Mors Discordiae per Ira
Taucht ein in die Welt einer großen Insel, die noch nie vorhergesehene Bedrohungen erlebt. Steig ein, als ein Held oder vielleicht doch nur als normaler Mensch um den Verlauf der Geschichte noch einmal zu ändern.

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 14. Kapitel

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BeitragThema: Re: 14. Kapitel   Mi Jan 09, 2013 7:41 am

Lauriam hatte inzwischen die Augen geschlossen und lauschte der Musik der Spieluhr. Als die Schlange sich vor ihm aufbaute schloss er die Klappe mit einer Hand wieder und öffnete langsam seine Augen wieder und sah die Schlange an.

Er stand dann langsam auf und sah zu dem Wesen vor ihm.
Sein Blick war emotionslos und er wirkte unbeeindruckt. Dann erschien seine Waffe.

"..ich hasse euch Herzlose... und besonders hasse ich dich. Du, der mich in diesem Moment stört..."

Die Tränen waren inzwischen von seinem Gesicht verschwunden.
"Du willst mich töten... genau wie die ganzen anderen Kreaturen der Schatten es wollen."
Ein lächeln bildete sich dann in seinem Gesicht. Ein ausdrucksloses Lächeln.

Er zog seine Kapuze über.

"Es gibt ein Element das ich beherrschte.. eine Kraft, mit der ich einst furcht und schrecken verbreiten konnte, genau so wie ihr es im Moment tut.. die Umkehrung einer Kraft, die einst leben schenkte.... und nach so vielen Jahren wirst du die ehre haben, sie als erster zu spüren."

Die Schlange wurde zurück gestoßen. Dann hob Lauriam die Hand und flüsterte etwas. Das Gras unter seinen Füßen, verdorrte plötzlich, genau wie der Baum hinter ihm und der Radius wurde größer. Alles in diesem Radius in der Natur starb.. Es wurde kalt... unglaublich kalt.

Lauriam bewegte sich dann auf die Schlange zu. Seine Waffe schliff er über den Boden und ein kratzen entstand bei den Steinplatten unter dem verdorbenem Gras.

"All das Leid das ich spüre.. Manifestiert in einer Kraft und damals auch in einer Form."
Unter dem dunkel der Kapuze wurden nun zwei rote Augen sichtbar.
Dann schwang er seine Hand nach vorne und.....


Ein kalter Luftzug fuhr durch die Höhle mit dem Schlüsselloch und die Pflanzen, außer der Efeu am Schlüsselloch, begannen zu verwelken. Es war plötzlich so kalt, dass selbst das Wasser das an manchen Wänden entlang tropfte, plötzlich gefrierte. Ein Gefühl der Angst war zu spüren. Ein eiskalter Hauch..
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BeitragThema: Re: 14. Kapitel   Mi Jan 09, 2013 8:21 am

Aeleus erfasste der Windstoß und sein Mantel wehte zur Seite weg. Ienzo wurde mehr überrascht und tapste ein paar Schritte nach hinten. Aeleus schien nicht überrascht, sondern eher wissend. Jedenfalls in einem begrenztem Rahmen. Die Kälte störte ihn nicht, doch sein Blick verfinsterte sich und tiefe Furchen einer bösen Ahnung bildeten sich auf seinem Gesicht. Furchen der Angst und des Zorns. Nicht auf Lauriam, sondern auf das, was Lauriam so handeln ließ. Er nickte Tarzan zu und sagte ihm, dass er mit seiner Familie hier in Sicherheit bleiben sollte. Dann packte er, den noch immer überraschten Ienzo und ging mit ihm wieder aus der Höhle. Dort setzte er ihn ab und sprang die komplette Höhe des Wasserfalls hinunter. Unten angekommen landete er krachend auf seinen Füßen und knickte bewusst ein, damit er ein wenig abfederte. Der Stein und ihm knackte und ein feines Muster von Rissen bildete sich. Doch das schien er nicht im Ansatz zu beachten sondern verließ die Höhle schnellen Schrittes, um zu sehen, was bei Lauriam geschah.

