Mors Discordiae per Ira
Taucht ein in die Welt einer großen Insel, die noch nie vorhergesehene Bedrohungen erlebt. Steig ein, als ein Held oder vielleicht doch nur als normaler Mensch um den Verlauf der Geschichte noch einmal zu ändern.

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 Kapitel 23 - Castle Oblivion

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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   Di Feb 26, 2013 9:13 am

Aeleus hob eine Augenbraue und ging auf ein wenig Abstand um die Kämpfenden nicht zu stören. Seine Waffe ließ er verschwinden. Er fand den Kampf... sinnlos. Außer vielleicht, dass Lauriams Meister testen wollte, ober besser geworden ist. Dann wäre der Kampf auch wieder sinnvoll. Aeleus konnte nur hoffen, dass sich die beiden nicht zu Tode prügelten. Einen halbtoten Lauriam konnte er nicht gebrauchen. Vor allem nicht gegen Shade.

Ienzo hatte sich aus seiner Kampfstellung gestellt, die Hand von Ayleen ebenfalls etwas angespannt haltend. Er ging mit ihr ein paar Meter weiter weg, aus Angst, dass die Reichweite der beiden größer war, als es aussah. Es hieß nichts gutes, wenn sich Schüler und Meister bekämpften. Hieß es noch nie. Das Letzte mal... War fatal gewesen. Eraqus und Terra... Er hatte von den beiden gehört. Durch Aeleus, dessen Schüler er ja mal war. Eine traurige Geschichte, wenn man es überdachte.

"Ich wusste nicht, dass Lauriam mit Dolchen kämpfen kann.", zischte Aeleus zu dem Jungen herüber. "Ich auch nicht.", antwortete Ienzo. Er hatte seine Magie und seine Künste sich zu verwandeln. So übernahm er die Fähigkeiten seiner Imitationen. Bei Weitem nicht so stark, aber er konnte etwas daraus machen.

Aeleus hatte auch mehrere Waffen kennengelernt, darunter waren auch Stäbe und Hellebarden gewesen, ein wenig auch Schwerter. Aber das Axtschwert hatte ihm am meisten gefallen. Es war stumpf, es war schwer und verursachte immensen Schaden. Mehr brauchte er nicht. Er hielt viel aus, was seine fehlende Agilität ausglich.
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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   Di Feb 26, 2013 9:42 am

Ayleen beobachtete was sich bei lauriam und Sicarius abspielte.
Sie rückte etwas näher zu Ienzo und drängte sich etwas an ihn.

Lauriam, genau so wie Aeleus, sah den Kampf selbst als sinnlos an.. aber er wusste wie sein Meister tickte. Er verfolgte irgendeinen Zweck damit... Obwohl er ungerne Zeit verlor. Er wollte Shade endlich auslöschen.


Aber er würde den Kampf auch für Aeleus sinnvoll machen.

Hör zu, Aeleus. Ich habe einen Auftrag für dich.

, hörte der Hüne in seinen Gedanken. Lauriam besaß nicht länger den blauen Stein um seine Gedanken mitzuteilen. Er schien einen anderen Weg zu nutzen.

Versuche die Bewegungen meines Meisters mit deinen Augen zu verfolgen. Dann kannst auch du etwas lernen.

Er schmunzelte dann etwas.

Dann stieß er sich ab und... schoss plötzlich mit unglaublicher Geschwindigkeit auf seinen Meister zu. Dieser schien nur zu grinsen und rührte sich keinen Zentimenter, bis Lauriam direkt bei ihm war um zuzuschlagen, doch plötzlich wie aus dem heiteren Himmel hielt sein Schwert den Angriff auf. Er hielt es mit einer Hand und der Angriff des Assassinen wurde mit solcher Leichtigkeit geblockt. Jedoch die Bewegung der Parade war so schnell, das weder Aeleus noch Ienzo mithalten konnten. Nurnoch die Kleidung von Sicarius zeigte durch die schnelle Bewegung einen Luftzug der durch sie hindurch glitt.
Der Kampf ging jedoch weiter. Lauriam's Angriffe waren noch gerade so beobachtbar, aber die Angriffe von Sicarius.. waren nur nach Ausführung sichtbar. Er war schnell. Verdammt schnell.

