Splicers zu hören. Der Nebel an seinem Körper verschwand und schoss nach oben, wo er die Nebelartige Gestalt eines Splicer annahm, der dann noch einmal wütend brüllte und in den Kristall in Ienzo’s Hand gesogen wurde. Kurz darauf entstanden risse bei dem Stein und er zersplitterte in Tausend scherben.
Bei Lauriam.. war keine Reaktion mehr zu vernehmen. Er starrte leise ächzend vor sich. Das rot in seinen Augen verschwand und machte wieder dem kristallblau platz. Kurz darauf aber rutschte er langsam die Wand hinunter und prallte dann nach vorne auf den Boden. Unter ihm bildete sich sofort eine Blutlache…

D…d…ank..e…

Seine Augen waren noch etwas geöffnet, jedoch fielen sie auch kurz darauf komplett zu und ein letzter Atemzug war bei ihm zu hören... und dann komplette stille...
Ayleen stand schlagartig auf und rannte zu ihrem Bruder, trotz der Schmerzen die sie noch hatte.
„Lauriam!!“ Sie rutschte dann den Rest auf den Knien zu ihm und drehte ihn auf den Rücken. Seine Augen waren geschlossen und Blut lief aus der großen Wunde an seiner Brust und auch aus seinem Mund.
Sie strich ihm die Haarsträhnen aus dem Gesicht und legte eine Hand an seine Wange.
„Bruder. Halte durch. Ich werde dir helfen.“, sagte sie verzweifelt.
Sie versuchte ihn zu heilen, jedoch als sie die Hand an seine Brust legte um den Prozess zu beginnen, erstarrte sie. Sein Herz.. hatte aufgehört zuschlagen..
„Laury…?“, flüsterte sie fast.
Dann sah sie zu Ienzo auf. Er konnte den Schock in ihren Augen sehen. Dieser tiefsitzende Schock.

"Ienzo...er.. wieso..?"
Sie war komplett aufgelöst und schien gar nicht richtig glauben zu wollen, was mit ihrem Bruder ist.
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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   So Feb 24, 2013 6:03 am

Die Kraft die Ienzo von den anderen genommen hatte, floss zu ihnen zurück. Ienzo krachte selbst auf die Knie. Zum einen weil er durch den Kraftverlust das Gleichgewicht verlor, zum anderen, weil er erst jetzt wirklich bemerkte, was er getan hatte. Er sah den Blick des Mädchens und dann Lauriam. Langsam begann er zu verstehen, was gerade passiert ist. Auf einmal wurde alles schwarz um ihn, er kippte zur Seite und wurde bewusstlos. Das war selbst für ihn zu viel.

Aeleus sah mit geweiteten Augen auf die Situation. Lauriam.. war tot? Er konnte es nicht fassen. Er wollte es nicht wahr haben.
Das kann nicht sein.., dachte er.

Eraqus sah zuerst zu Lauriam, dann seufzte er und verschwand in der Dunkelheit. Alles war still. Keiner wagte es, etwas zu sagen oder zu tun.

Ayleen hatte Ienzo schnell aufgefangen als dieser zusammenkrachte. Sie legte ihn vorsichtig auf den Boden. Dann sah sie wieder zu dem Körper ihres Bruders.
Das.. das kann doch nicht…

Sie umarmte langsam den Körper ihres Bruders und drückte sich an ihn. Ihr stiegen Tränen in die Augen und plötzlich brach alles aus ihr heraus. Sie weinte bitterlich und drückte sich an den Körper ihres Bruders.

Nein.. verlass mich nicht…

An Lauriam’s Körper stieg plötzlich so etwas wie dunkler Rauch auf. Ayleen hob ihren Kopf und sah auf die eigenartige Reaktion des Körpers.
„Was…?“, hauchte sie, immernoch Tränen in den Augen, aber sichtlich überrascht. Die Wunde begann sich plötzlich zu schließen und das Blut an seinem Körper verschwand. Kurz darauf zeichnete sich etwas auf seine Brust. Eine Art Symbol wurde bei der offenen Rüstungsplatte bei der Brust auf seiner Haut sichtbar, wo sich die Wunde schloss.

In Lauriam’s Körper lösten sich die Ketten die seinen Willen festhielten und er stürzte ins nichts. Plötzlich jedoch wurde er von zwei Klauen aufgefangen. Aus dem nichts manifestierte sich der Specter. Er hielt seinen Meister fest und die Dunkelheit um sie herum zerbrach. Überall war nurnoch weiß zu sehen.. nichts außer weiß. An Lauriam’s Brust tat sich etwas… langsam erschien ein Symbol bei ihm. Das Symbol der Niemande…

Der Specter zischelte amüsiert.
Der Kristall hat auch dein Herz entrissen... aber du willst noch nicht gehen. Deine Wille ist gestorben, aber ich höre deinen Ruf.


