Mors Discordiae per Ira
Taucht ein in die Welt einer großen Insel, die noch nie vorhergesehene Bedrohungen erlebt. Steig ein, als ein Held oder vielleicht doch nur als normaler Mensch um den Verlauf der Geschichte noch einmal zu ändern.

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 20. Kapitel - Castle Oblivion - Zwergenwald

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BeitragThema: 20. Kapitel - Castle Oblivion - Zwergenwald   Di Feb 12, 2013 10:16 am

Nachdem Ienzo und schließlich auch Aeleus das Portal durchschritten hatten fanden sie sich in dem gut vertrauen alten weißen Gemäuer wieder.

Ich hasse dieses Weiß... Ich werde mich nie daran gewöhnen..., dachte Aeleus und musste bemerken, dass er jedes Mal dasselbe dachte, wenn er wieder her kam. Welch Ironie... Manus war einmal mehr an seinem Schreibtisch und saß über eine Zeichnung, die er zu bearbeiten schien. Er bemerkte seine Gäste und hob eine Hand zum Gruße, dann schaute er sie an. Zuerst zu dem Hünen Aeleus, dann zu dem etwas kleinerem Ienzo und dann sackte sein Blick schließlich ganz zu Ayleen ab.

"Huch? Ist Lauriam geschrumpft?", fragte er etwas überrascht, allerdings mit ernster Miene.

"Das würde erklären, warum ich seinen Stein nicht mehr spüre... Wo habt ihr ihn gelassen?", fragte er, schon böses ahnend.

"Das kann wohl Lauriams Schwester am Besten erzählen...", sagte er und legte eine Hand auf die Schulter des jungen Mädchens.
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BeitragThema: Re: 20. Kapitel - Castle Oblivion - Zwergenwald   Di Feb 12, 2013 10:21 am

Das Mädchen sah von dem Mann am Schreibtisch weg.

"...Shade hat ihn entführt. Und er ist wahrscheinlich gerade im Begriff dazu, ihn zu einem Splicer werden zu lassen."

Sie erzählte ihm die ganze Geschichte, denn sie wusste schließlich über Shade's Plan mit dem Assassinen bescheid.

Aeleus hörte dann plötzlich etwas. In seinen Gedanken hallte ein qualvoller Schrei entlang. Sofort wusste er das es Lauriam's Stimme war die er in seinem inneren vernahm.
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BeitragThema: Re: 20. Kapitel - Castle Oblivion - Zwergenwald   Di Feb 12, 2013 10:28 am

Manus nickte und hörte der Erzählenden aufmerksam zu. Als sie geendet hatte schloss er kurz die Augen und nickte langsam.

"Das sind schlechte Neuigkeiten.", fasste er zusammen. Nur eines irritierte ihn. Aeleus sah sich so misstrauisch um, als würde ihn jederzeit etwas von allen Seiten angreifen können, jedoch zeigte sein Gesicht keine ngst, sondern eher Schock und Erschrecken.

"Aeleus, ist alles okay bei dir?", fragte er besorgt.

Bei Aeleus war gar nichts okay. Er hatte einen leisen lauten Schrei vernommen, der in seinem Geiste immer widerhallte. Er wusste, dass er von Lauriam gewesen war, doch er wusste nicht warum er das hörte. Ein Hirngespinst? Oder war es der verzweifelte Versuch von Lauriam Kontakt zu ihm aufzubauen?

"Ich höre ihn...", hauchte er, leicht panisch. Ienzo sah sich erschrocken zu ihm um.

"Was?!", fragte er sichtlich geschockt.
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BeitragThema: Re: 20. Kapitel - Castle Oblivion - Zwergenwald   Di Feb 12, 2013 10:44 am

Ayleen sah Aeleus erschrocken an.
"Du kannst seine Stimme hören?!"

Sie ging ein paar Schritte auf ihn zu. Ihr war im Moment egal, wie der Hüne es konnte. Die Tatsache war, dass er es konnte.
"Geht es ihm gut?", fragte sie hoffnungsvoll aber man sah ihr an das sie Angst hatte etwas anderes zu hören.


Aeleus konnte kurz darauf wieder die Stimme von Lauriam wahr nehmen.

Aeleus!! Findet die letzten Auslöser! Wenn ihr sie zerstört, habt ihr eine Chance gegen Shade!

Dann gab es eine kurze Sendepause.

Mir kann man nicht mehr helfen... es liegt nun an euch.

Dann hörte Aeleus noch einen letzten Schrei und die Verbindung brach ab.
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BeitragThema: Re: 20. Kapitel - Castle Oblivion - Zwergenwald   Di Feb 12, 2013 10:53 am

Aeleus hielt eine Hand in die Höhe, als Zeichen, dass es ruhig sein sollte, damit er ihn verstand. Als er den letzten Schrei hörte zuckte er etwas zusammen, dann war er auch wieder ganz anwesend. Er sah den hoffnungsvollen Blick des Mädchens.. Und dann tat er etwas, was er vermutlich für immer bereuen würde. Er log.

"Er klang zwar etwas schwach, aber es scheint ihm soweit ganz gut zu gehen. Noch kann er sich gegen Shade erwehren... Lauriam ist stark, er schafft das schon.", munterte Aeleus Ayleen auf. Manus und Ienzo jedoch wussten sofort, dass Aeleus nicht die Wahrheit sagte. Er hatte es ihnen mittels des blauen Steins gesagt.

Manus klopfte auf den Tisch, um wieder die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

"Bevor ich euch in die nächste Welt schicken werde, habe ich noch etwas kleines für euch. Ich habe ja ein paar Splicer heran gezüchtet um sie zu untersuchen und habe dabei etwas faszinierendes festgestellt: Alle haben, wenn auch winzige Punkte, an denen man ihnen, trotz ihrer gegebenen Vorteile, sehr heftig schaden kann."
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BeitragThema: Re: 20. Kapitel - Castle Oblivion - Zwergenwald   Di Feb 12, 2013 10:58 am

Ayleen lächelte und legte wieder eine Hand um das Amulett.
"Das sind gute Nachrichten..."

Sie war sichtlich erleichtert.
Dann sah sie zu Manus und nickte etwas.
"Was Splicer angeht bin ich Expertin. Du hättest dir die ganze Arbeit sparen können."

Sie kratzte sich etwas am Kopf.
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BeitragThema: Re: 20. Kapitel - Castle Oblivion - Zwergenwald   Di Feb 12, 2013 11:05 am

Manus stand auf, anscheinend wutentbrannt und sichtlich sauer.

"Ich RACKER MIR HIER DEN RÜCKEN KRUMM, DAMIT ICH MEINE WELTENRETTER MIT GENÜGEND INFORMATIONEN ÜBER IHRE FEINDE VERSORGEN, GEHE EIN RIESIGES RISIKO EIN UND UNTERSUCHE SIE BEI LEBENDIGEM LEIBE NUR UM MIR VON EINEM KLEINEN MÄDCHEN ERZÄHLEN ZU LASSEN, DASS SIE EINE EXPERTIN IST?! Ich sollte dich als Assistentin einstellen..."

Letztes sagte er, im Gegensatz zu dem vorigen, in aller Seelenruhe und vor allem: Auch im Ernst. Aeleus hatte nur eine Augenbraue gehoben und beugte sich zu dem Mädchen herunter.

"Keine Sorge, das ist nur sein Humor. Mach dir nichts daraus."
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BeitragThema: Re: 20. Kapitel - Castle Oblivion - Zwergenwald   Di Feb 12, 2013 11:12 am

Ayleen schaute etwas verwundert als der Mann plötzlich so laut wurde. Dann beugte sie sich etwas zu Aeleus.

"Okey?"

Sie räusperte sich dann kurz.
"Ich kenne mich so gut mit Splicern aus, da ich ja viele Jahre mit ihnen zusammen lebte. Einfach erklärt, oder?"

Dann sah sie an sich herab.
"Erm.. ihr habt nicht zufälligerweise etwas zum Anziehen da, das ich ausleihen könnte?", fragte sie goldig und kratzte sich etwas an der Wange.
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BeitragThema: Re: 20. Kapitel - Castle Oblivion - Zwergenwald   Di Feb 12, 2013 11:19 am

Manus klopfte noch einmal kräftig auf den Tisch, dann ging er zu einem Schrank und kramte darin herum. Er fand etwas, es war ein weißer Kittel, wie ihn alle in Radiant Garden immer getragen hatten. Er warf ihn Ayleen zu.

"Der müsste dir passen. Er war eigentlich mal für Kairi gedacht, als sie noch hier gelebt hatte. Ansem der Weise wollte sie schon immer mal als Schülerin zu sich nehmen, doch daraus ist nichts geworden. Er sollte dir passen.", sagte er dazu.

Aeleus lachte ein wenig und freute sich, dass wenigstens sein Meister nicht die Laune am Leben verloren hatte. Ienzo musste auch ein Lachen unterdrücken und grinste vor sich hin.
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BeitragThema: Re: 20. Kapitel - Castle Oblivion - Zwergenwald   Di Feb 12, 2013 7:10 pm

Ayleen sah den Kittel etwas skeptisch an, zuckte aber dan mit den Achseln und ging in einen Nebenraum um sich umzuziehen. Sie legte dabei das Amulet zur seite und ließ die Melodie noch einmal spielen. Sie nahm die Rüstungsteile ab und schluchzte manchmal ein bisschen. Sie hatte Angst um ihren Bruder. Angst das er genau so leiden müsste wie sie. Als sie dan den kittel über die normale Kleidung unter ihrer Rüstung streifte, zog sie alles noch ein bisschen zurecht, klappte das Amulett zu und zog die Kette wieder an.