Lauriam sprang dann etwas auf Abstand, zog die Kapuze über und griff dann wieder mit beiden Dolchen an. Die Angriffe waren schnell und Präzise doch der Meister schien sie wie hervor sehen zu können.
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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   Di Feb 26, 2013 9:51 am

Ienzo fluchte leise und legte einen Arm schützend um das Mädchen. Warum taten sie das doch gleich? Achja.. Er wusste es nicht. Irgendwie fand er es unangebracht jetzt damit die Zeit zu verschwenden, doch anscheinend konnte er es jetzt auch nicht mehr ändern. Dieser Sicarius war schon ein komischer Kauz.
"Kennst du den Meister?", fragte Ienzo Ayleen.

Aeleus konnte mit seinem bloßen Augen nicht mithalten, dafür waren nur wirklich geübte Augen gedacht. Jedoch hatte er eine andere Idee. Schließlich lag ja überall Staub...
Er ging auf die Knie und legte seine Hand auf den Boden, ganz sanft, als würde er ihn streicheln wollen. Mit seinem Willen hob er die Staubschicht an. Man konnte sie mit bloßem Auge nicht sehen, aber Aeleus spürte jede Verformung des Teppichs, den er gebildet hatte. Das Atmen von Ienzo und Ayleen, seinen eigenen Atem und natürlich jede einzelne Bewegung von den beiden Kämpfenden. Er konzentrierte sich auf den Kampf und konnte nun jede Bewegung deutlich wahrnehmen.

Ich sehe alles., antwortete er Lauriam.
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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   Di Feb 26, 2013 10:00 am

Ayleen versuchte den Kampf zu verfolgen.
Sie nickte dann langsam.
"Ja... er ist ein guter Freund der Familie. Aber ich wusste nicht, dass er der Meister meines Bruders ist."

Sie senkte den Blick etwas.
"Er hat bestimmt einen Grund für das was er tut. Er tauchte irgendwie immer auf, wenn wir ihn brauchten..."



Lauriam führte den Kampf fort.

Sehr gut. Du weißt dir zu helfen, Aeleus.


Lauriam führte gerade einen weiteren Dolchangriff aus, als er plötzlich etwas dazwischen rief.
"Warum tauchst du gerade jetzt hier auf?! Und was soll das ganze?!"
Er wusste das er am besten mit seinem Meister reden konnte, wenn beide gerade kämpften. Eine eigenartige Angewohnheit von Sicarius.

Der Angesprochene parierte wieder ohne Probleme.
"Ich weiß das ihr versucht eine große Bedrohung auszuschalten. Ich will sicher gehen, ob du bereit bist. Ob du verstanden hast, was von Wichtigkeit ist um gegen ihn zu bestehen. Und ob deine Freunde es auch wissen."

Der Kampf ging dabei hektisch weiter. Die beiden schienen sich eben würdig.
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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   Di Feb 26, 2013 10:09 am

Aeleus hielt weiter die Konzentration aufrecht. Dabei fiel ihm eine wichtige Sache auf. Wenn sie gegen Shade kämpfen würden, dann würde er erwarten, dass sie ihre normalen Waffen nehmen. Und er würde sich genau darauf vorbereiten. Also mussten sie auch andere Waffen benutzen, damit sie gegen Shade Erfolg haben wollten. Das Gespräch zwischen den beiden bekam er nicht mit. Er hörte zwar, wie sie miteinander sprachen, doch er hörte nicht was genau. Dafür musste er sich viel zu sehr konzentrieren.

Ienzo nickte auf die Aussage des Mädchens hin. Ein alter Freund also. Alte Familienfreunde hatten gerne die Angewohnheit entweder genau dann aufzutauchen, wenn man sie NICHT brauchte, oder dann, wenn man es nicht erwartete. Am besten beides.
"Aber sie scheinen sich nichts zu nehmen. Dein Bruder weiß, wie man kämpft.", sagte er, noch immer konzentriert. Er konnte sich jedoch auch auf das Gespräch der beiden konzentrieren. Er hatte sich die gleichen Fragen gestellt, die Lauriam gerade gestellt hatte. Und die Antworten waren... interessant.
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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   Di Feb 26, 2013 10:25 am

Ayleen heilt sich weiter dicht an Ienzo's Körper und nickte etwas. Sie fühlte sich geborgen in seiner Nähe... jedoch der Kampf ließ sie ehe unruhig in seinen Armen liegen.