Die Rüstung die Shade ihm gab, löste sich auf und der schwarze Mantel wurde wieder sichtbar. Auf seiner Brust prangte das Zeichen der Organisation XIII, dass aber dann unsichtbar wurde… dieser schwarze Nebel verschwand dann auch wieder.

Ayleen legte wieder vorsichtig eine Hand auf die Wange von Lauriam.


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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   So Feb 24, 2013 6:45 am

Manus verschränkte die Arme. „Das könnte interessant werden..“, dachte er und sah sich das Schauspiel weiter an.

Aqua, Kairi, Ventus, Terra, Sora und Riku zogen sich ein paar Schritte zurück. Ihnen war nicht geheuer was gerade geschah. Aeleus machte genau das Gegenteil, er ging auf Ayleen und Lauriam zu. Er packte das Mädchen und den ohnmächtigen und zerrte sie weg. Seine Waffe ging auf seinem Rücken.

„Ich habe ein ungutes Gefühl bei der Sache, bleibt hinten.“, sagte er laut, damit es alle hörten. Dann kniete er vor dem Assassinen und fixierte ihn. Wenn er als Niemand wiedergeboren wurde, dann hieß das nur bedingt gutes.
Falls er klar denken kann, wird er noch immer auf der Seite von Manus sein, doch was ist, wenn er nicht klar denken kann? Aeleus ging auf Nummer sicher.

Ayleen war etwas überrascht, als Aeleus sie plötzlich wegzerrte. Sie kniete sich dann zu Ienzo und legte eine Hand auf dessen Stirn. Jedoch behielt sie die beiden Freunde nicht aus den Augen.

Wacht auf.. Meister Marluxia..
Bei Lauriam gab es plötzlich eine Reaktion. Er regte sich kurz etwas und öffnete dann die Augen ein Stück. Seine Augen waren zwar kristallblau wie immer, aber sie wirkten.. matt. Ohne jeglichen Glanz.
Es schaute an die weiße Decke über sich. Plötzlich riss er aber die Augen auf und schoss mit einem Schrei nach oben in eine sitzende Position. Sofort fuhr seine Hand zu seiner Brust.
„…w…was..?“

Ich… ich bin am Leben…?

Als er aber seine Hand einen Moment an seiner Brust liegen hatte, bemerkte er sofort das etwas nicht stimmte… Er fühlte sich so.. leer. Nein.. er fühlte gar nichts. Und sein Herzschlag war nicht da. Sein Blick sank auf den Boden vor sich und sein Blick zeigte Emotionslosigkeit.

… nichts… ich fühle.. gar nichts… bin ich etwa wieder..?
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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   So Feb 24, 2013 7:04 am

Aeleus kniff die Augen zusammen. Er zuckte nicht zurück, als Lauriam aufschrie, nicht einmal mit eine Wimper. Die matten Augen und der emotionsblick bestätigte:
Lauriam ist wieder ein Niemand. Auf welcher Seite stand er?

„Wer bist du?“, fragte Aeleus ohne Provokation, aber auch ohne Freundlichkeit.
Ienzo bewegte sich kein Stück. Sein Atem war flach, sein Herz schlug jedoch aber noch immer.
Manus verabschiedete derweil die Schlüsselschwertmeister, die wieder an ihre Arbeit mussten.

Ayleen sprach auf Ienzo ein paar Stärkungszauber. Dann sah sie zu ihrem Bruder. Sie schien nicht ganz zu verstehen was dort gerade vor sich ging. Lauriam.. war doch gerade noch Tod.

Der Assassine blickte weiter auf den Boden vor sich.
Er schien einen Moment Worte zu suchen. Dann sah er zu Aeleus.
„Ich.. weiß es nicht..“, kam leise als Antwort.
Er stand dann langsam auf, taumelte etwas zurück und legte eine Hand an seinen Kopf.
Bin ich noch Lauriam..? Oder wieder Marluxia?
Er sah dann jedoch wieder zu Aeleus.
„Du.. hast meine Bitte erhört.“, kam dann mit einer ehe sanften Stimmlage. Er schien kurz.. etwas zu lächeln.
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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   So Feb 24, 2013 7:31 am

Aeleus packte den Assassinen am Kragen und zog ihn hoch. Er ließ ihn aber nicht los, sondern starrte ihm fest in die Augen.
„Du bist Lauriam, verstanden?“, sagte er kalt. Er würde ihn so lange festhalten, bis er sich sicher war, dass er keine Bedrohung darstellte. Sein Blick duldete keinen Widerspruch.