Er entdeckte die Herzlose Schlange und das, was Lauriam gerade tat. Er sah sofort, dass es schlecht war sich jetzt einzumischen und fungierte deshalb nun als Zuschauer, weniger als Unterstützer. Ienzo kam hinter ihm her und wollte zu Lauriam um ihm zu helfen, doch der muskulöse Arm von Aeleus hielt ihn auf.

"Nein. Lass ihn machen.", brummte er nur, dann ließ er den Arm sinken.
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BeitragThema: Re: 14. Kapitel   Mi Jan 09, 2013 8:42 am

Als Lauriam den Arm hob, hörte die Schlange plötzlich auf sich zu bewegen. Kurz darauf war ein dumpfes Geräusch zu hören und unter der Schlange öffnete sich eine Art Loch, in dem Finsternis herrschte. Aus dem Loch schossen schwarze Ketten die die Schlange am Körper packten und sie festhielten. Dann machte Lauriam Handbewegungen und ein leichtes grinsen war unter der Kapuze zu sehen. Kurz darauf zog er langsam seine Hände zu sich und die Schlange fing an sich zu winden und etwas in ihr schien sich zu bewegen.

Das habe ich.. schon lange nichtmehr gemacht. Obwohl es bei Menschen amüsanter aussah.


Er drückte dann langsam die Hand zu und das winden der Kreatur wurde noch schlimmer, genau so wie er schmerzvolles kreischen. Das Schauspiel war furchtbar zu beobachten. Dann blitzten seine Augen kurz auf und er schloss die Hand mit einem Schlag. Kurz darauf explodierte die Schlange von ihnen und ihre Körperteile spritzten durch die Gegend. Die Ketten zogen sich dann wieder ins dunkel zurück und das Portal schloss sich wieder.

Er öffnete dann seine Faust wieder und senkte den Arm.
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BeitragThema: Re: 14. Kapitel   Mi Jan 09, 2013 8:51 am

Aeleus hatte während des Schauspiels seine Arme verschränkt und seine Miene kein einziges Mal verzogen. Seine Augen verfolgten die Folter interessiert, aber nicht amüsiert. Eher vollkommen ausdruckslos. Selbst als die Kreatur explodierte zuckte er nicht einmal zusammen. Einige Körperteile flogen an ihm vorbei, die sich dann, sobald sie den Boden berührten, auflösten. Ienzo hingegen hatte in ziemlich schockiertes Gesicht, als er sah, was Lauriam für ein Massaker veranstaltete. Eine Hand vor seinem halb geöffnetem Mund untermalte diese Gestik und Mimik, die aber auch eine gewisse Faszination zeigte.

Als es vorbei war sprang Aeleus von dem Abhang herunter und landete. Lautlos, aber Lauriam konnte seine Präsenz deutlich spüren, wenn er die beiden noch nicht gesehen hatte. Ein paar Meter neben Lauriam blieb er stehen und senkte den Blick, die Arme immer noch verschränkt.

"Was war das?", fragte er knapp, aber deutlich. Es schwang kein Zorn oder ähnliches in seinem Unterton mit, sondern eher Besorgnis, als auch Interesse. Ienzo stand noch immer auf dem Abhang und schaute den beiden zu.
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BeitragThema: Re: 14. Kapitel   Mi Jan 09, 2013 9:05 am

Lauriam senkte den Kopf etwas. Unter seiner Kapuze konnte man nichts erkennen. Er wusste schon das die beiden hier waren und er wusste das sie alles sahen.

".. Trauer...Wut.. Hass... Verachtung... Manifestierte Emotionen, die zu einer tödlichen Waffe werden.", sagte er mit ruhiger Stimme.
Dann hob er seine eine Hand in Aeleus Richtung, der plötzlich von etwas unsichtbarem am Hals gepackt wurde, in die Luft gehoben wurde und dann als Lauriam seine Hand in eine Richtung Schwang, dort hin geworfen wurde und rutschte über den Boden.