Lauriam wich einem schlag seines Gegenübers aus und griff dann wieder mit den Dolche an, der Schlag wurde pariert und ein Kräftemessen begann. Beide drückten gegen die Klinge des anderen.

Lauriam konnte die Augen seines Gegenübers unter der Kapuze aufblitzen sehen. Es war ein dunkles Grün. Augen voller Weisheit.
"Lauriam. Was fühlst du während du gegen mich kämpfst?"
Der Assassine hob den Blick etwas.
"Was spürst du in deinem inneren? Bist du sicher, dass dein Herz komplett von dir gegangen ist?"

Sicarius drückte nun stärker gegen die Waffe.
"Wenn dein Herz wirklich komplett deinen Körper verlassen hat, warum kämpfst du dann nicht mit voller Kraft gegen mich?"

Von Lauriam war ein kurzes keuchen zu hören.
Dann stieß sein Meister ihn mit einem Ruck zurück und Lauriam rutschte ein paar Meter auf den Füßen nach hinten.

Sein Meister ließ nun auch das Schwert sinken und steckte es wieder weg.
"Denk nach, Lauriam. Ein Niemand zu sein, bedeutet die Hülle eines Wesens zu sein das einst ein Herz besaß. So wurde es euch erzählt.... aber was wenn diese Aussage nicht 100% der Wahrheit entspricht? Der Verstand alleine kann keine Emotionen entwickeln. Es braucht einen Anstoß. Es braucht eine Verbindung. Wenn du also wirklich kein Herz besitzen würdest.. hättest du schon längst deine Freunde verlassen und mich getötet."


Er ging dann zu Lauriam, der die Angriffshaltung verlassen hatte.
Er blieb dann direkt vor seinem Schüler stehen und tippte ihm mit dem Finger gegen die Brust.
"Du hast zwar einen großen Teil deines Herzens verloren, jedoch ein Teil davon lebt noch in dir. Vergiss also das Gerde über Herzlose Hüllen und der gleichen."


Lauriam war nun in komplettes schweigen gefallen.

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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   Di Feb 26, 2013 10:33 am

Aeleus verließ seine Position der Hocke und sah die beiden wieder an. Den letzten Wortwechsel hatte er noch mitbekommen. Niemande hatten also wirklich noch ein Stück Herz in sich. Das würde auch erklären, warum er an dem Ende seines Niemand-Daseins eine Emotion gefühlt hatte. Nämlich Zorn. Zorn auf Riku, der nun aber schon längst wieder verflogen ist. Er sollte ihm mehr dankbar sein, ihm mehr oder weniger wieder ein Herz gegeben zu haben. Doch auch die Tatsache, dass Sicarius seine Vermutung nun zu voller Gänze bestätigte ließ ihn Schweigen.

Ienzo war ebenfalls sprachlos geworden. Die Tatsache gab einige Antworten... warf aber umso mehr Fragen auf. Er zuckte mit den Schultern. Immer hin hatte er nun wieder ein Ziel, auf das er hinforschen könnte. Immer hin etwas. Doch das würde Zeit haben, vor allem, weil er ja jetzt Ayleen hatte. Das würde alles... ändern. Er lächelte, ihre Schulter mehr unbewusst streichelnd.

"Das... erklärt einiges.", sagte er dann laut, aber eher unsicher.
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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   Mi Feb 27, 2013 12:28 am

Sicarius nahm inzwischen die Hand von Lauriams Brust weg.
"Das bedeutet also... das Xemnas uns alle belogen hatte."
"Er hatte eure Unwissenheit benutzt um euch zu seinen Werkzeugen zu machen. Er ist gezielt vorgegangen um euch zu täuschen."