Lauriam erschrak scheinbar etwas, als er plötzlich gepackt wurde und sah Aeleus in die Augen. Er nickte dann langsam auf seine Frage hin.
Er wusste nicht genau, wie er reagieren sollte. Er war im Moment mit allem überfordert. Er wusste was er getan hatte, als er unter der Kontrolle von Shade war. Aber er konnte auch nicht darauf reagieren. Es gab in seinem Körper keine Reaktion. Weder Wut, noch Trauer oder ähnliches…

Ayleen stand auf als sie mit den Zaubern fertig war und faltete die Hände.
„Aeleus. Lass ihn bitte los.“
Lauriam sah sofort zu seiner Schwester , die ihn mit diesem traurigem Blick ansah. Er schien selbst für einen Moment Trauer zu empfinden.
„Ayleen…“
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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   So Feb 24, 2013 7:51 am

Aeleus packte den Assassinen am Kragen und zog ihn hoch. Er ließ ihn aber nicht los, sondern starrte ihm fest in die Augen.
„Du bist Lauriam, verstanden?“, sagte er kalt. Er würde ihn so lange festhalten, bis er sich sicher war, dass er keine Bedrohung darstellte. Sein Blick duldete keinen Widerspruch.

Lauriam erschrak scheinbar etwas, als er plötzlich gepackt wurde und sah Aeleus in die Augen. Er nickte dann langsam auf seine Frage hin.
Er wusste nicht genau, wie er reagieren sollte. Er war im Moment mit allem überfordert. Er wusste was er getan hatte, als er unter der Kontrolle von Shade war. Aber er konnte auch nicht darauf reagieren. Es gab in seinem Körper keine Reaktion. Weder Wut, noch Trauer oder ähnliches…

Ayleen stand auf als sie mit den Zaubern fertig war und faltete die Hände.
„Aeleus. Lass ihn bitte los.“
Lauriam sah sofort zu seiner Schwester , die ihn mit diesem traurigem Blick ansah. Er schien selbst für einen Moment Trauer zu empfinden.
„Ayleen…“
Aeleus schaute ihn noch einmal an. Sein Blick wurde ein wenig sanfter. Dann ließ er den Assassinen los und drehte sich um, ging zu Manus. Er wollte mit ihm reden, doch er wehrte ab. Er brauchte erst einmal selbst einen Moment der Ruhe. Zum Nachdenken.

Ienzo schien es schon ein wenig besser zu gehen, doch er war noch immer ohne Bewusstsein. Von ihm ging eine unheimliche Aura aus.

Lauriam sah Aeleus einem Moment nach. Dann atmete er tief durch und wand sich von allen ab, als er plötzlich eine Hand an seiner spürte. Er schaute kurz auf und dann hinter sich. Seine Schwester hatte ihn festgehalten.

„Warte…“

Sie schaute ihn mit immernoch leicht geröteten Augen an.
„Bitte geh nicht..“, sagte sie leise.
Lauriam sah sie für einen Moment mit diesem emotionslosem Blick an, jedoch wurden seine Gesichtszüge dann sanfter. Er drehte sich zu ihr um, doch bevor er etwas sagen konnte, umarmte sie ihn plötzlich wortlos.
Lauriam schaute überrascht zu dem Mädchen in seinen Armen. Er legte dann vorsichtig eine Hand auf ihren Kopf und strich etwas darüber.
„Mir ist egal was du nun genau bist… ich bin einfach nur froh, dass du noch lebst.“
Sie drückte sich an seine Brust.. und Lauriam lächelte etwas.
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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   So Feb 24, 2013 8:13 am

Der Hüne hatte sich nun alleine gegen eine Wand gelehnt und schaute zu. Er war noch immer misstrauisch. Gemischte Gefühle. Zu einer Seite immer noch Wut über das, was Lauriam getan hatte, zum anderen Trauer, weil er seinen besten Freund so schnell aufgegeben hatte. Dann war er wieder froh darüber, dass Lauriam wieder da war, aber dieses Gefühl auch wieder eingedämmt, weil Lauriam wieder ein niemand war. Alles in allem…wusste Aeleus nicht wirklich weiter. Er bekam Kopfschmerzen und rieb sich die Schläfen.

Wie viel wir jetzt schon erlebt haben.. unglaublich… , dachte er und lächelte etwas.