Dan ging sie wieder zu den Männern im nebenraum.

"Sitzt wie angegossen!", lachte sie etwas. Dan wurde ihre Mine aber etwas traurig.
"Hey... wenn es euch nichts ausmacht... würde ich euch gerne bei eurer Mission begleiten. Ich möchte wieder gut machen was ich all die jahre unter Shades kontrolle angerichtet habe..."

Sie lächlte dan etwas.
"Ich habe Heilfähigkeiten von meiner Mutter geerbt. Ich kann euch bestimmt helfen."
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BeitragThema: Re: 20. Kapitel - Castle Oblivion - Zwergenwald   Mi Feb 13, 2013 5:42 am

Manus sah sie etwas schräg an. Er konnte und wollte sich nicht vorstellen, wie ein so kleines Mädchen auf solch gefährliche Missionen ging. Doch er hatte keine Verantwortung für sievund somit auch keine Berechtigung, ihr vorzuschreiben was sie zu tun und zu lassen hat. Und einen Heiler konnte die Gruppe vermutlich gut gebrauchen, jetzt wo Lauriam weg und Ienzo ein Kämpfer geworden ist.

"Du bist die hoffentlich im Klaren, dass unsere Missionen sehr gefährlich, gar tödlich sind.", sagte Ienzo noch einmal zur Vorwarnung. Er wollte kein Risiko eingehen, eine weitere Tote auf seinem Gewissen zu haben.
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BeitragThema: Re: 20. Kapitel - Castle Oblivion - Zwergenwald   Mi Feb 13, 2013 6:55 am

Das Mädchen lächelte etwas und sah dan mit einem ernstem Blick zu deb Anwesenden.

"Ich weiß das es gefährlich ist.. aber ich werde euch begleiten, ob ihr wollt oder nicht!", sagte sie trotzig.

Ihr Blick ähnelte dem des Assassinen nun sehr.
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BeitragThema: Re: 20. Kapitel - Castle Oblivion - Zwergenwald   Mi Feb 13, 2013 9:09 am

Ienzo lächelte.

"Ja... Du bist wirklich seine Schwester. Ich wollte dich nur noch einmal darauf aufmerksam machen, nicht dass du es dir nachher doch anders überlegst.", sagte er, dann klappte er sein Buch auf und scannte die Kleine einmal ab.

"Eine Verwandlung mehr...", murmelte er leise, dann zog er das Buch wieder zurück. Aeleus sprach wieder Manus an.

"Was ist die nächste Welt?"

Manus schloss die Augen und konzentrierte sich. Er dachte nach und kramte gerade alle Welten in seinem Kopf durch.

"Der Zwergenwald...", murmelte er, dann nickte Manus. Er öffnete mit einem Wink ein Tor, dass zum Zwergenwald führte.
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BeitragThema: Re: 20. Kapitel - Castle Oblivion - Zwergenwald   Mi Feb 13, 2013 9:13 am

Ayleen lachte ein bisschen und öffnete die beiden Zöpfe. Sofort fiel ihr Haar über ihre Schultern.

"Was ich anfange, bringe ich auch zu Ende. Das war immer mein Spruch wenn ich Bilder gemalt habe."

Sie ging dann zu dem Portal und schritt hindurch.
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BeitragThema: Re: 20. Kapitel - Castle Oblivion - Zwergenwald   Mi Feb 13, 2013 9:19 am

Aeleus und Ienzo folgten ihr so gleich. Sie kamen an einer kleinen Lichtung mit einem Häuschen an. Das Haus war sehr klein, kleiner als es für gewöhnliche Menschen war. Doch draußen, neben dem Haus, in einem kleinen Garten, stand eine junge Frau, die gerade ein paar Blumen und Kräuter goss. Sie erschrak ein wenig, als sie die Gestalten aus dem Nichts kommen sah und ließ die Gießkanne fallen.

Aeleus sah zu dem Ursprung des Geräusches. Er sah die junge Frau und lächelte.

"Keine Angst, wir tun nichts böses.", rief er zu ihr, um sie zu Entwarnen. Die Frau nickte etwas geschockt und hob die Gießkanne wieder auf.
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BeitragThema: Re: 20. Kapitel - Castle Oblivion - Zwergenwald   Mi Feb 13, 2013 9:26 am

Ayleen ging zu der Frau.
"Hallo.", sagte sie freundlich.
"Können sie uns vielleicht weiter helfen? Wir suchen ein ganz spezielles Schlüsselloch. Wissen sie wovon ich rede?"
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BeitragThema: Re: 20. Kapitel - Castle Oblivion - Zwergenwald   Mi Feb 13, 2013 9:31 am

Die Frau sah das Kleine Mädchen mit verstörtem Blick an, dann rieb sie sich die Augen. Sie musste sich einbilden, dass sie träume, doch selbst nach kräftigstem Augenreiben verschwanden die Personen nicht. Das Mädchen, was sie mit großen, kindlichen Augen ansah, schien es auch noch ernst zu meinen.

"N - Nein, ich weiß nicht wovon du sprichst..", sagte sie, mit etwas zittriger Stimme. Aeleus ging zu Ayleen und entschuldigte sich bei der Frau, mit unschuldigem Lächeln. Dann wandte er sich dem Mädchen zu.

"Wir können nicht einfach alles und jeden fragen, der uns in die Quere kommt. Dies hier ist eine der alten Welten und deswegen hatten diese noch wenig mit den Schlüssellöchern zu tun. Wenn hier jemals eins versiegelt wurde, dann nur im Geheimen. Wenn es einer weiß, dann der, der es versiegelt hat.", erklärte er.
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BeitragThema: Re: 20. Kapitel - Castle Oblivion - Zwergenwald   Mi Feb 13, 2013 9:35 am

Ayleen schlug mit einer Hand auf ihre Handfläche,wie als hätte sie einen Durchbruch gehabt.
"Achsoo~ Sag das doch gleich."

Sie kratzte sich dann am Kopf.
"Aber wie sollen wir es dann finden? Wenn keiner von euch diese Welt genauer kennt, sind wir doch ziemlich aufgeschmissen, oder?"

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BeitragThema: Re: 20. Kapitel - Castle Oblivion - Zwergenwald   Mi Feb 13, 2013 9:46 am

Aeleus nickte.

"Genau das ist das Problem. Es gibt niemanden, der das Schlüsselloch dieser Welt jemals versiegeln musste. Wie wir es finden? Suchen. Wir müssen einen Ort suchen, der von Licht oder eben von der Dunkelheit um mantelt ist. Einen Ort von Bedeutung.", erklärte er. Ienzo hatte mittlerweile ihre Umgebung analysiert und ging nun zu der jungen Dame.

"Kennen sie vielleicht einen Ort, der für sie von Bedeutsamer Bedeutung ist, oder einen Ort, an dem sie nur sehr ungern sind?"

Die Frau überlegte, dann zeigte sie auf das Schloss, welches auf einem Berg war.
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BeitragThema: Re: 20. Kapitel - Castle Oblivion - Zwergenwald   Mi Feb 13, 2013 10:05 am

Ayleen sah zu dem Schloss.
"Na also. Das ist doch schon einmal ein Anfang."

Sie sah dann zu der Frau und lächelte.
"Danke schön, Miss."

Sie ging dann zu Aeleus und Ienzo und zog beide in die Richtung.
"Los jetzt. Worauf warten wir noch?"
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BeitragThema: Re: 20. Kapitel - Castle Oblivion - Zwergenwald   Fr Feb 15, 2013 3:36 am

Aeleus stolperte einen Schritt nach vorne, genau wie Ienzo, dann stoppten die Beiden.

"Hey hey, ruhig Blut, Kleine. Wir wissen nicht ob sich hier gefährliche Herzlose oder gar Splicer aufhalten. Jeden Schritt den wir tun muss überdacht und vorsichtig sein. Wenn wir in eine Falle laufen ist uns nicht geholfen.", erklärte der Intrigant und sah noch mal zum Schloss.

"Lasst und langsam weiter gehen.", sagte er bedächtig.
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BeitragThema: Re: 20. Kapitel - Castle Oblivion - Zwergenwald   Fr Feb 15, 2013 4:16 am

Ayleen kratzte sich wieder kurz an der Wange.

"Okey. Da hast du auch wieder Recht. Ich bin nur so aufgeregt.", gab sie zu.

"Ich konnte mir die anderen Welten noch nie richtig ansehen. Ich bin so gespannt."

Dan lächelte sie.
"Ich folge euch beiden unauffällig."
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BeitragThema: Re: 20. Kapitel - Castle Oblivion - Zwergenwald   Sa Feb 16, 2013 11:54 pm

Aeleus lächelte ebenfalls, genau wie Ienzo. Er wusste ganz genau wie sich das anfühlte. Wie sich diese Ungeduld anfühlte. Diese Neugierde, die einen fast auffraß, wenn man sich in einer vollkommen unbekannten Welt befand. Man wollte am Besten gleich alles sehen. Jeden einzelnen Quadratmeter erkunden, bis man die Welt auswendig kannte.