Lauriam wandte seinen Blick nun von seinem Mentor ab.
"Deswegen hast du das also veranstaltet? Du wolltest nur mein Herz testen?"
Sicarius nickte und nahm die Kapuze ab. Er hatte schwarzes, kurzes Haar und einen Bart im Gesicht, der recht gut gestutzt war und seinem Mund umrahmte und auch an seinem kinn entlangfuhr. Seine Gesichtszüge waren leicht kantig und ernst. Übe sein eines Auge zog sich eine Narbe, die wahrscheinlich schon lange dort prangte.

Er nickte dan etwas.
"Ich wollte dir die stärke deines Herzens zeigen. Und dir einen wichtigen Tipp im Kampf gegen deinen Feind geben."

Lauriam verdrehte innerlich die Augen.
Typisch sicarius. Seine Methoden verstand er noch nie, jedoch nickte er trotzdem etwas.

"Und was soll das für ein tipp sein?"

Sicarius ging näher zu ihm und flüsterte etwas in sein Ohr.
"Lasse trotz dieser Erkenntnis nur deinen Niemand gegen Shade kämpfen. Mache seine Worte bedeutungslos für dich und seine Kraft wirkungslos."
Dann ging er wieder einen Schritt zurück und Lauriam verneigte sich etwas.
"Wie ihr wünscht, Meister Sicarius."

Dann ging der Mentor zu Aeleus und blieb bei ihm stehen.
"Und dir wünsche ich viel Glück. Euer Tun kann alles verändern.. also lass dich nicht von Shade manipulieren.. er wird versuchen großes Leid über dich zu bringen den er hat etwas, was dir viel bedeutet."

Lauriam hatte sich inzwischen umgedreht. Er sag Aeleus unter der Kapuze an. Er wusste schon worüber sein Meister sprach .. Eraqus...

Ayleen beobachtete weiter gespannt was passierte. Sie sah dan zu Ienzo auf.
"Ich verstehe nicht ganz. Was sind niemande überhaupt?"
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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   Mi Feb 27, 2013 3:02 am

Ienzo sah zu Ayleen herunter. Stimmt, sie war die Einzige, die über das alles nichts wusste, dafür war ihr Wissen über die Splicer sehr nützlich. Dennoch begann er zu erklären.
"Wenn jemand sein Herz verliert dann wird er zu einem Herzlosen. Wenn sein Herz und sein Wille, das Herz nicht zu verlieren, dann entsteht ein Niemand. Dieser Niemand gleicht vom Aussehen her seinem Jemand. Jedoch hat kaum noch etwas von seinem Herzen. Er kann kaum noch etwas empfinden. Ich war auch mal ein Niemand. Damals hieß ich Zexion. So habe ich Aeleus besser kennen gelernt, der damals Lexaeus hieß. Wenn ein Niemand getötet wird, dann entsteht sein Jemand wieder. Im Grunde ist es ein Teufelskreis. Nur ein Schlüsselschwert hat die Fähigkeit Herzen komplett zu extrahieren." Er sah sie an. Im Erklären war er schon immer gut gewesen. "Hast du noch Fragen dazu?", hakte er nach.

Aeleus musterte Sicarius mit ernster Miene. Was meint er mit dem was er gesagt hat? Ihm fiel keine wichtige Person ein die in Shades Gewalt sein könnte. Er runzelte etwas die Stirn, nickte dann aber.
"Darf ich fragen wer es ist?", sagt er dann, nach kurzem Zögern.
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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   Mi Feb 27, 2013 4:15 am

Ayleen blinzelte nach der erklärung kurz.
"Du hast also auch einmal dein Herz verloren?"

Sie legte ihre Hand an seine Brust.
"Unglaublich.... aber jetzt hast du es ja wieder.", sagte sie dann lächeln. Dann sah sie jedoch zu ihrem Bruder und das lächeln verschwand.

Das heißt.. wenn man ihn nun töten würde... wäre er wieder normal?


Sicarius schwieg für einen Moment auf Aeleus frage hin. Lauriam ging dan zu seinem Freund und legte eine Hand auf dessen Schulter. Der Hüne konnte unter der Kapuze die Blauen Augen des Assassinen sehen. Sie zeigten irgendwie etwas.. trauriges.
"Aeleus... ich denke das du es erfahren solltest, bevor wir gegen Shade in den Kampf ziehen."