Lauriam löste die Umarmung mit seiner Schwester wieder und sah sie für einen Moment noch an.
„Kümmere du dich um den Jungen..“
Seine Schwester nickte langsam und lächelte auch etwas. Ihr war egal das ihr Bruder nun so.. kalt war. Sie wusste, dass er aber wieder bei Verstand war und ging zu Ienzo zurück und setzte sich zu ihm. Sie legte seinen Kopf auf ihre Oberschenkel und strich ihm etwas über die Stirn.
„Ienzo.. Ienzo, wach auf.“, sagte sie sanft zu ihm.

Lauriam ging inzwischen zu Aeleus und blieb vor ihm stehen. Er schien einen Moment nicht zu wissen was er sagen sollte. Jedoch hörte man plötzlich:

„Es tut mir Leid.“
Er sah den Hünen mit diesen leeren Augen an und fuhr fort.
„Es tut mir Leid, dass ich euch angegriffen habe… ich weiß das du meinen Worten in meinem jetzigem Zustand wahrscheinlich keinen glauben schenken wirst… aber das waren die letzten Gedanken meiner selbst, bevor ich komplett in der Dunkelheit versank.“
Sein Blick ging dann kurz von dem Hünen weg.
„Ich bin Shade nicht freiwillig zum Untertan geworden, falls du das glaubst… er hat mich so lange gefoltert und an meinen schon schwachen Kräften gezerrt, bis ich nichts mehr gegen ihn ausrichten konnte. Er hat mich... auf brutalste weiße in seinen Diener verwandelt. Und ich habe gegen ihn gekämpft… und das Ende war, ein zerstörter Wille..“

Er verschränkte dann die Arme und lehnte sich ein paar Meter von Aeleus entfernt an die Wand.
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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   So Feb 24, 2013 8:44 am

Aeleus sah Lauriam an und hörte ihm zu. Er war sich nicht ganz sicher, ob er ihm glauben konnte. Ob er ihm glauben konnte? Er hatte seinem besten Freund schon immer vertraut, warumsollte er es jetzt nichtmehr tun? Darauf wusste der Große auch keine antwort mehr, deswegen antwortete er schlicht:

„Ich glaube dir. Niemand hätte seiner Folter lange standhalten können.“
Mehr fiel ihm auch nicht ein. Dann ging er zu Lauriam, packten ihn erneut am Kragen und zog ihn dicht an ihn heran. Seine Augen waren ein wenig glasig.
„Wehe du machst das noch einmal!“, sagte er, dann gab er dem Assassinen eine kräftige Umarmung.

Ienzo stöhnte ein wenig, als würde er Schmerzen leiden.
„Lauriam…“, murmelte er ein wenig schwach, dann öffnete er die Augen und hob den Kopf. Der Mund war zu einem Schrei geöffnet, doch dazu kam es nicht, als der Junge Ayleen sah. Er blinzelte ein paar Mal, als er registrierte bei wem er lag. Er wurde ein wenig Rot und lächelte schwach. „Ayleen…“, wisperte er.

Das Mädchen strich ihm weiter über die Stirn und legte einen Finger auf ihren Mund, als Zeichen das er ruhig sein sollte.
„Es ist alles gut, Ienzo. Bleib lieber erst einmal liegen.“

Lauriam schaute überrascht durch die Umarmung des Hünen. Einen Moment stille. Dann schmunzelte er etwas.
„Das werde… ich bestimmt nicht..“
Er schob dann den großen nach einen Moment der Umarmung dann wieder von sich weg.
„Hey…Reiß dich zusammen, okey?“

Dann sah er zu Ienzo und Ayleen rüber. Sein emotionsloser Blick ließ zwar eine gehobene Augenbraue zu, aber mehr Reaktion konnte er auch nicht auf das Bild geben, dass er gerade sah.
„Warte kurz..“

Er ging dann zu Ienzo und kniete sich zu ihm herunter.
Ayleen sah ihren Bruder etwas überrascht an.
„Alles in Ordnung?“, fragte er mit nicht ganz definierbarer Tonlage.
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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   So Feb 24, 2013 9:01 am

Ienzo wurde noch etwas mehr Rot, als Ayleen ihren Finger auf seinen Mund legte, blieb aber liegen und still. Er genoss es irgendwie, dass sich das Mädchen um ihn kümmerte. Es war ungewohnt, aber angenehm.
Aeleus ging auch einen Schritt zurück, als Lauriam ihn wieder weg schob. Er fasste sich wieder und räusperte sich einmal kurz.
"Entschuldige. Schön, dass du wieder da bist.", sagte er dann. Sein Blick wurde etwas schief, Lauriam wusste noch nichts von Ienzo und Ayleen. DAS würde sicherlich auch noch spannend werden. Er verschränkte die Arme.