„Ich weiß, wie du dich fühlst. Ich hatte dieses Gefühl auch, habe es ja immer noch.“ , erzählte er.

„Ich kenne diese Neugierde, aber leider müssen wir uns erst einmal zurück halten. Aber ich verspreche dir, sobald wir Shade aufgehalten haben, werden wir uns alle Welten einmal ansehen, ist das ein Deal?“, fragte er Ayleen dann.


Ayleen sah zu dem großen Mann neben ihr und nickte mit einem Lächeln.
„Deal! Ich freu' mich schon.“

Sie sah sich dann während des Marsches immer wieder um.
„Diese Welt ist reines Herzens.“, sagte sie dann etwas leiser.
„Das kann man an ihrer Natur spüren.“, fügte sie dann noch an, nachdem sie ihren Blick noch einmal durch den Wald hat gleiten lassen, in dem sie sich befinden.


Ienzo ließ seinen Blick ebenfalls noch einmal über die Umgebung schweifen. Er nickte langsam.

„Diese Welt wurde nie von irgendjemanden bedroht, das Schlüsselloch ist noch vollkommen natürlich, es musste noch nie versiegelt werden.“, murmelte er. Dann ging er vor, in Richtung des Schlosses.

„Wollen wir hoffen, dass es so bleibt.“


„Wenn wir den Auslöser finden, dann wird es das.“, sagte Ayleen mit einer gewissen Überzeugung.

„Shade hat zwar schon viele Welten erwischt, aber wenn wir die nächsten noch retten können, wird er wenigstens nicht bei voller Kraft sein, wenn er sich materialisiert. Das gibt uns eine Chance gegen ihn anzukommen.“

Ihr Blick wurde dann abwesend. Sie machte sich Sorgen und hatte auch etwas Angst vor dem, was den dreien noch bevor stehen würde.

Sie fuhr mit der Hand über das Amulett an ihrem Hals.


Aeleus ging Ienzo hinterher. Sie liefen noch ein wenig durch den Wald, bis sie an einen ziemlich dunklen Fleck dieser Welt kamen. Der sonst so bunte Wald wurde immer dunkler, bis der Boden und die Bäume schon einen schwarzen Ton hatten. Das Gras schien verdorrt und die Bäume, die auf dieser Ebene standen waren tot. Oder es war nur noch der Stumpf da. Aeleus schauderte er ein wenig.

„Wow, dieser Ort ist ziemlich... düster...“, sagte er mit leiser Stimme. Ihm gefiel der Ort nicht, der schöne Wald in dem sie vorher waren hatte ihm mehr gefallen.


Ayleen sah sich kurz um. Sie verzog dann die Mine.

„Dieser Ort wurde von der Dunkelheit verdorben.“, sagte sie etwas angewidert und sah sich die Bäume an. Sie ging zu dem nächsten Baum und legte eine Hand darauf.
„Wie furchtbar...“

Ihr Blick wurde etwas traurig und sie fuhr etwas über den Stamm mit ihrer Handfläche.
„Wer auch immer dafür verantwortlich war, sollte sich wirklich schämen, die Natur so zu verstümmeln.“, sagte sie dann etwas erzürnt und nahm die Hand wieder von dem Baum um sich den anderen beiden zuzuwenden.

„Leider haben wir keine Zeit uns darum zu kümmern.. aber irgendwann komme ich wieder und werde versuchen diesen Ort zu reinigen. Mein Bruder ist schließlich nicht der einzige der sich mit der Natur auskennt. Lauriam und ich wurden schließlich ähnlich ausgebildet, als unsere Eltern noch-“

Sie stoppte mitten im Satz und schaute auf den Boden.


Ienzo legte eine Hand auf die Schulter des Mädchens. Er hatte eine ungefähre Ahnung davon, was passiert ist. Als er in Lauriam's Traum eingedrungen ist hatte er eine Menge Gefühle und weiteres gespürt. Jedoch hatte er nicht weiter danach geforscht, das wäre unhöflich gewesen.

„Auf deine.. eure Familie werden wir später noch einmal zurück kommen. Es könnte wichtig sein.“, sagte er in ruhiger Tonlage. Je mehr sie über Lauriam wussten, desto besser konnten sie ihn einschätzen. Er schaute einmal über den verdorbenen Boden.

„Unser Ziel ist etwas anderes, lasst und weiter gehen.“, meinte er, ein wenig kühl, aber er hatte Recht. Jetzt schritt Aeleus voran um den Ort möglichst schnell zu verlassen. Verdorbene Orte lagen ihm nicht. Ganz und gar nicht...


„Tut mir Leid.“, sagte sie etwas abwesend.
„Ich lasse mich viel zu einfach ablenken.“, lachte sie dann etwas und folgte dem Hünen wieder.

„Was ist eigentlich mit euch beiden? Ihr habt doch bestimmt auch eine Familie, oder?“, fragte sie dann um ein Gesprächsthema zu finden.


Aeleus runzelte die Stirn. Er hatte schon seit Ewigkeiten nicht mehr über seine Familie gesprochen. Vielleicht weil er sie schon lang nicht mehr gesehen hatte... Oder weil sie vielleicht schon tot waren? Die Tatsache, dass seine Eltern nicht mehr unter den Lebenden verweilen könnten, kratzte ihn nicht. Er hatte seine Eltern nie wirklich geliebt, genauso wenig wie sie ihn. Sie hatten ihn zu Eraqus geschickt und das wars dann auch schon. Manchmal, wenn sie genug Zeit hatten.. Oder einfach mal Lust, dann hatten sie ihn besucht. Seine Familie bestand aus Eraqus, Lauriam und Ienzo. Das war seine Familie.

„Ich hatte keine wirkliche. Sie haben mich abgeschoben. Mein Meister war wie ein Vater für mich, Ienzo und Lauriam sind wie Brüder für mich. Mehr hab ich nicht.“, sagte er knapp, dann schwieg er.

Ienzo schien es ähnlich zu ergehen. Seine Miene war düster.

„An meine Eltern kann ich mich kaum erinnern. Als ich jung war... passierte ein.. 'Unfall'. So habe ich sie verloren. Ich kam zu Ansem dem Weisen, der mich aufnahm und aufzog.. Wenn auch ein wenig sehr.. naturwissenschaftlich. Aber es hat mir gut getan will ich meinen. Schade das er nicht mehr da ist. Aber ich muss Aeleus zustimmen, meine Familie besteht aus deinem Bruder und dem Großen da. Master Manus... Nunja, er ist mein Meister und Lehrer, aber ob ich ihn jemals so gern haben werde wie Ansem, das weiß ich nicht.“, flüsterte er fast. Dieser 'Unfall'... Vor so vielen Jahren. Er gab sich noch immer die Schuld daran. Es hätte einfach nicht passieren dürfen.


Ayleen schwieg kurz.
„Oh.. ich wusste das nicht.“
Ayleen ging zu Ienzo und Aeleus und nimm von jedem eine Hand. Sie lief so in der Mitte.
„Also ich habe gelernt das wir nichts an der Vergangenheit ändern können, aber die Zukunft KÖNNEN wir ändern. Das Vergangene tut zwar auch nach Jahren noch weh, aber so lange man noch jemanden hat der einen fest hält, kann man auch diesen Schmerz überwinden.“

Sie lächelte die beiden an.
„Ich finde es schön das ihr euch mit meinem Bruder angefreundet habt. Wäre er immer so ein Einzelgänger geblieben, hätte ich ihm irgendwann noch eine Freundin besorgen müssen.“

Sie musste plötzlich lachen.


Aeleus grinste etwas und auch Ienzo musste ein Lachen unterdrücken.

„Ich denke, dass er das schon noch alleine hinkriegen wird, oder?“, prustete der Hüne. Sie kamen auf einer großen Wiese an. Hier war wieder alles bunt und die Sonne schien auf sie herab, mit einer erfrischenden sommerlichen Brise. Es war bunt und schön, jetzt sah man auch das weiße prächtige Schloss etwas deutlicher. Aeleus fühlte sich wieder halbwegs wohl, Ienzo ebenfalls.

„Wir sind schon nah dran, wir sollten keine weitere Zeit verlieren.“, hastete der Intrigant und ging schnurstracks weiter.

Eraqus und Lauriam kamen schon in dem Schloss an, direkt an dem Spiegel. Eraqus verschwendete keinen Blick auf die Gemächer, sondern schaute sich den Spiegeln näher an. Ein Blinken war dort zu erkennen, das Objekt war schon platziert. Er lächelte ein wenig. Es war ein böses Lächeln. Dann wandte er sich allerdings dem Ausgang zu.

„Kommen wir doch unserer Beute ein wenig entgegen.“, schlug er vor.


Ayleen folgte Ienzo schnell, jedoch stoppte sie dann als sie den Vorhof des Schlosses betraten. Sie sah sich kurz um.

Ich spüre etwas...aber ich kann nicht zuordnen, was es ist.. so vertraut..
Sie schüttelte aber dann den Kopf und folgte weiter den beiden.