"Eine Kraft die über Jahre entstand. Jahre des Leids... Jahre voller Trauer, voller Hass und Einsamkeit. Jahre die aus Licht tiefste Dunkelheit machten."
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BeitragThema: Re: 14. Kapitel   Mi Jan 09, 2013 9:15 am

Aeleus fing sich mitten im Flug und landete auf den Füßen, auch wenn er weiter rutschte. Sofort kochte ein so immenses Wutpotenzial in ihm hoch, wie er es selten erlebt hatte. Sofort zog er sich seine Kapuze über, damit Lauriam die Adern des Zorns auf seinem Gesicht nicht sehen konnte. Er hatte das Gefühl, dass seine Halsschlagader auf den doppelten Durchmesser wuchs. Er wurde hochrot und merkte, wie seine Gedanken langsam ins Nichts abschweiften, jedoch... Er wusste nicht wie er es anstellte, aber er konnten den Zorn niederkämpfen. Er merkte, dass sein Arm heftig zitterte und hätte er auch nur eine kleine Bewegung getan, sämtliche Felsen in diesem Gebiet (und es waren viele) hätten auf seinen Befehl gehört. Doch er hielt sich unter Kontrolle. Noch...

Ich lasse mich nicht herum schubsen! Was fällt diesem Dilettanten eigentlich ein?! Was glaubt er, wer er ist?! Er macht mich mit diesem Gehabe noch WAHNSINNIG! Wenn er so weiter macht, dann weiß ich nicht, ob ich mich noch unter Kontrolle halten kann... oder will. Aber jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt.

Unter seiner Kapuze zuckte kurz sein Kopf nach vorne, als wäre es ein ruckartiges Nicken. Dann stand er wieder auf und wischte sich den Staub von seinem Mantel.

"Mach das noch einmal...", sagte er. Seine Stimme war nun eiskalt und hätte selbst Even Konkurrenz machen können. Sie war bedrohlich und wieder einmal so tief, dass es jedem Anwesendem einen eisigen Schauer über den Rücken liefen ließ.
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BeitragThema: Re: 14. Kapitel   Mi Jan 09, 2013 9:30 am

Lauriam sah zu ihm. Er spürte den Zorn von Aeleus und seine Mine unter seiner Kapuze schien sich plötzlich zu verziehen.
In seinen Gedanken sah er dauernt Dinge aus seiner Vergangenheit. WasShade ihm sagte hatte eine Kettenreaktion ausgelöst.

"....verdammt noch mal..!", kam er so heraus, wie als würde er gegen etwas ankämpfen.

"Nicht schon wieder...!"


Er öffnete dann ein Portal hinter sich und ging langsam Rückwärts.
"Tut.. mir Leid.. Aeleus...", konnte man noch hören als er durch das Portal schritt. Dann schloss es sich.
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BeitragThema: Re: 14. Kapitel   Mi Jan 09, 2013 9:38 am

Aeleus blieb wie angewurzelt stehen. Er bewegte sich keinen Zentimeter, als Lauriam etwas sagte und durch das Portal ging. Ienzo hatte der Szene wortlos zugesehen. Er schien überfordert. Vollkommen überfordert.

"A- Aeleus?", brach er dann nach wenigen Minuten das Schweigen, doch er reagierte nicht. Er wollte nicht reagieren. Er hatte keine Lust dazu. Zu viel Energie hatte sich in seinem Körper aufgebaut und sie musste heraus. Irgendwie.

Er beschwor sein mächtiges Schwert. Es hatte schon eine gelbliche Aura als er es beschwor, darüber legte sich fast sofort eine rötliche und er nahm das Schwert in beide Hände. Dann ließ er es mit ziemlich viel Kraft auf den Boden rauschen. Der Stein auf dem er stand brach und ein großer Riss zog sich vor ihm durch die Umgebung. Er hatte nicht bemerkt, dass er dabei gebrüllt hatte. Er stand in der Schlagausgangsposition und verharrte dort. Man hörte es hier und da noch einmal knacken. Ienzo war nun vollkommen still geworden und wagte es nicht mehr etwas zu sagen. Die Aura um ihm und sein Axtschwert nahm langsam aber sicher ab. Er stellte sich wieder normal hin und öffnete ein Portal.

"Zu Manus.", brummte er Ienzo zu, dann ging er hindurch.
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