Er hielt dan kurz inne und atmete tief durch.
"Der zweite Kämpfer den du vorhin bei mir gesehen hattest.. war Eraqus. Dein Meister hat es nicht gegen ihn geschafft."
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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   Do Feb 28, 2013 9:13 am

Ienzo sah sie an und wurde wieder ein wenig Rot, als sie eine Hand an seine Brust legte. Die Berührung war wie ein Feuer, dass ihn aufwärmte. Und eine nie zuvor gespürte Leidenschaft packte ihn. Und einmal mehr war er sich sicher, dass er wirklich mit ihr zusammen sein wollte. Etwas dergleichen hatte er noch nie gespürt. Also musste es richtig sein. Jedenfalls war er davon überzeugt. Und sein Bauchgefühl hatte ihn nur sehr selten getrügt.

Aeleus sah zuerst mit geweiteten Augen zu Lauriam, dann wieder zu Sicarius. Er ging einen Schritt zurück. Er schüttelte ein klein wenig den Kopf, er konnte nicht glauben was er gerade gehört hatte. Sein Meister Eraqus war ein Diener von Shade? Das konnte nicht sein! Vor geraumer Zeit war er doch noch in Traverse gewesen, dort hatte er mit ihm gesprochen, wie früher! Er KONNTE nicht unter Shade's Gewalt sein.
"Nein...",wisperte er leise. Dann schüttelte er wieder den Kopf. Er wusste, dass sie Recht hatten, dennoch konnte er ihren Worten wahrlich keinen Glauben schenken. "Das kann nicht sein.", behauptete er. "Eraqus ist unglaublich stark, niemals hätte er sich Shade ergeben, das passt einfach nicht zu ihm. Das würde er nie machen.", versuchte er es sich selbst einzureden, doch irgendwie half es nicht. Wieder ging er ein paar Schritte auf Abstand. Eine Hand fuhr an seinen Kopf, er senkte den Blick etwas. Jetzt wurde ihm klar, warum ihre Worte der Wahrheit entsprachen. Shade musste seinen Meister noch schlimmer gefoltert haben, als er es bei Lauriam getan hatte.
Und plötzlich brodelte unbändige Wut in dem Hünen hoch, seine Hand an seinem Kopf ballte sich zur Faust und mit einem lauten
"NEIN!", schnellte besagte Faust gegen die Wand und ließ den ganzen Raum erschüttern. Risse bildeten sich und verbanden sich mit denen, die Ienzo erzeugt hatte, als er Lauriam gegen die Wand warf. Blut lief an ihr herunter, doch den Hünen interessierte es nicht. Dunkle Blitze zogen sich den Arm hinab, doch er riss sich zusammen.
"Dafür wird er büßen.", meinte er trocken, dann wandte er sich ab.
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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   Do Feb 28, 2013 9:21 am

Ayleen wankte etwas wegen dem von Aeleus erzeugtem Beben. Sie sah ihn nun einfach an und gab kein Wort mehr von sich. Sie spürte seine Trauer und seinen Zorn...

Lauriam sah ihm schweigsam zu. Auch er spürte seinen Zorn und seine Verzweiflung.. Dann jedoch wurde er auf seinen Meister aufmerksam, der gerade weg ging.
Der Assassine sah ihm nach.
"Meister?"

"Ich denke ihr werdet euch nun vorbereiten müssen. Meine Aufgabe ist vor erst getan."

Mit diesen Worten trat er wie ein Geist durch die Wand.. und war verschwunden.
Lauriam sah dann wieder zu Aeleus.

Er wusste nicht ob er versuchten sollte dem Hünen zu helfen, oder ihn lieber alleine lassen sollte....
Dann erinnerte er sich jedoch zurück. Hatte Aeleus ihn jemals alleine gelassen wenn es ihm schlecht ging? Nein.. Er war immer an seiner Seite.