Lauriam sah zu Eraqus und dann zu dem Ausgang.
Er nickte dann einfach mit einem grollen.

„Je schneller wir sie auslöschen.. um so besser.“


Sie gingen ein paar Minuten den Weg zum Schloss hinauf, bis sie vor den großen Toren standen. Sie waren ein wenig geöffnet, höchstens Ayleen hätte durchgepasst. Doch Aeleus sah in diesem Fall eine Herausforderung und stemmte sich gegen einen der großen Torflügel. In dem Moment bemerkte er, warum sie das Tor nicht weiter geöffnet hatten. Selbst wenn sie es versucht hätten, sie wären gescheitert; das Tor klemmte. Aeleus gab noch mehr Druck gegen die mächtige Tür, die sich Zentimeter um Zentimeter weiter aufschob. Als sie dann alle durchpassten war er zufrieden under hörte auf zu schieben. Ein feiner Schweißfilm hatte sie auch seiner Stirn gebildet, doch er atmete noch entspannt und schien auch noch so.

„Nach ihnen.“, sagte er etwas sarkastisch. Ienzo ging ohne ein Wort durch und sah sich den Innenhof an.

Eraqus nickte zufrieden und ging durch die Tür. Vor ihm erstreckte sich ein Gang, der zu weiteren Türen führte, doch für ihn war derzeit nur die Kanalisation interessant. Denn dort würden die 3 Freunde entlang laufen müssen, wenn sie zum Schlüsselloch wollten.

„Komm mit, ich weiß wo wir ihnen über den Weg laufen werden.“


Ayleen ging Ienzo zielsicher nach. Sie schaute sich das weiße Schloss an und ihre Unsicherheit wich glitzernden Augen.

„Woah. Das Schloss ist ja unglaublich schön.“
Dann erinnerte sie sich aber an die Worte von Aeleus und räusperte sich stark.
„A-aber wir haben keine Zeit uns die Umgebung genauer anzuschauen. Das Schlüsselloch ist wichtiger.“

Sie tapste dann Ienzo hinter und fing an einen Zopf in ihre Haare zu flechten.

Lauriam nickte ein weiteres mal und würde Eraqus sofort folgen, sollte er sich in Bewegung setzen.
Er war nur noch eine Waffe. Eine Waffe die Shade's Befehle befolgte.
Auch wenn sein Licht immer noch eine Stimme besaß, war jegliche Gegenwehr vergebens.

Selbst seine Aura nahm immer mehr die Gestalt der eines Splicers an.


Ienzo lachte kurz über das, was Ayleen gesagt hatte. Er fand das Kleine Mädchen lustig, vor allem, weil er sich an sich selbst erinnerte. Er war damals nicht anders gewesen. Es machte ihn etwas traurig, dass er jetzt so kühl und... anders war. Seit Shade ihn mit diesem elenden Pfeil getroffen hatte, hatte er sich verändert. Als hätte man seine Emotionen eingedämmt.

Verflucht....

Aeleus ließ seinen Blick über den Vorhof gleiten. Sein Auge suchte misstrauisch jede kleinste Ecke ab, ob irgendwo Gefahren lauerten.

„Hier scheint alles sicher zu sein. Aber passt trotzdem-“, doch er konnte nicht zu Ende sprechen. Vor ihm trat ein Herzloser aus dem Boden. Es war schon ein niederer, aber er hatte ihn noch nie zuvor gesehen.

Er hatte eine seltsame Farbmischung, aus Gelb, Rot und Grün. Es sah abstrakt aus. Der Körper ähnelte dem eines Schattenlurchs, nur etwas größer und... stämmiger. Außerdem hatte der sichtbare Klauen und Reißzähne. Er verschwand wieder im Boden und sprang etwas weiter weg wieder hinaus. Diesmal gefolgt von 2 weiteren seiner Rasse.

„War ja klar..“, seufzte Aeleus. Dann zog er seine Waffe und wartete auf seiner Begleiter.

Eraqus sah sich ein wenig um, damit er einen Eingang in den besagten Ort finden konnte. Als er jedoch nicht fündig wurde, packte ihn die Ungeduld und die Gier nach dem Kampf so sehr, dass er eine andere Möglichkeit fand. Er ging in das Badezimmer der Diener und ging zum Waschbecken. Dieses riss er kurzerhand mit einem Handschlag heraus, dann beschwor er sein Schlüsselschwert und grub sich, nach dem Rohr richtend, in den Boden um von dort aus in die Kanalisation zu kommen.

„Ist der Weg frei, stoße vor; Ist der Weg nicht frei, mach ihn frei.“, sagte Eraqus belustigt und sprang hinab.


Ayleen erschrak kurz, als die Kreatur erschien, jedoch hielt das nicht lange an. Sie ging etwas auf Abstand und fing an ihre Hand in einem bestimmten Muster zu bewegen. Kurz darauf lösten sich von den Bäumen im Vorhof ein paar grüne Blätter, die im Kreis um sie flogen und dann wie erstarrt in der Luft stehen blieben. Sie begannen ähnlich wie Lauriam's Blütenblätter zu leuchten, jedoch war es eine grünliche Farbe. Es war eine Art Lichtkreis, der nun um sie entstanden war.

„Ich werde euch unterstützen, wenn ihr Heilung oder andere Magie benötigt.“

Lauriam schmunzelte etwas.
„Oh. Wie tiefgründig.“, sagte er mit einem gewissen Sarkasmus und folgte seinem Begleiter in die tiefe.


Die Herzlosen sprangen wie wild geworden durch die Gegend, vom Verhalten her waren sie schon fast ähnlich wie die Affen-Ähnlichen Kleinen Herzlosen, die es im tiefen Dschungel zu Hauf gab. Aeleus konzentrierte sich auf einen, bis er ein Muster entdeckt hatte, blieb jedoch an seinem Platz. Ienzo analysierte den Gegner.

„Schnell, wendig, mittlere Angriffskraft, schwache physische und magische Verteidigung, Windresistenz auf 100%, alle anderen Elemente auf 0%.“, sagte er knapp und Aeleus nickte. Dann sprangen die Herzlosen auch schon auf ihn zu. Sie waren wirklich chnell und Aeleus konnte sein Schwert erst gerade rechtzeitig in die Höhe reißen, damit ihn der Feind nicht erwischte. Jedoch klammerte sich das Viech an sein Axtschwert und wollte sich an der Waffe entlang zu seinem Arm bewegen, jedoch schlug Aeleus sein Schwrt rechtzeitig auf dem Boden, damt dem Herzlosen. Dieser löste sich in Rauch auf.

„Verflucht, die Dinger sind nervig!“, sagte er. Ienzo lachte wieder.

Eraqus musste über den Kommentar seines Begleiters ein wenig lachen. Er war in der dunklen Kanalisation und schaute sich ein wenig um. Überall floss klares Wasser ein paar Zentimeter hoch. Es war sehr verwinkelt und kompliziert aufgebaut.

„Gehen wir langsam voran, wir wissen nicht, wann sie wo genau auftauchen werden, also sollten wir uns ein wenig in Acht nehmen. Wir sind stark, aber nicht unsterblich.“, warnte der ehemalige Meister Aeleus' Lauriam.


Ayleen sah mit einem beeindrucktem Blick, wie Aeleus mit seinen Waffen umging und wie Ienzo analysierte.

Wow. Sie sind wirklich gut.

Dann jedoch fixierte sie die beiden übrigen Herzlosen.
Sie faltete ihre Hände zusammen und schloss die Augen um ihre Kräfte zu aktivieren. Kurz darauf schien sie irgendwelche Worte mit ihren Lippen zu formen, jedoch sprach sie sie nicht aus.
Bei Aeleus und Ienzo wurde kurz darauf ein Zauber wirksam. Es war eine Art Schutzzauber, der ihre Körper umgab.

Der Assassine nickte, um dem Meister zu verdeutlichen das er Verstand. Dann jedoch ging sein Blick in eine bestimmte Richtung.

Er fixierte mit seinen Augen einen der Gänge, der vor ihnen lag. Seine Kraft hatte eine schwache Aura war genommen. Die Aura eines Menschen, der sich scheinbar in der Kanalisation verlaufen hatte.
Ein leises zischeln war von ihm zu hören.
„Ich spüre jemanden an diesem Ort... es sind nicht unsere Ziele.“
Sein Blick ging nun zu Eraqus zurück.
„Befehle?“, fuhr er mit seiner kalten Stimmlage fort. Er spürte einen gewissen Drang. Diesen Drang zu töten. Dieser Durst nach Blut.

Seine Waffe erschien ungewollt in seiner Hand.
Zerstören, hörte er wieder die Stimme flüstern. Seine eigene Stimme....


Aeleus sah kurz zu dem Mädchen.

Sie ist nicht ohne.. Selbst ich kann ihr magisches Potenzial spüren.

