Mors Discordiae per Ira
Taucht ein in die Welt einer großen Insel, die noch nie vorhergesehene Bedrohungen erlebt. Steig ein, als ein Held oder vielleicht doch nur als normaler Mensch um den Verlauf der Geschichte noch einmal zu ändern.

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 24. Kapitel Das Ende der Welt (Aeleus)

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BeitragThema: 24. Kapitel Das Ende der Welt (Aeleus)   Do Feb 28, 2013 10:09 am

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BeitragThema: Re: 24. Kapitel Das Ende der Welt (Aeleus)   So März 03, 2013 5:49 am

Aeleus sah sich um. Er war in einer dunklen Höhle. Sie war nicht sonderlich groß und war unglaublich dunkel. Doch er konnte noch erkennen, dass der Stein bläulich war, ähnlich wie vor den Stadttoren von Radiant Garden. Am Ende der Höhle konnte er ein Lichtschimmer entdecken. Es war der Ausgang, der hinter einen kleinen Biegung lag. Es war kalt und still. Die Kälte störte ihn weniger, schließlich brannte in ihm das Feuer der Wut, dass ihn aufwärmte und mit Kraft speiste. Nur die Stille störte ihn. In allen anderen Welten waren immer Geräusche im Hintergrund gewesen, Vögel, dass Rascheln der Blätter im Wind oder ähnliches. Hier war einfach... nichts. Und das störte ihn. Er ging ein paar Schritte. Jedenfalls das brach die ungestüme Ruhe, das Nachhallen seiner Schritte beruhigte ihn. Er ging auf das Licht zu und ging hinein.

Dahinter erwartete ihn ein großes Meer aus... nichts. Es war wie eine spiegelglatte Fläche aus Nichts. Ein paar Steine lagen darauf, vollkommen ohne Sinn platziert. Wer auch immer diese Welt erschaffen hat, er musste wahnsinnig gewesen sein, oder unglaublich unkreativ. Er ging weiter auf das Meer aus Nichts zu und betrat es. Es hielt stand, als wäre es aus massivem Stein, doch konnte er die Wellen sehen, die kleinen Kreise die er verursachte, wenn sein Fuß einmal mehr das Nichts berührte. Doch selbst das blieb ohne jegliches Geräusch.

Er wusste, dass er und Lauriam getrennt waren., das hatte er schon in der Höhle gespürt. Warum auch immer, er wusste, dass sie nicht auf der gleichen Ebene, nicht in der gleichen Dimension waren. Vielleicht am gleichen Ort, aber auf 2 verschiedenen Varianten dieser Welt. Er hatte schon einmal etwas davon gehört. Doch hatte er es noch nie selbst erlebt. Ob Lauriam schon los gegangen war, oder wartete er noch auf ihn? Nein, bestimmt hatte er das Gleiche gespürt wie er, er musste wissen, dass sie wirklich getrennt waren. Und das nur durch Shade... Allein als er den Namen hörte stieg Übelkeit und unaufhaltsamer Zorn in ihm auf. Vergeltung! Er wollte Vergeltung! Und er würde sie bekommen, wenn er ihm gegenüber stand. Er würde seinen Tod genießen, in vollen Zügen.

Er ging weiter, immer weiter. Am Ende des Meeres aus Nichts war eine größeres Steinformation, die ein Licht in der Mitte hatte. Licht war schon selten an diesem Ort, aber es musste etwas bedeuten. Also ging er einfach drauf los. Mehr als sterben konnte er ja nicht. Irgendwie musste er über diesen kleinen Satz lachen. Nicht mehr als sterben. Es verharmloste den Tod ungemein... Und den Wandel in einen Niemand auch. Doch er würde sich nicht zurück verwandeln. Er könnte es nicht ertragen. Doch er könnte es, als Niemand würde es ihn nicht interessieren, doch wenn er dann wieder ein Jemand wäre, dann würde es ihn vermutlich innerlich zerfressen.

Als er sich dem Licht näherte sah er sich noch einmal um. Erst jetzt fiel ihm auf, dass in der Ferne immer schwarze Kugeln hinunter fielen, die aussahen, als würden es fallende Graviga-Zauber sein. Zauber waren schon immer seine Schwäche gewesen. Er konnte sich noch daran erinnern, wie sein Meister ihm verzweifelt versucht hatte beizubringen, wie ein Feuerzauber funktionierte. Das Prinzip hatte er vollkommen verstanden und er hatte es auch vollkommen richtig umgesetzt, aber dafür waren seine magischen Fähigkeiten einfach viel zu schwach gewesen. Er war schon immer ein physischer Kämpfer gewesen und daran würde sich auch nichts ändern. Die einzigen Zauber nicht er beherrschte verbanden sich mit dem Kampf, es stärkte ihn oder machte Feinde benommen, machte ihn ein wenig schneller oder ähnliches. Manchmal konnte er auch sein Element freien Lauf lassen, wenn es denn auf der Welt genug vertreten war.

Meister Eraqus... Er konnte noch immer nicht glauben, dass sein Meister, sein geschätzter Meister ein Instrument Shade's war. Er wollte es einfach nicht glauben und doch wusste er, dass es der Wahrheit entsprach. Irgendwo war er auch enttäuscht, aber zum größten Teil war er wütend. Wütend darauf, dass er es nicht gesehen hatte, er hätte es sehen müssen. Dachte er jedenfalls.

Plötzlich und leider so, dass es Aeleus leider viel zu spät sah, krachte eine solche dunkle Kugel über ihm ein. Sofort wurde es schwarz um ihn und er drehte sich orientierungslos umher. So etwas mochte er nun wirklich nicht.

Nach wenigen Momenten fand er sich auf einer Plattform wieder, die so zerbrechlich wirkte, wie dünnes Eis, es hätte ihn nicht halten können. Doch der Hüne wusste es besser. Diese Plattform war aus Energie , dunkler als alles was er bisher gesehen hatte. Der Erschaffer dieser Welt war also unkreativ, aber mächtig, solche Plattformen zu erschaffen. Es hatte auch irgendwo Stil, dachte er, nur die Farbe könne man ändern. Doch das war jetzt so unwichtig, wie nie zuvor. Vielleicht wollte er sich ein wenig vom Stress ablenken. Doch genau dieser tauchte gerade vor ihm auf. Ein riesiger Herzloser formierte sich vor ihm. Es war ein Behemoth, eine Kreatur die auf vier Hufen stand, einen unglaublich hässlichen Kopf hatte und wusste wie man das eigene Körpergewicht einsetzte. Die Druckwellen, die entstanden, allein wenn er ging, waren gewaltig.

„Oh Mann, du stehst mir im Licht!“, sagte der Hüne genervt und zog sein mächtiges Axtschwert.
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