Der Assassine ging zu Aeleus und blieb hinter ihm stehen. Er hob dann langsam die Hand und legte sie auf Aeleus Schulter.
Er sagte nichts... er hoffte nur das die Berührung dem Hünen irgendwie helfen würde. Das er merkt, dass er nicht alleine ist. Das noch jemand zu ihm steht, trotz dieses Verlustes.
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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   Do Feb 28, 2013 9:26 am

Ienzo war ein wenig gestolpert, da seine Gedanken einmal mehr ganz wo anders gewesen waren. Er hielt sich an der Mauer fest. "Was ist denn da gerade passiert?", fragte er mehr sich als Ayleen, aber dennoch laut.

Aeleus spürte die Hand auf seiner Schulter kaum. Durch den Zorn pumpte Adrenalin durch seine Adern, er hörte seinen Herzschlag nur gedämpft, ein lautes Rauschen übertönte alles was er hörte. Dennoch spürte er die Hand und er senkte wieder seinen Blick. Der weiße Boden. Weiße Wände, weiße Decke, alles weiß. Er wollte es rot sehen. Blutrot. Blut von Shade. Und er würde das ganze Castle Oblivion damit tapezieren können, wenn er mit ihm fertig war. Darauf war Verlass.
Er hob eine Hand und legte sie auf die Hand Lauriams, dann drehte er sich wieder um. Er hielt die Hand seines Gegenübers fest, als wären sie Brüder. Gewissermaßen waren sie das auch, Bruder im Kriege.
"Töten wir ihn endlich.", sagte er düster.
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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   Do Feb 28, 2013 9:52 am

Ayleen sah zu Ienzo. Ihr Blick war traurig. Dann ging sie zu seinem Ohr und flüsterte etwas hinein.

"Aeleus hat erfahren das sein Meister unter Shades Kontrolle ist... leider..."

Dann sah sie wieder zu ihrem Bruder und dem Hünen.
Shade muss endlich vernichtet werden... er hat schon genug Leid über andere gebracht.


Lauriam sah Aeleus unter seiner Kapuze in die Augen und nickte etwas.
"Es wird Zeit das er bestraft wird.", sagte er mit genau so dunkler Stimme, jedoch emotionslosem Ausdruck im Gesicht.

Er weiß das Sicarius Worte wahr waren.. jedoch eine Umstellung war nach so langer Zeit als Niemand nicht möglich. Es gab ihm aber doch irgendwie Sicherheit zu wissen, dass er doch nicht komplett Herzlos war im Prinzip.

Außerdem könnte er daraus eine mächtige Waffe gegen Shade machen. Auch wenn es ihm nicht gefallen wird das zu tun...

"Ich habe alle Vorbereitungen abgeschlossen. Und ich sehe in deinen Augen das du auch bereit bist."

Er löste sich dann von Aeleus Hand und schwang seine andere Hand zur Seite. Kurz darauf öffnete sich eine dunkle Anomalie. Das Tor der Niemande.
"Wir müssen getrennt reisen. Ich besitze den blauen Stein nicht mehr und da deine Portale Wege des Lichtes sind, kann ich sie nun nicht länger benutzen."

Ayleen rannte plötzlich zu ihrem Bruder.
"Lass mich mit dir gehen!"

Lauriam sah zu seiner Schwester und kniete sich zu ihr hinunter. Sie waren nun auf gleicher Augenhöhe.
"Du weißt das das nicht geht. Du könntest Shade ein weiteres mal in die Arme laufen und das kann ich nicht verantworten."

"Aber ich-"
Lauriam packte sie etwas härter an der Schulter, jedoch tat er ihr dabei nicht weh. Es sollte nur seine Aussage verdeutlichen.
"Du und Ienzo.. ihr bleibt beide hier."

Ayleen sah in die Augen ihres Bruders. Trotz dem dunkel unter der Kapuze konnte sie dieses matte kristallblau erkennen. Sie erkannte jedoch die mitschwingende Sorge im Blick ihres Bruders, trotz der emotionslosen Mine.

Lauriam stand dann wieder auf und wollte sich weg drehen, jedoch umarmte seine Schwester ihn dann plötzlich und machte ein Fortbewegen für den Assassinen unmöglich. Jedenfalls nicht ohne ihr dabei ein bisschen Schmerzen bereiten zu müssen.
"Lass mich l-"

"Bitte komme danach unbeschadet wieder!"