Er verließ sich nun voll und ganz auf den Schutzmantel des Mädchens, denn die nächste Aktion wird ein wenig halsbrecherisch. Er stürmte seinerseits auf die restlichen Herzlosen zu, die ihm freudig entgegen sprangen. Der Schutzmantel ließ sie allerdings sofort wieder zurück prallen und Aeleus hatte sie somit aus dem Gleichgewicht gebracht. Er grinste etwas, dann wirbelte er seine Waffe herum und schlug den nächsten ins Nirwana. Er drehte sich zu dem nächsten um, doch dieser war nicht bei ihm, sondern bei Ienzo. Der Intrigant hatte wieder seine Kapuze aufgesetzt. Der Herzlose sprang ihn an, Ienzo hob eine Hand und... hielt sein Ziel am Kopf fest. Der Herzlose zappelte. Man sah, dass die Hand des Jungen nicht seine eigene war, dafür war sie viel zu muskulös, als auch zu... alt. Ein magischer Stoß durchfuhr den Herzlosen und er wurde geschock-frostet. Dann warf er den Herzlosen gegen eine Wand und er zersplitterte in tausende Teilchen.

„Hmpf..“, meinte der Junge nur.

Eraqus nahm die fremde Aura ebenfalls wahr. Er grinste grimmig.

„Die genaue Missions-Beschreibung lautet wie folgt: Die Ziele sollen unverzüglich ausgelöscht werden. Keine Rücksicht auf Verluste; alles was im Weg ist wird frei geräumt.“

Sein Lächeln wurde breiter.

„Jeder, der unsere Konzentration der Aurensicht stört ist uns im Weg. Suchen und vernichten.“, sagte er dann knapp und wies in den richtigen Gang.

„Zeig mir, wie sehr es dich nach dem Blut deines Opfers dürstet!“


Ayleen ließ die Blütenblätter wieder zu Boden rieseln und öffnete die Augen wieder.
Sie sah überrascht zu Ienzo.

Er ist wirklich gut... sie haben wirklich eine Chance gegen Shade.
Wieder lächelte sie und ging zu den beiden.
„War doch ein Klacks.“

Lauriam ging ein paar Schritte vor. Seine Augen fingen an bedrohlich rötlich zu glühen und wurden durch seinen Helm sichtbar.

Der Mensch den er spürte kam aus dem Gang geschossen und schien schon leicht panisch, da er den Ausgang nicht fand. Scheinbar war es ein Diener des Schlosses. Als er die beiden Gestalten am Ende des Ganges sah, zuckte er vor Schreck zurück, brüllte kurz vor Angst und rannte in die entgegengesetzte Richtung um von den beiden Gestalten weg zu kommen.

Doch kurz darauf erschien Lauriam vor ihr, packte sie am Hals und rammte sie gegen die steinerne Wand des Ganges.
„H-hilfe!!“, rief der Diener. Leider vergebens. Denn niemand konnte ihn vor dem schützen, was vor ihm lag.

Lauriam fixierte denn Jungen mit seinem Blick genauer.
„Alles vernichten, was im Weg steht..“, flüstert er zu sich selbst.
Dann holte er mit der Waffe aus.
„Zerstören..“

Der Mann ließ noch einen lauten Schrei von sich, bevor die Waffe des Assassinen erbarmungslos auf den Jungen niederfuhr. Er schlug die Waffe direkt in seine Brust, woraufhin das Blut durch die Luft spritzte und auch etwas davon auf seinen Helm.

Er zog die Waffe dann wieder heraus, um ein weiteres mal auszuholen und dem Jungen noch einmal quer über die Brust zu schneiden und den Körper dann mit einem hieb zur Seite zu schleudern, wo er auf dem steinernen Boden einer Anhöhe in der Kanalisation landete. Sofort färbte sich der Boden unter dem Jungen rot, jedoch regte er sich noch und röchelte vor sich hin. Er war immer noch am Leben. Lauriam ging mit langsamen Schritten auf den halb Toten zu und blieb vor ihm stehen. Von seiner Bloody Rose tropfte das Blut seines Gegenüber. Er holte dann ein weiteres mal aus. Um ihn legte sich die Dunkelheit wie ein Nebel.

Der Junge sah mit einem geschocktem Blick und mit Angst in den Augen zu dem maskiertem auf.
Jedoch half es nichts. Lauriam ließ die Waffe nach unten sausen und durchtrennte den Hals des Jungen vor sich. Das Blut spritzte über den Boden und die Klinge. Plötzlich passierte etwas eigenartiges. Die Waffe wurde komplett schwarz und fing an sich zu verformen. Die Klinge wurde etwas länger und die Zacken an der Halterung verformte sich merkwürdig. In der Mitte der Halterung wurde eine Art rotes Auge sichtbar, bei dem man nicht wusste, ob es ein Kristall war, oder ein lebendiges Organ. Die Schwärze zog sich von der Waffe über den Körper des Assassinen und veränderte auch dessen Rüstung. Der Nebel formte eine Art Umhang, der über seine Schultern reichte und zwei Schulterplatten wurden sichtbar. An seiner Brust wurde der Splicerkristall sichtbar und die Adern der Rüstung schienen sich zu ihr zu bewegen. An seinen Händen entstanden Plattenhandschuhe, die jedoch kein großes Gewicht besaßen wie es schien. Die Dunkelheit an seinem Körper wurde dann langsam immer schwächer, bis sie wieder komplett in seinem inneren und seiner Waffe verschwunden war.

Die Bloody Rose, besaß nun dämonische Zacken an der Halterung und in dem Auge bildete sich ein schmaler Schlitz als Iris.

Lauriam zog die Waffe wieder aus dem Körper des nun Toten Mannes und stellte sich wieder aufrecht hin.


Aeleus ließ seine Waffe verschwinden, Ienzo zog sich die Kapuze ab. Man sah noch, wie er sich ein wenig zurück verwandelte. Seine Haut wurde blasser, bis sie wieder ihre natürliche Farbe angenommen hatte. Viele Falten verschwanden und die Augen färbten sich von orange zu schwarz und von schwarz zu seiner normalen Farbe.

„Wie man es nimmt.“, sagte er, ein wenig überrascht über die vollkommen unbekannte Art. Dann sah er den Vorhof nach Eingängen ab, fand aber nur eine schmale vergitterte Tür, die eine Treppe nach unten hinter sich zeigte. Ienzo ging dahin und fasste einmal die Stäbe an, dann rief er Aeleus. Dieser trat 2 mal dagegen und die Stäbe brachen unter der immensen Kraft weg. Sie gingen nach unten, und landeten in einer Kanalisation.

Eraqus klatschte in die Hände. Er watete durch das blutrote Wasser und schien begeistert.

„Besser hätte ich es nicht machen können. Beeindruckend. Du machst gute Fortschritte. Wenn du so unseren Zielen gegenüber trittst werden sie keine Chance gegen dich haben.“, sinnierte er. Dann sah er zu der Leiche. Eraqus beschwor sein Schwert und extrahierte das noch vorhandene Herz des Opfers um es in seiner Waffe zu speichern.

„Je mehr Kraft Shade hat, desto besser. Auch wenn es nur kleine unbedeutende Herzen sind, sie können etwas bewirken. Plötzlich stoppten alle seine Bewegungen und sein Helm manifestierte sich.

„Sie sind in dieser Ebene angekommen. Machen wir uns bereit.“, sagte er und ging wieder zurück.


Ayleen kletterte etwas unbeholfener in die Kanalisation als die anderen beiden.
Unten angekommen sah sie sich kurz um.
„Ganz schön verwirrend dieser Ort hier. Das sind ja tausende von Gängen... mindestens.“
Als sie dann ein paar Schritte nach vorne durch das Wasser lief, bemerkte sie plötzlich etwas. Eine rote Spur kam ihr entgegen, die sich durch das Wasser zog.
Sie drehte sich langsam zu Aeleus um.
„Erm.. sag mir bitte das das Farbe ist.“

Lauriam sah noch einmal zu der Leiche vor sich. Dann sah er kurz auf seine Waffe, die wieder aus seiner Hand verschwand. Das Blut an seinen Händen ließ ihn kurz zittern. Nicht vor Angst oder Schock... sondern vor Lust noch mehr davon zu sehen. Er ballte die Hand zu einer Faust und wandte sich dann von dem Toten ab.

Dann folgte er dem Schlüsselschwertmeister wortlos.


Aeleus zog misstrauisch eine Augenbraue hoch. Er verzog die Miene etwas und zog einmal tief die Luft ein. Ienzo kniete sich einmal hin, tauchte einen Finger in das Wasser und leckte ihn ab. Beide kamen zum gleichen Schluss.

„Nein, leider keine Farbe.“

Aeleus beschwor sofort seine Waffe und Ienzo zog sich wieder die Kapuze über den Kopf. Beide wussten, dass hier unten etwas wartete, was weder Herzlos, noch anders minderbemittelt und wild war. Hier waren andere Menschen am Werk.

„Bleib hinter uns Ayleen und mach dich auf einen Kampf gefasst, wir wissen nicht, was hier unten lauert.“, sagte Ienzo, bevor Aeleus etwas sagen konnte. Seit wann warnte er denn? Dennoch war seine Stimme etwas kalt. Aeleus sah ihn etwas überrascht an, ignorierte es aber dann. Konnte ja mal vorkommen.

Eraqus ging schnellen Schrittes hinter eine Ecke und presste sich dort gegen die Wand. Er zog Lauriam dann neben sich.

„Wir werden warten, bis sie unmittelbar neben uns sind, dann werde wir sie überraschen, verstanden? Wir müssen alle Vorteile nutzen die wir haben.“ Seine Stimme klang unter dem Helm etwas mechanisch und unnatürlich.