Ienzo war noch ein wenig verpeilt. Er sah Lauriam an und lächelte. "Mir ist gerade etwas komisch, du bist gerade gestorben und ich bin dafür verant- Warte."
Plötzlich wurden die Augen des Jungen riesig groß. Er zuckte heftig zusammen. "Du bist gerade gestorben- aber wieso- wie kannst du- das ist doch- wie...?"
Ienzo war vollkommen überfordert. Er ließ den Kopf seufzend sinken und sah Ayleen in die Augen.
"Warum verpasse ich eigentlich das Meiste, weil ich schlafe? Oder schlafe ich immer noch? Ist das alles ein Traum?"
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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   So Feb 24, 2013 9:07 am

Ayleen kratzte sich an der Wange.
"Naja, gewissermaßen-"
"Nein.", kam plötzlich von Lauriam und er sah Ayleen kurz mit einer gehobenen Augenbraue an. Diese kicherte nur kurz.
Dann sah er wieder zu Ienzo.
"Es stimmt das du mich getötet hast, aber als du mir den Splicerkristall aus dem Körper gerissen hattest, hattest du auch mein Herz von meinem Körper genommen. Das Resultat sollte dir eigentlich bekannt sein..."

Er hielt dann kurz inne.
"Du musstest es tun... ich habe euch auch darum gebeten, deshalb musst du dir keine Vorwürfe machen."

Ayleen sah kurz zu ihrem Bruder und dann wieder zu Ienzo.
Sie strich ihm weiter über die Stirn.
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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   So Feb 24, 2013 9:21 am

Ienzo sah Lauriam etwas traurig, aber auch lächelnd an. Erhatte es geschafft, dass Lauriam nicht mehr unter Shade's Kontrolle war. Er hatte es geschafft, dass Lauriam wieder auf ihrer Seite war. Der einzige Nachteil war, dass er wieder ein Niemand war, also nur noch sehr wenig seines Herzens hatte. Glück im Unglück? Wahrscheinlich.
"Schön, dass du wieder da bist.", sagte er, dann schloss er wieder die Augen, um sich den Streicheleinheiten Ayleen's hinzugeben.

Aeleus lehnte noch immer an der Wand und sah zu. Lauriam schien nicht zu bemerken, was zwischen Ayleen und Ienzo lief. Und wenn doch, dann schien es ihn nicht zu stören. Würde er ihn mal darauf hinweisen? Nein, das würde er nicht. Er wollte die Überraschung in seinem Gesicht sehen. Er grinste etwas.
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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   So Feb 24, 2013 9:27 am

Lauriam hob wieder eine Augenbraue und sah zischen Ayleen und Ienzo hin und her. Dann stand er mit einem "Hm?" auf. Er wusste das etwas zwischen den beiden nicht ganz.. normal war, aber im Moment war er nicht in der Lage darauf zu reagieren. Er konnte nur eine Augenbraue heben.. wie vorher auch.

Dann ging er zu Aeleus.
"Ich muss mit dir reden. Es geht um Shade."

Mit diesen Worten ging er dann an dem Hünen vorbei und in den Nebenraum.. dort wo sein Specter einst war.
"Folge mir."
Als er den Raum betrat, sah er schon wie der Mechanismus sich immernoch bewegte. Er ging nach ein Stück in den Raum und drehte sich dann zur Türe um auf Aeleus zu warten.
Das was er ihm erzählen wollte, wollte er nicht vor Ayleen aussprechen..

Ayleen streichelte inzwischen weiter über Ienzo's Stirn.
Sie fuhr dann zu seiner Wange und streichelte ihn dort weiter.
"Wie fühlst du dich? Tut dir was weh?"
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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   So Feb 24, 2013 9:32 am

Ienzo nahm die Hand von Ayleen und drückte sie sanft. Er lächelte noch immer etwas schwach, doch er war glücklich, dass Ayleen bei ihm war. Mehr hätte er sich in Moment nicht gewünscht.
"Nein, es ist alles okay. Ich fühle mich nur etwas schwach, das ist alles. Wie ist es bei dir?"

Aeleus folgte dem Assassinen still und schloss die Tür hinter sich. Zum ersten Mal war er in dem riesigen Raum und er musste erst einmal den riesigen Mechanismus bewundern. Dann ging er auf seinen Freund zu und blieb vor ihm, mit verschränkten Armen stehen.
"Was gibt es denn?", fragte er.
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