Kurzes Schweigen.
"..du weißt das ich im Moment kein wirklicher Mensch bin, oder? Warum sorgst du dich also so? Sicarius Worte ändern nichts daran, dass ich im Moment nur eine Hülle bin."

"Und es ändert nichts daran das du mein geliebter Bruder bist!"

Ayleen sah zu ihm auf und Lauriam erwiderte den Blick scheinbar.

Mach es... mir nicht so schwer...



Er löste mit seinen Händen ihre Umarmung und schob sie ein Stück von sich weg.
"...das stimmt... und ich schütze dich auch als Hülle immer noch. aber es ändert nun mal nichts daran, dass ich eine Hülle BIN. Ich habe nur das Aussehen deines Bruders... aber ich habe nicht das Herz. Ich spüre kaum etwas wenn ich dich ansehe."

Ayleen zuckte kurz.
"Das.. das ist nicht-"

"Sorge dich lieber um dein eigenes Wohl, Ayleen. Sorge dafür, dass du nicht dein Herz verlierst. Das ist das wichtigste."

Dann sah er kurz zu Ienzo.
"Ich übergebe sie deinen Händen..."
Seine Stimme war zwar monoton, jedoch vertrauen in Ienzo's Fähigkeiten war auch dabei. Er hatte nicht vergessen wie sich der Junge gegen ihn gestellt hat. Wie er ihm die Liebe zu seiner Schwester gestand. Auch wenn er nicht darauf reagieren konnte.... er wusste das diese Emotionen echt waren, dieder Junge spürte. Und er wusste das Ienzo Ayleen um jeden Preis beschützen würde.

Ayleen sah ihren Bruder einfach nur mit diesem besorgtem und traurigem Blick an.. aber sie schwieg nun.


Lauriam wandte sich wieder Aeleus zu und ein leichtes nicken war zu sehen.
"Ich habe die Koordinaten von der Welt in deinen Stein geleitet. Er wird dich mit deinem Portal dort hin bringen, wo ich sein werde."

Er wandte sich dann von allen Abwesenden ab und sah zu dem dunklen Portal vor sich.

"Bringen wir das.. endlich zu Ende."
Dan ging er hindurch und das Portal schloss sich kurz darauf wieder.
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BeitragThema: Re: Kapitel 23 - Castle Oblivion   Do Feb 28, 2013 10:08 am

Aeleus sah dem Schauspiel zwischen Schwester und Bruder eher emotionslos zu als alles andere. Momentan war ihm alles egal, er wollte nur noch Shade vernichten, das war alles. Er verschränkte die Arme und wartete, bis die beiden endlich fertig waren, die Ungeduld hatte ihn gepackt.

Ienzo sah Ayleen besorgt nach. Er wollte nicht, dass Ayleen irgendwie verletzt wird, durch Lauriams Emotionslosigkeit, doch sie schien irgendwie schon daran gewöhnt zu sein. Oder es schien ihr wirklich nichts auszumachen.

"Ich übergebe sie deinen Händen..."

Ienzo nickte. Sein Augen zeigten das Vertrauen, die Ehrlichkeit und die Fürsorge gegenüber ihm und Ayleen. Er würde sie mit seinem Leben beschützen. Und wenn es das Letzte ist, was er tat.
"Sie ist bei mir in guten Händen.", beteuerte er. Dann ging er zu ihr und legte seine Arme um sie.
"Er wird schon heil wieder zurück kommen. Ich meine... es ist dein Bruder.", munterte er sie auf und lächelte.


"Bringen wir das.. endlich zu Ende."

Aeleus nickte, dann sah er den Assassinen durch das Portal verschwindet. Dann sah er nochmal zu den beiden andere Freunden. "Das ihr mir ja keinen Mist macht. Wir weden euch nicht hinterherräumen.", meinte er halb im Spaß und halb im Ernst, dann öffnete auch er eines der Portale. Er ging hindurch, bereit alles und jeden zu töten was ihm in den Weg kam.
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