Ayleen zuckte etwas erschrocken als sie hörte, dass das wirklich Blut war. Sie nickte aber dann auf Ienzo's Warnung hin.
„O-okey. Mache ich.“, sagte sie etwas verunsichert.

Lauriam zischelte kurz etwas, um seinen innerlichen Blutdurst etwas zu senken. Dann wurde er aber still und wartete ab. Es juckte ihn in seinen Fingern, seine Waffe in einen weiteren Körper zu jagen.

Aber er würde sich unter Kontrolle halten... für ein paar weitere Minuten.

Aeleus und Ienzo gingen langsam den Gang entlang, von dem das Blut stammte. Als sie in den Gang erreichten, sahen sie nur eine Leiche, die an der Wand lehnte. Aeleus verzog die Miene etwas. Ienzo schnippte mit dem Finger, ein blaues Portal öffnete sich, dass wieder ins Jenseits führte und er warf die Leiche hinein. Der Intrigant konnte es nicht sehen, wenn jemand einfach tot da lag. Er ging langsam weiter und näherte sich, ohne dass er es wusste, Eraqus und Lauriam.

Diese warteten geduldig hinter der Ecke. Eraqus schloss die Augen und konzentrierte sich, damit ihre Auren verdeckt blieben. Als die 3 kurz davor waren, um die Ecke zu gehen wisperte der ehemalige Schlüsselschwertmeister ein leises „Jetzt!“


Ayleen sah zu der Leiche. Sie konnte den Anblick aber nicht lange ertragen, schloss die Augen und faltete die Hände zusammen um ein Gebet für den Toten zu sprechen. Dann lief sie Ienzo und Aeleus hinterher.

Als Ienzo und Aeleus aber den Gang verlassen wollten, sprang plötzlich jemand hinter einer Ecke hervor und eine Druckwelle ging von ihr aus und warf Aeleus und Ienzo ungewollt zurück. Die Gestalt die vor ihnen erschien trug eine Art leichte Rüstung. Ein Umhang wehte durch die schnellen Bewegungen etwas durch die Luft, die sie ausführte, als die Druckwelle entstand. Sie trug einen Helm, der ihr Gesicht verbarg und die Kleidung unter dem Umhang ähnelte der von Vanitas, jedoch war in der Mitte der Brust ein Schwarzer Kristall zu erkennen, zu dem sich die Adern zogen. An ihren Händen waren Armschienen befestigt. Sie stellte sich dann aufrecht hin und wartete nicht lange ihre Waffe zu rufen. In ihrer Hand erschien eine Sensenartige Waffe, jedoch ihr Aussehen war sehr unheilvoll. Überall an der Halterung der Klinge waren gefährliche Zacken und in ihrer Mitte befand sich ein Stein, der aussah, wie als wäre es das rote Auge eines Dämons, der die Waffe zierte. Die Waffe selbst war von der Farbgebung rötlich-schwarz.

Die fremde Gestalt hatte eine furchteinflößenden Aura. Es wirkte, wie als gebe es kein Licht in ihrem Körper.

Ayleen ging ein paar Schritte zurück und ließ eine Barriere erscheinen, um Ienzo und Aeleus vor einen Harten Aufprall durch die Druckwelle zu bewahren.

Sie fixierte mit ihrem Blick den verhüllten vor ihr.
Ein neuartiger Splicer?.. nein... irgendetwas stimmt nicht...


Aeleus sprang nach der Druckwelle etwas zurück um sich besser vorbereiten zu können. Ienzo stolperte durch die Druckwelle etwas, fing sich aber wieder recht schnell. Sie betrachteten beide die Person eindringlich. Das war kein Splicer, auch wenn er eine ähnliche Aura hatte wie sie. Es war kein Splicer, da waren sich die beiden sicher. Aeleus hob seine Waffe, griff aber nicht an. Ienzo ging in die Kampfstellung von Riku und zog Clavicus Vanitatum, das Schwert von Vanitas. Auch wenn das Schlüsselschwert nicht echt war und auch keine Herzen extrahieren konnte, war es dennoch zu mächtigem Schaden fähig.

„Was machen wir jetzt?“, fragte Aeleus. Ienzo senkte den Blick etwas.

„Was denn, Blitzbirne. Angreifen natürlich!“ Ienzo schnellte vor und hieb mit dem schwarz-weißen Schlüsselschwert auf die unbekannte Person ein. Eraqus hatte sich in einem Zauber versteckt und würde erst in Erscheinung treten, wenn es brenzlig wurde. Schließlich war es Lauriam's Auftrag, er war nur eine Hilfestellung. Aeleus zögerte jedoch etwas und griff nicht an.

„Irgendetwas stimmt da nicht...“, murmelte er.


Ayleen hatte wieder ihren magischen Zirkel um sich gezogen, jedoch war sie genau wie Aeleus verunsichert.
Sie machte schon ein paar Zauber bereit um ihre Kameraden zu unterstützen.

Der Fremde wehrte die Angriffe mit Leichtigkeit mit seiner Waffe ab.
„Ihr habt keine Chance gegen Shade.“, sagte die Gestalt, was durch den Helm verzerrt und düster klang.
„Ihr werdet alle vernichtet.“

Der verhüllte blockte noch einen Angriff, stieß plötzlich mit unglaublicher Kraft gegen Ienzo's Schlüsselschwert und schlug es ihm einfach aus der Hand. Dann zog er die Waffe nach und Ienzo spürte wie er am Arm getroffen wurde. Die Klinge hinterließ eine Wunde an dessen Arm. Dann rammte er den Jungen mit voller Kraft und stieß ihn gegen eine Wand, wo er hart aufprallte. Der Feind zögerte jedoch nicht lange und zog schon den nächsten Schlag hinterher, jedoch benutzte er den Stab statt der Klinge und schlug Ienzo ins Gesicht und beförderte ihn so zu Boden.
Die Dunkelheit an seinem Körper wurde sichtbar.
Dann holte er zum nächsten Schlag aus, jedoch traf seine Waffe statt auf Ienzo's Körper, auf eine Barriere, die die Klinge für einen Moment aufhielt. Kurz darauf wurde Ienzo von einer Windkraft zur Seite gedrückt und somit ging der Schlag als er durch die Barriere prallte ins Leere. Ienzo befand sich nun ein paar Meter vom Angreifer entfernt und ein Heilzauber zeigte bei ihm Wirkung und ließ seinen Arm wieder langsam verheilen.
„Alles in Ordnung?!“, fragte Ayleen besorgt.

Der Angreifer zischelte merkwürdig unter dem Helm und schwang seine Hand zur Seite. Kurz darauf erschienen mehre Schwarze Laser, die direkt auf Aeleus und Ayleen zusteuerten.


Aeleus reagierte schnell und sprintete sofort auf den Unbekannten zu. Er war bei ihm, bevor die schwarzen Laser sich vollkommen manifestieren konnten und schlug augenblicklich zu. Der Schlag prallte gegen die Rüstung des Maskierten und hinterließ nicht einmal einen Kratzer, aber die Wucht brachte ihn aus dem Gleichgewicht, die Konzentration auf die Laser sollte gebrochen sein. Er hoffte es zumindest.

Ienzo rappelte sich sofort wieder auf und stellte sich vor Ayleen.

„Bleib bloß außer Reichweite dieses... Monsters. Ich weiß nicht was das ist, aber es ist mächtiger als alles, was sich uns je in den Weg gestellt hat.“, sagte er mit düsterer Stimme. Dann sah er Aeleus, wie er gerade auf den Maskierten ein hieb.

„Ich hasse es das zu machen.“, sagte er, dann zog er seine Kapuze ab. Und es passiert etwas... unheimliches. Sein Gesicht verformte sich, Knochen verschoben sich und bildeten ein vollkommen neues Gesicht. Es waren die Haare von Roxas.. Das Gesicht von Xion und... Die Kleidung Soras. Und um ihn herum schwirrten 4 Schlüsselschwerter. Sternentreue, Memoire, Ultima und Clavicus Vanitatum.

„Das.. tut weh.“, brummte er ein wenig schmerzverzerrt. Dann wirbelte er mit allen 4 Schwertern auf den bereits beschäftigten Maskierten zu.


Ayleen sah überrascht zu Ienzo, als dieser seine Gestalt veränderte und dann auf den maskierten zu stürmte.

Aeleus hatte den Laserangriff nicht gestoppt, jedoch schossen die Laser in unkontrollierte Richtungen und trafen niemanden in der Umgebung.
Kurz darauf hörte Aeleus ein tiefes grummeln unter dem Helm und der Hüne wurde von seiner Hand gepackt und.. einfach nach oben gehoben!

Er warf ihn dann in Ienzo's Richtung, als dieser mit den Schlüsselschwertern angriff, um ihn dazu zu zwingen, den Angriff abzubrechen.

Ein schmunzeln war unter dem Helm war zu nehmen. Dann machte er seine Waffe angriffsbereit.
Ein dumpfes Geräusch war im Raum zu hören.


Statt Ienzo den Angriff abbrach teleportierte er sich einfach weg und griff den Maskierten von einer anderen Seite an. Aeleus landete unsanft auf dem Boden und rollte sich ein wenig ab. So viel verfluchte Kraft hatte er selten gesehen. Doch schon war er wieder auf den beiden und teilte seine Waffe wieder. Dann warf er eine Waffe nach dem Unbekannten. Mit der anderen rannte er auf ihn zu und schlug verflucht schnell zu und wurde dabei auch noch immer schneller. Er gab nicht auf.

Eraqus beobachtete den Kampf in einer unsichtbaren Kugel. Er grinste etwas und freute sich über den Erfolg, den Lauriam hatte. Wie er seine eigenen Freunde einfach so nieder kämpfte. Bis zum Tode. Der Gedanke ließ ihn einen angenehmen Schauder über den Rücken fahren.


Der Maskierte schwang schnell um als Ienzo hinter ihm auftauchte und blockte die Angriffe der Schlüsselschwerter so gut er konnte. Als dann auch Aeleus dazu kam, wurde ihm das Blocken langsam lästig. Als Ienzo und Aeleus gleichzeitig angriffen, teleportierte sich der verhüllte plötzlich weg und die Angriffe der beiden Freunde drohten aufeinander zu treffen.

Der Maskierte tauche dann ein ganzes Stück von ihnen entfernt auf und schwebte in der Luft. Wieder war ein dumpfes Geräusch zu hören und er ließ seine Waffe verschwinden und hob beide Hände in die Luft. Kurz darauf erschienen mehrere Schwarze Laser um ihn herum. Es waren unglaublich fiele. Er schwang dann die Hände nach vorne und die Laser schossen alle auf Ayleen, Aeleus und Ienzo zu.

Ayleen reagierte sofort.
Sie schaffte es noch rechtzeitig eine Barriere zu erschaffen um sich und die beiden anderen zu schützen. Sie zuckte stark zusammen, versuchte aber die Barriere so lange wie möglich aufrechtzuerhalten. Denn die Laser schossen weiter ohne Erbarmen auf ihren Schild ein...

Ienzo reagierte unglaublich schnell und war in Bruchteilen von Sekunden bei Ayleen. Er legte ihr die Hände auf die Schultern und plötzlich spürte das Mädchen so unglaublich viel Kraft, dass es dreimal für die Barriere reichen würde. Aeleus verließ sich nun auf den Schild der beiden und transformierte seine Waffen wieder zu einer. Und er wurde langsam aber sicher sehr sauer. Dunkle Blitze zuckten seinen ganzen Körper entlang, er wurde schneller, stärker und erbarmungsloser.

Er sprang auf den Maskierten zu und wuchtete so heftig auf ihn ein, wie er es noch nie bei jemandem getan hatte. Selbst Orichalkum hätte dieser Kraft nicht mehr standhalten können.


Ayleen sah überrascht zu Ienzo, lächelte aber dann als er ihr half.
Dann jedoch fixierte sie neben ihrer Konzentration auch Aeleus und den Unbekannten an und beobachtete den Kampf.

Die Laser stoppten als Aeleus den Maskierten Angriff. Dieser schwebte weiter in der Luft und versuchte die Angriffe zu blocken. Die gewaltige Kraft von Aeleus jedoch brachte ihn aus dem Gleichgewicht. Er wurde von einem der Angriffe getroffen und durch die Wucht nach unten geschleudert, jedoch drehte er sich im Fall und landete auf seinen beiden Füßen auf dem Boden und sprang ein ganzes Stück zurück.

Sein Umhang wehte etwas nach und er grummelte scheinbar etwas erzürnt.
Er machte sich dann jedoch wieder angriffsbereit.

Aeleus mächtiger Schlag hatte seine eine Schulterplatte etwas demoliert, was ihn jedoch nicht zu stören schien.
„Sich zu wehren.. ist sinnlos.“
Er schwang seine Waffe nach vorne und eine Druckwelle steuerte auf Aeleus zu.


Aeleus rappelte sich voller Wut auf und schwang seine Waffe einmal horizontal um ebenfalls eine Druckwelle zu errichten, die der des Maskierten gleichkam. Als die Druckwellen aufeinander prallten wurden beide aus dem Gleichgewicht gebracht und taumelten ein wenig.

„Sinnlos sagst du? Dafür komm ich aber ganz gut zurecht!“, provozierte Aeleus den Maskierten.


Als die Laserangriffe stoppten, löste Ayleen wieder den Schild auf und hielt sich etwas an Ienzo fest.
„Er ist stark..“, flüsterte sie.

Der Maskierte taumelte ein bisschen zurück und schüttelte den Kopf für einen Moment. Jedoch dauerte es nicht lange bis er sich wieder fangen konnte. Er verschwand plötzlich und tauchte direkt vor Aeleus wieder auf.

„Das kann man ändern.“, kam in einer düsteren Tonlage als Antwort. Er rammte seine einen hand gegen Aeleus Brust und kurz darauf zogen sich Blitze in seine Hand die durch einen starken Stromstoß explosionsartig in Aeleus Körper gerammt wurden und ihn so ein ganzes Stück zurück schossen. Danach waren noch kurze Entladungen bei seiner Hand zu sehen.

„Ich werde euch alle vernichten. So sind Shade's Befehle.“
Sein Blick fiel dann auf Ayleen und Ienzo.
Plötzlich teleportierte er sich zu den beiden, packte Ienzo und schleuderte ihn zur Seite weg, wo er gegen eine Wand knallte. Ayleen wurde aus dem Gleichgewicht gebracht und knallte auf den Boden. Der Maskierte blieb direkt vor ihr stehen und sah auf sie herab.
„Und mit dir fange ich an.“

Ayleen kroch ein Stück zurück, jedoch kam sie nicht weit, den der Maskierte packte sie und drückte sie zu Boden. Dann machte er seine Waffe bereit und wollte sie auf das Mädchen niederfahren lassen. Jedoch zögerte er plötzlich.

Seine Augen waren nicht länger auf das Mädchen gerichtet, sondern auf das Amulett an ihrem Hals. Das zögern hielt noch für einen Moment an, dann jedoch war ein zischeln von ihm zu hören und er ließ die Waffe mit einem brüllen nach unten donnern.


Plötzlich tauchte Ienzo aus dem Nichts vor Ayleen auf. Er hatte keine Waffe, keine Verwandlung er war einfach er selbst. Er war nicht in der Reichweite seiner Klinge, sondern nur in der, des Stabes. Er hob eine Hand und der Stab knallte gegen die Elle des Jungen. Er wurde etwas zur Seite geschoben, doch er konnte den Angriff erfolgreich blockieren. Mit der anderen Hand schlug erst zu erst einmal in den Bauch, dann einmal in den Solarplexus. Dann formte er seine Hand zu etwas sehr komischen und ein Feuerball kam daraus, der sofort die Brust des Maskierten berührte. Es gab eine gewaltige Explosion, die den kompletten Raum und ein paar Gänge mit einbezog. Ein riesiges Flammenmeer tanzte über den Stein und war nach wenigen Sekunden zu Ende. Alles war schwarz gefärbt und es lag ein dichter Nebel über allem, da das Wasser verdunstet war.

„Nicht... sie..“, sagte er unter zusammen gebissenen Zähnen. Man konnte sehen, dass sein Arm gebrochen war, als der Stab der Sense da gegen gewuchtet worden war, doch es schien ihn wenig zu kümmern. Er schaute über seine Schulter zu Ayleen.

„Alles okay bei dir?“, fragte er besorgt.

Eraqus hatte sich vor dem Megaflare in Sicherheit gebracht. Selbst ihn hätte das unangenehm erwischen können und solange er sein Auftauchen vermeiden konnte, würde er auch genau das tun.

Sie sind zäher als ich dachte...


Der Maskierte zuckte durch die beiden Schläge des jungen nur etwas zusammen. Als jedoch der Feuerball erschien, keuchte er erschrocken auf. Der Angriff saß kurz darauf richtig. Der verhüllte wurde durch die Kraft des Angriffs gegen eine Wand geschleudert, die etwas einbrach. Als der Rauch sich lichtete, löste sich der maskierte gerade von der Wand, jedoch stürzte er kurz darauf auf die Knie und hielt sich seine Brust mit einer Hand. Das Feuer scheint ihm sehr geschadet zu haben.

Die Rüstung war stark an der Stelle verbrannt an der der Angriff traf und schien auch etwas durchgebrannt zu sein, jedoch verdeckte die Hand des Feindes jeglichen Blick auf die Wunde.
Er ächzte etwas unter Schmerzen, jedoch stand er wieder auf. Kurz darauf torkelte er einige Schritte zurück und knallte wieder gegen die Wand mit seinem Rücken.
Ein wütendes knurren war dann von ihm zu hören. Scheinbar war er nun richtig Sauer.
Seine Waffe erschien in seiner freien Hand und wieder zeigten sich ein paar seiner Laser über ihm, die Ienzo anvisierten.

Ayleen sah zu Ienzo und nickte langsam. Ihr war immer noch Schrecken und Angst ins Gesicht geschrieben. Und auch Verwirrung. Wieso hat der Feind plötzlich gezögert?

Sie fing dann an einen Heilungszauber auf Ienzo zu sprechen um ihm wenigstens vorerst die Schmerzen zu nehmen.


Aeleus wusste, dass der Feind momentan auf die anderen konzentriert war. Und er wusste, dass die beiden gerade beschäftigt waren. Durch die heftige Explosion wurde er ebenfalls zurück geschleudert und wurde auch dadurch wieder zu Bewusstsein gerufen. Er glühte rötlich auf und wieder zuckten Blitze an ihm herab. Die Entladung die der Maskierte auf ihn hat einfahren lassen war nicht ohne gewesen, doch die Dunkelheit in seinem Körper hatte einiges absorbieren können.

Er stürmte auf ihn zu und griff ihn von hinten an.

Ienzo hatte sich nun ganz zu Ayleen umgedreht und gab ihr noch ein wenig mehr seiner Kraft, er hatte ohnehin viel zu viel davon. Das, was der Maskierte gerade tat wusste er nicht, er hoffte, dass dieser durch den mächtigen Zauber noch etwas benommen war.


Der Maskiert schwang schnell zu Aeleus um und blockte den Angriff schnell mit seiner Waffe, indem er sie rechtzeitig hochzog. Jedoch sackte er etwas bei der Wucht zusammen. Die Laser drehten sich zu Aeleus und schossen auf ihn ein.

Der verhüllte schien langsam an Kraft zu verlieren. Der Megaflare schien ihn stark behindert zu haben, denn er atmete auch etwas erschöpft unter dem Helm.
Dann zog er die Hand von der Verletzung weg und Blut tropfte unter ihm zu Boden. Mit dieser Hand griff er nach dem Stab seiner Waffe und stieß Aeleus so mit Kraft seiner beiden Arme zurück. Er griff dann mit seiner Waffe immer wieder an. Jeder schlag war gefüllt mit dunkler Energie.

Seine Haut war an der Stelle wo der Flare traf schwarz verfärbt. Die Haut war komplett Verbrannt und Blut floss aus der Verletzung.

Ayleen stand nun auch wieder auf und nahm dann vorsichtig den gebrochenen Arm von Ienzo.
„Ich helfe dir. Könnte aber kurz weh tun...“, sagte sie etwas kleinlaut. Dann machte sie einen Ruck mit ihrer einen Hand und bog den Arm wieder richtig. Dann heilte sie den Bruch mit ihren Kräften.


Ienzo brummte unter dem kurzen Ruck von Ayleen, sonst machte er seine Schmerzen aber nicht bemerkbar. Als sie ihn heilte fühlte er sich schon gleich ein wenig besser. Er schüttete seinen Arm kurz aus um zu testen ob wirklich alles okay war und er musste feststellen, dass wirklich alles wieder so war, wie es sein sollte. Er lächelte sie kurz an, dann drehte er sich wieder zu dem Maskierten um. Er nahm die beiden blauen ätherischen Klingen und wollte wieder auf ihn zu stürmen...

Plötzlich tauchte ein weiterer Maskierte, allerdings in einer schweren Rüstung auf und hielt Ienzo mitten in der Bewegung an. Er schleuderte ihn zurück, allerdings nicht so sehr, dass es ihm schaden könnte. Dann bewegte er sich in einer flüssigen Bewegung vor den Maskierten und blockte den Angriff von Aeleus geschickt. Er ging einen Schritt nach hinten und zog dadurch Lauriam mit sich. Beide verschwanden in einem dunklen Korridor.

Aeleus sah verwirrt dahin, wo bis eben noch der Maskierte gestanden hatte. Es waren 2 hier gewesen? Warum hatte sich der andere nicht eingemischt? Was wäre passiert WENN sich der andere eingemischt hätte? Er wollte es sich gar nicht vorstellen. Er drehte sich zu Ienzo und Ayleen um. Der Junge rappelte sich gerade wieder auf und taumelte ein wenig umher.

„Was zur Hölle war DAS?!“, fragte er in einer Mischung aus Verwirrung, Gereiztheit und noch mehr Verwirrung.


Ayleen war genau so verwirrt wie Ienzo es war. Es waren zwei gewesen?

Sie schüttelte den Kopf etwas und ging zu Ienzo um ihn etwas fest zu halten, damit er nicht vielleicht umkippte. Sie sprach dann einen weiteren Heilzauber.
„Was auch immer das war... jetzt ist es weg.“

Sie sah dann dort hin, wo die beiden Maskierten verschwanden.
„Was für eine Kraft... nicht nur der mit diesem Umhang... Der andere hatte auch eine furchtbare Aura.“


Aeleus nickte langsam. Shade hatte Verbündete, die nicht minder schwach waren. Und wenn er weiter so machte, dann sanken die Chancen gegen ihn zu gewinnen gleich auf null. Sie mussten sich beeilen. Sehr beeilen. Ienzo konnte sich ein wenig an dem Mächen abstützen, doch sein meistes Gewicht trug er noch immer selbst. Zum Einen wollte er sie nicht überanstrengen, zum Zweiten wollte er nicht schwach wirken. Auch er hatte einen gewissen Stolz.

„Wer auch immer sie waren, jetzt sind sie weg. Auf zum Schlüsselloch und dann nichts wie weg hier. Ich denke noch eine Begegnung mit denen überleben wir nicht.“, schlug Aeleus vor und schaute sich um. Aus welchem Gang waren sie gekommen und zu welchem mussten sie jetzt?

„Hat jemand ne Ahnung, wo's lang geht?“

Ayleen sah sich kurz um. Dann hob sie eine Hand und Blätter tauchten in ihr auf. Diese flogen aus ihrer Hand und in eine bestimmte Richtung. Sie flogen einen Gang entlang und dann nach oben.

„Dort ist ein Luftzug. Scheinbar sind unsere Feinde von dort oben gekommen.“, sagte sie und wandte ihren Blick dann zu Aeleus um auch auf ihn einen Heilzauber zu sprechen. Dann fuhr sie fort.
„Wenn wir nach da oben kommen, kommen wir auch aus der Kanalisation raus.“


Aeleus ließ sich das nicht zweimal sagen und folgte den Blättern, bis er ein sehr unsauber geschlagenes Loch fand. Es führte direkt nach oben. Ienzo war ihm gefolgt, immer noch auf Ayleen's Hilfe angewiesen. Aeleus kletterte in das Loch hinein und zog seine Freunde danach ebenfalls hoch. Sie gingen das Loch entlang bis sie an einem Badezimmer wieder hinaus.

„Einfallsreich.“, meinte er nur und ging weiter. Er kam auf einen Gang und er sah sich noch einmal um.

„Ich habe keine Lust jetzt jeden Raum abzusuchen. Hat jemand ne Ahnung wo wir hin müssen?“, fragte er, noch immer nachdenklich und genervt von dem Kampf gerade eben.


Ayleen schaute sich noch einmal um. Sie ging dann mit Ienzo im Schlepptau zielsicher auf einen Raum zu und öffnete die Türe.
Sofort sah sie den großen Spiegel darin und deutete auf das blinkende Objekt daran.
„Da. Der Auslöser sendet bestimmte Energiewellen wenn er aktiviert wurde. Wenn man so nahe dran ist, kann man sie leicht aufspüren.“, sagte sie etwas stolz von sich selbst. Dann gab sie Ienzo an Aeleus weiter und nahm das Objekt ab.

„So. Dann wollen wir mal sehen.“

Sie drückte auf ein paar Stellen an der Kugel und an dieser öffneten sich plötzlich Schlitze. Dann drehte sie eine Art Kombination mit den nun beweglichen Teilen und die Kugel schloss sich wieder, jedoch das Blinken stoppte gleichzeitig.
„Das Ding wird keinen mehr nerven.“, lachte sie etwas.

Dann wandte sie sich wieder Aeleus und Ienzo zu und warf die Kugel zu dem Hünen.
„Der Auslöser ist entschärft. Er kann nun niemandem mehr schaden.“
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BeitragThema: Re: 20. Kapitel - Castle Oblivion - Zwergenwald   So Feb 17, 2013 3:19 am

Aeleus hatte zunächst etwas Mühe damit den taumelnden Ienzo zu stützen, da er selbst auch nicht ganz bei Kräften war, doch dann auch noch den Auslöser zu fangen stellte schon eine Herausforderung dar. Ienzo half ihm und fing ihn mit seiner unverletzten freien Hand. Aeleus sah das Mädchen etwas schief an.

"Du kannst die Dinger entschärfen?", fragte er interessiert. Ienzo lächelte sanft.

"Du hast mehr drauf als man annehmen könnte.", lachte er und sah sich das Objekt an. So gefärhlich und doch so klein... Er versuchte nun auf eigenen Beinen zu stehen, was auch anfangs Recht gut funktionierte. Er humpelte zwar ein wenig, aber sonst schien alles in Ordnung. Aeleus verließ den Raum und machte in dem Gang ein blaues Portal auf.

"Gehen wir zu Manus, er kann uns sagen, wo sich das nächste Objekt befindet.", erklärte er und ging hindurch. Ienzo sah noch einmal zu dem Mädchen und lächelte sie an.
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BeitragThema: Re: 20. Kapitel - Castle Oblivion - Zwergenwald   So Feb 17, 2013 3:23 am

Ayleen lächelte auch Ienzo an und ging zu ihm um ihm einen kleinen Kuss auf die Wange zu geben.
"Danke das du mich beschützt hast.", fügte sie etwas leiser hinzu und ging dann auch durch das Portal.
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